«Selbstermächtigung bis zuletzt» >>> Perspektiven am Lebensende in der Anthroposophischen Palliativmedizin
«Selbstermächtigung bis zuletzt» Perspektiven am Lebensende in der Anthroposophischen Palliativmedizin
«Selbstermächtigung bis zuletzt» Perspektiven am Lebensende in der Anthroposophischen Palliativmedizin
Die Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin Karin Michael, die auch Co-Leiterin der Medizinischen Sektion am Goetheanum ist, setzt sich mit ihrer Initiative ‹Mittwochs-Märsche der Weißkittel – es ist fünf nach zwölf!› für den Erhalt von Anthroposophischer Medizin und Homöopathie in der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland ein. Seit Anfang Mai protestiert sie im öffentlichen Raum.
Die Ärztin Ita Wegman übernahm mit vollem Einsatz Verantwortung für kranke Menschen, und zwar therapeutisch, sozial und spirituell. Anlässlich ihres 150. Geburtstags am 22. Februar 2026 würdigen eine Tagung und eine Vortragsreihe das Wirken der zentralen Mitgründerin der Anthroposophischen Medizin am Goetheanum.
Die künstlich erzeugte Überwärmung der Körpertemperatur ist ein therapeutischer Ansatz, um das menschliche Immunsystem zu stimulieren und die Selbstheilungskräfte des Erkrankten zu aktivieren. Eine retrospektive Analyse von Patientinnen und Patienten lässt hoffen, dass dieser Ansatz systematischer auch bei Post-Covid angewendet werden kann.
Was bleibt, wenn alles Wissen aus Leitlinien und Lehrbüchern nicht zur individuellen Patientin, zum individuellen Patienten passt, der oder dem Ärzte und Therapeutinnen gegenüberstehen? Dieser Frage geht Erik Baars im Gespräch mit Julia Demming von der Medizinischen Sektion am Goetheanum nach. Erik Baars ist Professor für Anthroposophische Medizin an der University of Applied Sciences Leiden (NL).
Die Behandlung von Langzeitfolgen nach einer Covid-19-Infektion oder einer Impfung dagegen ist nicht für alle Patientinnen und Patienten erfolgreich. Aus der Anthroposophischen Medizin liegen inzwischen Erfahrungen vor, wie Betroffenen geholfen werden kann. Diese Praxis stellt der Internist und Gastroenterologe Harald Matthes in einem Podcast-Beitrag vor.
Seit 2014 hat die WHO das Ziel, Ansätze der traditionellen, komplementären und integrativen Medizin weltweit in Gesundheitssysteme zu integrieren. Nach Ayurveda und Traditioneller Chinesischer Medizin hat die WHO nun erstmals weltweit gültige Ausbildungsstandards für die Anthroposophische Medizin publiziert.
Eurythmie ermöglicht in allen Lebensaltern, sich mit dem eigenen Körper zu verbinden, zu lernen, Emotionen wie auf einem Musikinstrument sprechen zu lassen, sowie soziales Zusammenwirken zu üben und zu vertiefen.
Der Regisseur Benedikt Schulte stellt die Anthroposophische Medizin in der Kurzfilmreihe ‹Die Kunst des Heilens› vor. Sie fängt die Praxis ein, lässt medizinische Fachkräfte, Forschende und Studierende sowie Patientinnen und Patienten zu Wort kommen und zeigt Hintergründe der Anthroposophischen Medizin auf.
Am 24. September 1912 gab Marie Steiner der mit Rudolf Steiner entwickelten Bewegungskunst den Namen ‹Eurythmie›. Seither gibt es ein breites Einsatzfeld auf der Bühne, in Pädagogik und Therapie sowie in sozialen Arbeitsfeldern. Das immer wieder neue Zusammenspiel des Individuellen und des Gemeinsamen ist Ausdruck von der Würde des Menschen.
Die Kinderärztin Michaela Glöckler schätzt die diagnostische und therapeutische Vielfalt der Anthroposophischen Medizin zur Förderung von Gesundheit. Zudem ist sie vom sozialen Engagement, dem partnerschaftlichen Umgang mit den Patienten sowie dem Einsatz für Methodenvielfalt und Therapiefreiheit beeindruckt, dem sich anthroposophische Ärzte verpflichtet fühlen.
Am 8. April bestätigten die Mitglieder der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft den Vorschlag, den Vorstand am Goetheanum um Matthias Girke zu erweitern. Der Arzt und Klinik-Mitbegründer aus Berlin ist bereits seit September 2016 Leiter der Medizinischen Sektion am Goetheanum.
Nach 28 Jahren Sektionsleitung wurde das Lebenswerk von Michaela Glöckler auf der Jahreskonferenz der Medizinischen Sektion anlässlich ihrer Emeritierung zum 70. Geburtstag gewürdigt. Michaela Glöckler übergab die Sektionsleitung an Matthias Girke und seinen Stellvertreter Georg Soldner.
Am 24. September 2016 findet der erste Welteurythmietag statt – auf Initiative der Eurythmistinnen Aban Bana und Dilnawaz Bana aus Mumbai, Indien, und mit Unterstützung von Stefan Hasler, dem Leiter der Sektion für Redende und Musizierende Künste am Goetheanum. Alle Eurythmist/inn/en sind aufgerufen, in ihrem Umkreis Eurythmie erlebbar zu machen: als Angebot zum Mitmachen oder als Aufführung.