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Früh erkannt muss Darmkrebs kein Schicksalsschlag sein.
Früh erkannt muss Darmkrebs kein Schicksalsschlag sein.

Pressemitteilung -

Kein alter Hut: Darmkrebs trifft immer mehr Jüngere.

München, 01.03.2017 - Darmkrebs betrifft nicht nur ältere Menschen. Studien zeigen, dass die Zahl der jüngeren Erkrankten ansteigt. Maßnahmen zur frühen Identifizierung sind gefordert.

Stets war es ein Klischee, dass Darmkrebs nur ältere Menschen betrifft. Schon immer traf es auch diejenigen vor dem Alter von 50 Jahren – dem Beginn der gesetzlichen Darmkrebsvorsorge - die durch ein familiäres Risiko oder gar eine genetische Prädisposition einem höheren Risiko ausgesetzt waren, früher zu erkranken. Aktuell erkranken in Deutschland jedes Jahr rund 3.390 Personen unter 50 Jahren an Darmkrebs. Insbesondere bei HNPCC, einem erblichen Darmkrebs, gilt daher die Empfehlung spätestens im Alter von 25 Jahren mit der Darmkrebsvorsorge zu beginnen.

In einer amerikanischen Studie der Universität Michigan, die im Magazin der American Cancer Society veröffentlicht wurde, kommen die Autoren nun zu dem Schluss, dass die Rate der unter 50 jährigen Patienten, bei denen Darmkrebs erkannt wurde, in den USA sogar bei 15% der Neuerkrankungen liegt.Diese jüngeren Patienten werden leider häufig erst im metastasierten Stadium diagnostiziert, da sie von ihrem erhöhtem Risiko nichts wissen.

Eine Studie des MD Anderson Cancer Center der University of Texas (USA) zeigt sogar, dass bei jedem dritten Darmkrebspatienten unter 35 Jahren eine erbliche Form von Darmkrebs vorliegt.

Auch für Deutschland gibt es nun alarmierende Zahlen: Laut den Daten des Robert Koch Instituts (RKI) stiegen die Neuerkrankungen in der Altersgruppe der 20-34 jährigen zwischen 1995 - 2013 um 168%.

Es sind also neue Strategien für die Früherkennung dieses Risikokollektivs gefragt. 
Die Verbesserung der Identifizierung von Personen mit familiärem und erblichem Risiko ist daher ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung von Darmkrebs bei jungen Menschen.
Eine regelhaft erhobene Familienanamnese beim Hausarzt, sowie die Benachrichtigung und Aufklärung von Angehörigen von Darmkrebspatienten wäre bereits ein erster Schritt - erst recht im Darmkrebsmonat März.

Quellen:
MD Anderson Cancer Center: http://www.medicalnewstoday.com/releases/297080.php?tw
University of Michigan: http://www.medicalnewstoday.com/releases/305427.php
Zentrum für Krebsregisterdaten des Robert Koch Instituts: http://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Datenbankabfrage/datenbankabfrage_stufe1_node.html


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Carsten Frederik Buchert

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