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Themen: Kultur

  • Die halbe Erde - Utopie als politische Praxis

    Troy Vettese und Drew Pendergrass legen mit „Die halbe Erde“ keinen weiteren Klimaappell vor, sondern den Versuch, den ökosozialistischen Utopismus als ernsthafte Planungswissenschaft zu rehabilitieren.

    Die halbe Erde - Utopie als politische Praxis - Troy Vettese und Drew Pendergrass
  • Steven Uhly und das Misstrauen in Kultur und Wort

    Identität ist ja die Festlegung auf etwas, das ich sein soll. Schon in dieser Beschreibung liegt eine Verhärtung, eine Unflexibilität, die mir zutiefst suspekt ist. Wir sind sowieso immer jemand - Identität ist etwas, das mit uns aufwächst, etwas, das wir uns aneignen. Schon die Sprache, die wir als erstes im Leben lernen, ist etwas Angeeignetes, etwas Uraltes, in dessen Strom wir eintauchen.

    Steven Uhly und das Misstrauen in Kultur und Wort
  • Das Buch meines Lebens haben Klügere geschrieben

    Ein schwarzes Notizbuch mit roten Ecken, an den Kanten schon brüchig – seit seiner Jugend trägt Hubertus Meyer-Burckhardt es mit sich herum. Darin hat der Gastgeber der NDR Talk Show Sätze gesammelt, die ihn festgehalten haben: Goethe, Mark Twain, Epikur, immer wieder Thomas Mann, aber auch Oriana Fallaci.

    Das Buch meines Lebens haben Klügere geschrieben
  • Tage des Lebens, Tage der Welt

    Was gibt es Intimeres als ein Tagebuch? Die Frage, die der Klappentext stellt, ist rhetorisch – und doch nicht ganz ehrlich. Denn das Tagebuch, das Shaun Usher in seiner Anthologie versammelt, ist nicht das heimliche, verschlossene Dokument, sondern das veröffentlichte, kuratierte, ästhetisch gerahmte.

    Tage des Lebens, Tage der Welt - Diaries of Note – Tage, die die Welt bewegten
  • Susanne Schanda - Möwen über der Scala dei Giganti

    Susanne Schanda hat einen Roman geschrieben, der sich in ein Terrain begibt, das literarisch noch immer unterschätzt wird: die Abgründe einer Familiengeschichte, die sich mit der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts verstrickt hat.

    Susanne Schanda - Möwen über der Scala dei Giganti
  • Die Harzreise: Ein Abgesang und eine Ahnung

    Mit *„Die Harzreise“* legt Steffen Kopetzky eine reflektierte Annäherung an das deutsche Selbstbild vor – eine Annäherung, die sich bewusst im Schatten von Heinrich Heines klassischer Wanderung bewegt.

    Die Harzreise: Ein Abgesang und eine Ahnung
  • Franz Xaver Gernstl - „Glück gehabt!"

    Franz Xaver Gernstl ist ein Mann des Weges. Seit Jahrzehnten durchquert der bayerische Filmemacher und Journalist die Welt mit Kamera und Mikrofon, spricht mit Menschen, die niemand sonst befragt, und findet in den kleinen Geschichten das große Leben.

    Franz Xaver Gernstl - „Glück gehabt!"
  • Alles andere ist Luft - Juan Gómez Bárcena

    Mit *Alles andere ist Luft* legt der spanische Autor Juan Gómez Bárcena im Jahr 2026 beim Secession Verlag ein Werk vor, das von der ersten Seite an eine unverwechselbare literarische Handschrift trägt.

    Juan Gómez Bárcenas neues Werk im Zeichen von Verlust und Sprache
  • Soma Morgenstern - Der Sohn des verlorenen Sohnes

    Manche Bücher erzählen schon durch ihr Vergessensein eine Geschichte. Soma Morgensterns erster Roman, 1935 im Berliner Exilverlag Erich Reiss erschienen und danach jahrzehntelang kaum greifbar, ist so eines.

    Soma Morgenstern - Der Sohn des verlorenen Sohnes
  • Wir geben uns auf

    Matthias Hornschuhs „Wir geben uns auf“ ist ein kleines, aber kraftvolles Buch, das sich wie ein intellektueller Weckruf liest – und zugleich als Ermutigung, sich der schleichenden Entwertung geistiger Arbeit zu widersetzen.

    Ein Weckruf aus der Mitte der Kultur – Matthias Hornschuhs „Wir geben uns auf“
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