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Prof. Leopold Ludwig (re.) und Dr. Ulrich Tappe im Gespräch mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken. Foto: Agentur Baganz
Prof. Leopold Ludwig (re.) und Dr. Ulrich Tappe im Gespräch mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken. Foto: Agentur Baganz.

Pressemitteilung

Keine Einschnitte bei der Darmkrebsvorsorge - Magen-Darm-Ärzte legen Ministerin Warken ihre Bedenken dar

Im Rahmen der Verleihung der diesjährigen Felix Burda Awards für Engagement in der Darmkrebsvorsorge hatte der Vorstand des Berufsverbandes der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng) in Berlin Gelegenheit, Bundesgesundheitsministerin Nina Warken persönlich die möglichen Konsequenzen des Beitragsstabilisierungsgesetzes für das Erfolgsprogramm des Darmkrebs-Screenings vor Augen zu führen.

Vorstandsmitglied Dr. Markus Dreck begleitete die Ministerin durch das 20 Meter lange Darmmodell, das am Einlass zur Veranstaltung aufgebaut war. Er führte ihr die Entstehung der Krebserkrankung vor und die effizienten Maßnahmen, die Magen-Darm-Ärzte zur Vorbeugung und Früherkennung anbieten können. Er erinnerte sie daran, dass dies eine der wenigen Möglichkeiten ist, Krebs tatsächlich zu verhindern bzw., wenn früh erkannt, zu heilen.

Im Zuge des geplanten Gesetzes könnten Präventionsleistungen zur Darmkrebsvorsorge nicht mehr wie bisher ohne finanzielle Begrenzung angeboten, sondern durch finanzielle Deckelung begrenzt werden. Die medizinischen, gesellschaftlichen und gesundheitsökonomischen Folgen liegen auf der Hand: Längere Wartezeiten auf eine Vorsorge-Darmspiegelung, verzögerte Krebsverhinderung und -früherkennung, mehr fortgeschrittene Erkrankungen.

Verbandschef Dr. Ulrich Tappe: „Unsere Argumente zur medizinischen, gesellschaftlichen und gesundheitsökonomischen Bedeutung der Darmkrebsvorsorge wurden von Frau Warken aufmerksam aufgenommen. Insbesondere konnten wir die Bedeutung verlässlicher und flächendeckend zugänglicher Vorsorge- und Nachsorgeangebote für die Patientinnen und Patienten in Deutschland verdeutlichen.“

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Der Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands e. V. (bng) ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Ulm, in dem sich mit fast 1.300 Mitgliedern mehr als 90 Prozent der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (Gastroenterologen) bzw. fachärztlich tätigen Internisten mit dem Schwerpunkt Erkrankungen des Verdauungssystems (Gastroenterologie) in Deutschland zusammengeschlossen haben, um ihre beruflichen und berufspolitischen Interessen zu organisieren.

www.magen-darm-aerzte.de - Das Patientenportal der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte.

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