Blog-Eintrag -
Dialogveranstaltung: Anthroposophische Medizin im Nationalsozialismus
Peter Selg stellt die Ergebnisse einer mehr als zehnjährigen Forschung mit Susanne H. Gross und Matthias Mochner zur Anthroposophischen Medizin im Nationalsozialismus (Ärzteschaft, Heilpädagogik und Pharmazie) vor.
Am 3. März 2026, 19 bis 20:30 Uhr, spricht Peter Selg über Grundfragen und Herausforderungen der geschichtlichen Aufarbeitung, über Wege des Widerstandes, der Anpassung und der Kollaboration sowie über einzelne Persönlichkeiten. Im Anschluss an seine Ausführungen geht Peter Selg auf Fragen aus dem Publikum ein.
Auch eine Online-Teilnahme ist möglich:
https://goetheanum-ch.zoom.us/j/83964047283?pwd=bUpFQ0FvL1FENVhxVm5XK1c4dUpRdz09
Zwei der drei Bände ‹Anthroposophie und Nationalsozialismus› sind bereits im Schwabe-Verlag, Basel, Schweiz, erschienen, der dritte Band folgt im selben Verlag.
Zu den Autoren und der Autorin
Peter Selg, Prof. Dr. med., Herausgeber, unterrichtet medizinische Anthropologie und Ethik (Alfter, Witten/Herdecke, Deutschland). Er leitet das Ita-Wegman-Institut und ist Mitglied der Goetheanum-Leitung, Schweiz.
Susanne H. Gross, Historikerin, forscht zu jüdischen Opfern des Nationalsozialismus. Zudem ist sie Mitarbeiterin im Ita-Wegman-Archiv.
Matthias Mochner, Historiker und freier Journalist, hat zu Leben und Werk von Paul Schatz, zur biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise und zur organischen Architektur publiziert.
Kontakt Claudia Holtermann