Direkt zum Inhalt springen
‹red nose› #11 mit Martin Hamann in ‹Aria da capo› von Edna St. Vincent Millay in der Inszenierung von Anemone Poland am Theaterforum Kreuzberg unter Verwendung eines Fotos von Vanessa Nicette

Blog-Eintrag

Clown >>> Das Unerwartete erwarten, das Gewohnte neu befragen…

Goetheanum, Dornach, Schweiz, 26. Juni 2026

Ob Eltern, Büromensch oder Lehrkraft: Wer das Staunen übt, kann aus Verhaltensmustern ausbrechen, sich dem gegenüber öffnen, was man noch nicht kennt, und so auch Zeit gewinnen, sich selbst besser zu verstehen.

Unter dem Motto ‹Wir haben kein Programm – wir sind das Programm› kommen Clowninnen und Clowns des internationalen Arbeitskreises Clown der Sektion für Redende und Musizierende Künste ein Mal im Jahr am Goetheanum zusammen.

2026 praktizierten sie einen alten Grundsatz der Philosophie: Wer staunt, erkennt. Warum ist das so? Weil man durch Staunen das Unerwartete erwartet oder das Gewohnte neu befragt. «Wir verlassen uns nicht darauf, dass es zum Staunen kommt, wir ermöglichen aber, dass wir und andere ins Staunen kommen, dass wir uns wundern, dass wir die Welt bewundern.» So schreibt Sebastian Jüngel im Editorial der elften Ausgabe der PDF-Zeitschrift ‹red nose›.

Ansprechpartner Sebastian Jüngel

Themen

Kategorien

Kontakt

  • ‹red nose› #11 mit Martin Hamann in ‹Aria da capo› von Edna St. Vincent Millay in der Inszenierung von Anemone Poland am Thea
    red nose #11 Cover.jpg
    Lizenz:
    Nutzung in Medien
    Dateiformat:
    .jpg
    Copyright:
    Sektion für Redende und Musizierende Künste am Goetheanum
    Dateigröße:
    1890 x 1063, 812 KB
    Download
  • red nose 11_2026 06 26 v1 c
    Lizenz:
    Nutzung in Medien
    Dateiformat:
    .pdf
    Download

Zugehörige Meldungen

  • Clowning: Humor in der Musik hören, Anliegen von Kindern erlauschen

    Kann man über etwas lachen, was man nicht hört? Wohl kaum: Das Komische muss vernehmbar sein. Aber worin besteht das Komische im Gehörten, insbesondere dann, wenn sich dieses als Musik erweist? Das fragen sich ein Komponist, eine Expertin für Musik und Bewegung sowie ein Theaterclown in der neuesten Ausgabe von ‹red nose›.
    Kinder zu begleiten ist eine Kunst.Methoden des Clownspiels können helfe

  • Wir brauchen das Lachen, um uns zu entwickeln

    Wir brauchen das Lachen, wir brauchen die Selbstdistanz, um uns zu entwickeln. Denn wenn wir meinen, wir machten alles richtig, gäbe es keine Entwicklung. Und nichts zu lachen. Oder gerade erst recht?

  • Clowns sind tätig, wo das Menschliche benötigt wird

    Im Juni 2024 erschien die neue Ausgabe der Zeitschrift ‹red nose› mit Beiträgen, die zeigen, dass das Clownwesen dort tätig ist, wo das Menschliche benötigt wird: ob im Krankheitsfall (Klinikclown) oder bei sozial heiklen Situation an der Schule (Schulclown). Und dass Clowns niemals aufgeben.