«Selbstermächtigung bis zuletzt» >>> Perspektiven am Lebensende in der Anthroposophischen Palliativmedizin
«Selbstermächtigung bis zuletzt» Perspektiven am Lebensende in der Anthroposophischen Palliativmedizin
«Selbstermächtigung bis zuletzt» Perspektiven am Lebensende in der Anthroposophischen Palliativmedizin
Aufgrund der erwartbaren Zunahme älterer Menschen in vielen Gesellschaften ist mit einem erheblich höheren Anteil von Hilfbedürftigen im Alter zu rechnen. Für Internist Christian Schikarski liegt die Verantwortung nicht nur bei Privatpersonen allein; vielmehr fordert er von der Politik Aufklärung sowie Ausbildungs- und Pflegeprogramme.
Die Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin Karin Michael, die auch Co-Leiterin der Medizinischen Sektion am Goetheanum ist, setzt sich mit ihrer Initiative ‹Mittwochs-Märsche der Weißkittel – es ist fünf nach zwölf!› für den Erhalt von Anthroposophischer Medizin und Homöopathie in der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland ein. Seit Anfang Mai protestiert sie im öffentlichen Raum.
Zum Umgang mit gesundheitlichen Herausforderungen betagter Menschen gehört mehr als eine defizitäre Sicht des Alterns. Christian Schikarski, Internist mit Zusatzqualifikation Anthroposophische Medizin und erfahren in der Geriatrie, leitet in der Medizinischen Sektion am Goetheanum die Care-Gruppe ‹Alterskultur und Altersmedizin›.
Peter Selg stellt die Ergebnisse einer mehr als zehnjährigen Forschung mit Susanne H. Gross und Matthias Mochner zur Anthroposophischen Medizin im Nationalsozialismus (Ärzteschaft, Heilpädagogik und Pharmazie) vor.
Am 3. März 2026, 19 bis 20:30 Uhr, spricht Peter Selg über Grundfragen und Herausforderungen der geschichtlichen Aufarbeitung, über Wege des Widerstandes, der Anpassung und der Ko
Die Ärztin Ita Wegman übernahm mit vollem Einsatz Verantwortung für kranke Menschen, und zwar therapeutisch, sozial und spirituell. Anlässlich ihres 150. Geburtstags am 22. Februar 2026 würdigen eine Tagung und eine Vortragsreihe das Wirken der zentralen Mitgründerin der Anthroposophischen Medizin am Goetheanum.
Die künstlich erzeugte Überwärmung der Körpertemperatur ist ein therapeutischer Ansatz, um das menschliche Immunsystem zu stimulieren und die Selbstheilungskräfte des Erkrankten zu aktivieren. Eine retrospektive Analyse von Patientinnen und Patienten lässt hoffen, dass dieser Ansatz systematischer auch bei Post-Covid angewendet werden kann.
Die anthroposophische Ärzteschaft widerstand weitgehend und insbesondere inhaltlich der nationalsozialistischen Ideologie; Einzelne erhofften sich Vorteile für die Anthroposophische Medizin und ließen sich auf das System ein. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie von Peter Selg, Susanne H. Gross und Matthias Mochner.
Was bleibt, wenn alles Wissen aus Leitlinien und Lehrbüchern nicht zur individuellen Patientin, zum individuellen Patienten passt, der oder dem Ärzte und Therapeutinnen gegenüberstehen? Dieser Frage geht Erik Baars im Gespräch mit Julia Demming von der Medizinischen Sektion am Goetheanum nach. Erik Baars ist Professor für Anthroposophische Medizin an der University of Applied Sciences Leiden (NL).
Basierend auf Erkenntnissen der akademischen Wissenschaften, bezieht Anthroposophie weiterführende Aspekte ein. Dabei sind ihr eine erkenntnistheoretische Fundierung, künstlerische Verfahrensweisen, Praxis und Ethik ein Anliegen. Das zeigen Mitglieder der Goetheanum-Leitung in einer Videoreihe auf.
Der Regisseur Benedikt Schulte stellt die Anthroposophische Medizin in der Kurzfilmreihe ‹Die Kunst des Heilens› vor. Sie fängt die Praxis ein, lässt medizinische Fachkräfte, Forschende und Studierende sowie Patientinnen und Patienten zu Wort kommen und zeigt Hintergründe der Anthroposophischen Medizin auf.
Die Medizinische Sektion am Goetheanum und die Internationale Vereinigung Anthro-posophischer Ärztevereinigungen halten fest: Anthroposophische Medizin vertritt keine Anti-Impf-Haltung und unterstützt keine Anti-Impf-Bewegungen. Vielmehr setzt sie sich für einen sachorientierten und differenzierten Blick auf Impfungen ein.
Die Kinderärztin Michaela Glöckler schätzt die diagnostische und therapeutische Vielfalt der Anthroposophischen Medizin zur Förderung von Gesundheit. Zudem ist sie vom sozialen Engagement, dem partnerschaftlichen Umgang mit den Patienten sowie dem Einsatz für Methodenvielfalt und Therapiefreiheit beeindruckt, dem sich anthroposophische Ärzte verpflichtet fühlen.
Wie man Meditation in der Medizin praktizieren und wie sie praktisch wirken kann, ist Thema des von der Kinderärztin Dr. Michaela Glöckler herausgegebenen Buches ‹Meditation in der Anthroposophischen Medizin› für Ärzte, Therapeuten, Pflegende und Patienten.