Blog-Eintrag —
Clown >>> Das Unerwartete erwarten, das Gewohnte neu befragen…
Goetheanum, Dornach, Schweiz, 26. Juni 2026
Ob Eltern, Büromensch oder Lehrkraft: Wer das Staunen übt, kann aus Verhaltensmustern ausbrechen, sich dem gegenüber öffnen, was man noch nicht kennt, und so auch Zeit gewinnen, sich selbst besser zu verstehen.
Unter dem Motto ‹Wir haben kein Programm – wir sind das Programm› kommen Clowninnen und Clowns des internationalen Arbeitskreises Clown der Sektion für Redende und Musizierende Künste ein Mal im Jahr am Goetheanum zusammen.
2026 praktizierten sie einen alten Grundsatz der Philosophie: Wer staunt, erkennt. Warum ist das so? Weil man durch Staunen das Unerwartete erwartet oder das Gewohnte neu befragt. «Wir verlassen uns nicht darauf, dass es zum Staunen kommt, wir ermöglichen aber, dass wir und andere ins Staunen kommen, dass wir uns wundern, dass wir die Welt bewundern.» So schreibt Sebastian Jüngel im Editorial der elften Ausgabe der PDF-Zeitschrift ‹red nose›.
Ansprechpartner Sebastian Jüngel