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Freelancer-Studie 2026
Quelle: Freelancer-Studie 2026 von freelance.de

Pressemitteilung

Ghosting, lange Wartezeiten, unklare Anfragen: Was die Zusammenarbeit mit Freelancern ausbremst

Freelancer-Studie 2026 von freelance.de: Mehr als die Hälfte der Freelancer erlebt Ghosting – schnellere Entscheidungen und mehr Transparenz gefordert

Nicht nur die Auftragslage macht Freelancern zu schaffen – auch die Zusammenarbeit selbst stockt an vielen Stellen. Ausbleibende Rückmeldungen, langwierige Entscheidungsprozesse und intransparente Projektanfragen kosten Selbstständige Zeit und Nerven. Das zeigt die neue Freelancer-Studie 2026 von freelance.de, für die 3.300 Freelancer befragt und aktuelle Plattformdaten ausgewertet wurden.

Ghosting ist die größte Hürde bei Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern

Besonders ausgeprägt sind die Reibungspunkte in der Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern. 52 Prozent der Freelancer berichten von Ghosting – also ausbleibendem Feedback nach Profilversand, Bewerbung oder Interview. Weitere häufig genannte Hürden sind unverbindliche Profilanfragen ohne konkretes Projekt (38 Prozent), intransparente Projektanfragen mit unklarem Budget, unklarer Laufzeit oder unklaren Anforderungen (37 Prozent) sowie harte Stundensatzverhandlungen (37 Prozent).

„Viele Freelancer erleben in der Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern immer wieder Ghosting – also fehlendes Feedback nach Profilversand oder Bewerbung. Das sorgt für Frustration und kostet wertvolle Zeit", sagt René Troche, COO von freelance.de. „Mehr Transparenz bei Projektanfragen und klarere Prozesse würden die Zusammenarbeit deutlich verbessern."

Im Direktauftrag bremsen langsame Prozesse und rechtliche Unsicherheit

Auch in der direkten Zusammenarbeit mit Unternehmen sehen Freelancer deutliche Hindernisse. Am häufigsten genannt werden lange Entscheidungswege und langsame Rückmeldungen (36 Prozent), gefolgt von rechtlicher Unsicherheit und Compliance-Fragen wie der Scheinselbstständigkeit (34 Prozent) sowie Preisdruck bei den Stundensatzverhandlungen (30 Prozent). Hinzu kommen hoher administrativer Aufwand (27 Prozent) und unrealistische Erwartungen an Zeit, Umfang und Verfügbarkeit (26 Prozent).


„Freelancer wünschen sich vor allem schnellere Entscheidungen und klare Projektanforderungen", sagt Robin Gollbach, CEO von freelance.de. „Zu lange Abstimmungsprozesse und rechtliche Unsicherheiten bremsen viele Projekte bereits im Vorfeld."

Strukturelle Probleme bleiben präsent

Die Hürden in der Zusammenarbeit fügen sich in ein größeres Bild ein. Über alle Bereiche hinweg zählen seit Jahren Projektakquise, unregelmäßige Auslastung und Preisdruck weiterhin zu den größten Herausforderungen in der Selbstständigkeit. Lange Entscheidungsprozesse und rechtliche Unsicherheiten verschärfen diese Lage zusätzlich, weil passende Projekte dadurch häufig erst spät oder gar nicht zustande kommen.

Freelancer bleiben wichtige Experten für Unternehmen

Trotz dieser Reibungspunkte bleibt Freelancing ein wichtiger Bestandteil moderner Projektarbeit. Besonders in technologiegetriebenen Bereichen wie IT, Engineering und Digitalisierung greifen Unternehmen weiterhin regelmäßig auf externe Spezialisten zurück. Klare Prozesse und transparente Kommunikation sind dabei entscheidend, um diese Zusammenarbeit produktiv zu gestalten.

Neben diesen Entwicklungen beleuchtet die Studie Themen wie Projektmarkt, finanzielle Situation und Herausforderungen und Trends von Freelancern, politische Rahmenbedingungen, Umgang mit KI sowie Versicherungsschutz.

Alle Ergebnisse stellen wir zusätzlich interaktiv online zur Verfügung. Über eine Filterfunktion können einzelne Auswertungen gezielt nach Themen und Bereichen, bzw. Branchen analysiert werden.

Über die Freelancer-Studie 2026

Die Freelancer-Studie 2026 basiert auf Plattformdaten von freelance.de sowie auf Online-Befragungen von 3.300 Freelancern. Die Befragungen wurden zwischen dem 27. Januar und dem 2. März 2026 durchgeführt.

Hinweis: Die Ergebnisse dürfen ab sofort veröffentlicht und zitiert werden. Die offizielle Veröffentlichung der Studie erfolgt am 24. März auf freelance.de.

Bei Fragen oder Interesse an weiteren Auswertungen melden Sie sich gerne jederzeit.

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