Goetheanum Campus >>> Ausstellung über die Stenografin Helene Finckh
Goetheanum Campus Ausstellung über die Stenografin Helene Finckh
Goetheanum Campus Ausstellung über die Stenografin Helene Finckh
Drei Sommerfestivals mit Johann Wolfgang Goethes ‹Faust 1 und 2› im Juli am Goetheanum: Nach Marie Steiners Uraufführung 1938 gibt es jetzt die 100. Aufführung in der Inszenierung von Andrea Pfaehler und Rafael Tavares (Eurythmie-Regie).
Ob Eltern, Büromensch oder Lehrkraft: Wer das Staunen übt, kann aus Verhaltensmustern ausbrechen, sich dem gegenüber öffnen, was man noch nicht kennt, und so auch Zeit gewinnen, sich selbst besser zu verstehen.
Die Suche nach einem vertieften Erleben von Klängen, Intervallen und Tönen führte vor 100 Jahren zur Entstehung der neuen Leier. Seither haben Instrumentenbauerinnen und -bauer sie weiterentwickelt, Komponisten wie Siegfried Thiele und György Kurtág schrieben Stücke für Leier.
Was Jugend ausmacht und groß macht ist dreierlei:
zu lieben, die Sehnsucht zum Anderen, Fremden
aufzubrechen, die Fesseln zu sprengen und
dem Schatten ins Gesicht zu schauen
Alles ein erstes Mal – deshalb so einzigartig, unvergesslich, voll Zauber.
Faust bricht aus seinem Gefängnis, Faust sucht und lernt die Liebe, und Faust begegnet, ja befreundet sich mit seinem Schatten. Um so jung
Die Rudolf-Steiner-Gesamtausgabe ist mit rund 450 Bänden abgeschlossen. Das feiern Rudolf-Steiner-Nachlassverwaltung und Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft am 17. April 2026 mit einem gemeinsamen öffentlichen Festakt am Goetheanum.
Die Goetheanum-Bühne feiert im Juli 2026 an drei Sommerfestivals ihre 100. Aufführung von Johann Wolfgang Goethes ‹Faust I und II› seit der Erstaufführung der ungekürzten Gesamtfassung im Jahr 1938.
Kann man über etwas lachen, was man nicht hört? Wohl kaum: Das Komische muss vernehmbar sein. Aber worin besteht das Komische im Gehörten, insbesondere dann, wenn sich dieses als Musik erweist? Das fragen sich ein Komponist, eine Expertin für Musik und Bewegung sowie ein Theaterclown in der neuesten Ausgabe von ‹red nose›.
Kinder zu begleiten ist eine Kunst.Methoden des Clownspiels können helfe
Viele Menschen verbringen ihre Zeit mehr oder weniger passiv vor einem Bildschirm. Im ‹New Pegasus Project› kreieren junge Menschen eine Bewegungschoreografie aus Farben, Formen und Klängen. Und sie befassen sich mit reparaturfreundlichen Alternativen zu Wegwerfprodukten der Unterhaltungselektronik.
Im Goetheanum-Gartenpark stehen zwei preiswürdige Neubauten: Der expressive Präparatepavillon (Entwurf: Yaike Dunselman) erhielt den Iconic Awards 2025 und den German Design Award 2026; die Bienenskulptur (Entwurf: Barbara Schnetzler) erhielt von der Architektur- und Design-Plattform March die Auszeichnung unter ‹Honourable Mentions› und einen Anerkennungspreis des Kantons Solothurn, Schweiz.
Andrea Pfaehler hat ihre Inszenierung von Johann Wolfgang Goethes ‹Faust› an der Goetheanum-Bühne von 2020 weiterentwickelt. Im Oktober 2025 gibt es drei rund neunstündige Aufführungen an zwei oder drei Tagen mit vielen Neubesetzungen.
Die neue Ausgabe von ‹red nose› #9 zeigt auf, warum Lachen die beste Medizin ist, was der Anteil des Clownwesens durch alle menschlichen Lebensalter daran ist. Und warum es dabei mehr um das Universelle des Menschseins geht als um persönliche oder kulturelle Unterschiede beim Humor.
Die Inszenierung von Richard Wagners ‹Parsifal› am Goetheanum unter der Leitung von Jasmin Solfaghari hat mit dem Einsatz der Eurythmie Operngeschichte geschrieben. Darüber hinaus verbindet die Regisseurin Kunst und Wissenschaft. Das Buch zum ‹Parsifal› am Goetheanum gibt vielfältige persönliche und fachliche Einblicke in das komplexe Geschehen dieser Inszenierung.
Wir brauchen das Lachen, wir brauchen die Selbstdistanz, um uns zu entwickeln. Denn wenn wir meinen, wir machten alles richtig, gäbe es keine Entwicklung. Und nichts zu lachen. Oder gerade erst recht?
Kunst erschließt neue Welten. Wie das geht, dafür hat die Sektion für Bildende Künste am Goetheanum die Formate Kunststudienjahr und Kunstintensivwoche entwickelt. Im Zentrum stehen dabei Wahrnehmen, Tun und Sich-Austauschen.
Anlässlich von ‹100 Jahre biodynamische Landwirtschaft› gestalten Elif Oskan und Selassie Atadika am Goetheanum einen kulinarischen Abend mit biodynamischen Zutaten aus dem Goetheanum-Gartenpark. Zum Konzept des Veranstalters ‹Steinbeisser› gehört die Verbindung von Objektkunst wie Essbestecke und Haute Cuisine.
Alle Handelnden sind wichtig: mit ihrer Stimme, ihrer Persönlichkeit und ihren Möglichkeiten – alle sind verantwortlich für das, was geschieht. Die Theater-Festage am Goetheanum von 10. bis 14. Juli geben praktische Einblicke, wie die Anregungen aus dem ‹Dramatischen Kurs› von Rudolf Steiner heute leben.
Sechs ausverkaufte Aufführungen, darunter eine Galavorstellung mit Klaus Florian Vogt – das ist ‹Parsifal› von Richard Wagner am Goetheanum in der Inszenierung von Jasmin Solfaghari. Am 2. Mai startet der Vorkauf für die nächsten drei Aufführungen, eine Kooperation von Pamy Mediaproductions und der Goetheanum-Bühne.
Der Wert des einzelnen Menschen wird von Nationalismus und Imperialismus infrage gestellt. Dem setzt Éric-Emmanuel Schmitt in seinem Einakter ‹Der Besucher› anhand des Schicksals von Sigmund Freud und seiner Tochter Anna das Wort gegenüber, am Goetheanum in Szene gesetzt von Regisseur Valerian Gorgoshidze.
Das ‹Faust Quartett› spielt von 2023 bis 2029 am Goetheanum alle Streichquartette von Franz Schubert. Zwei Tage vor jedem dieser Konzerte wird es jeweils eine ‹Schubertiade› geben; bei der Auftaktveranstaltung erklingen Tänze von Franz Schubert, von denen einige unter Anleitung von Barbara Leitherer mitgetanzt werden können.