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Themen: Politik

  • Greenpeace-Recherche: Russlands Schattenflotte fährt deutlich häufiger durch deutsche Hoheitsgewässer / Marode Öltanker umgehen schwedische Kontrollen in der Ostsee

    Hamburg, 30. 6. 2026 – Die Zahl der überalterten und schlecht gewarteten Tanker, die russisches Rohöl durch deutsche Gewässer transportieren, ist in den vergangenen Monaten sprunghaft gestiegen, zeigt eine neue Greenpeace-Recherche. Zwischen dem 6. März und dem 16. Juni wählten 42 von insgesamt 136 Tankern der so genannten Schattenflotte die längere Ostsee-Route nahe Rügen entlang der deutschen Kü

  • Greenpeace-Studie: Bundesregierung steigert umweltschädliche Subventionen in diesem Jahr um elf Milliarden Euro

    Streichung könnte mehr Haushaltsspielraum schaffen als das Sondervermögen
    Berlin, 29. 6. 2026 - Die Bundesregierung hat in diesem Jahr zusätzliche umweltschädliche Subventionen und Anreize für den Verbrauch von Öl und Gas mit einem Gesamtwert von elf Milliarden Euro eingeführt. Das zeigt eine Berechnung des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace. (Die Studie on

  • Greenpeace zur Abstimmung des Infrastruktur-Zukunftsgesetzes im Bundestag

    Berlin, 25. 6. 2026 – Bevor der Bundestag an diesem Donnerstag über das Infrastruktur-Zukunftsgesetz abstimmt und das Bundeskabinett sich mit dem Natürliche-Infrastruktur-Gesetz befasst, warnt Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand von Greenpeace Deutschland, vor den ökologischen Konsequenzen:
    “Bürokratieabbau darf nicht zum Raubbau an der Natur führen. Deutschland braucht schnellere Verfah

  • Greenpeace zum Kabinettsbeschluss zur Novelle des Energieeffizienzgesetzes

    Hamburg, 24. Juni 2026 – Mit dem heute erwarteten Kabinettsbeschluss zur Novelle des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) will die Bundesregierung zahlreiche Vorgaben für Rechenzentren abschwächen. So können Amazon, Google und Co. in Zukunft den Energie- und Wasserverbrauch ihrer Rechenzentren unter Verschluss halten und die Pflicht zur Nutzung von Abwärme umgehen. Greenpeace Tech-Expertin Linda Klapd

  • Greenpeace-Studie: Klimakrise und gekürzte Entwicklungsgelder verschärfen Fluchtursachen / Zahl der durch Naturkatastrophen vertriebenen Menschen steigt deutlich

    Hamburg, 19. 6. 2026 – Die Zahl der durch Naturkatastrophen und Extremwetterereignisse vertriebenen Menschen ist im vergangenen Jahr deutlich auf 13,6 Millionen gestiegen (2024: 9,9 Mio.). Das geht aus einem neuen Greenpeace-Report hervor (LINK). Der Report der Universität Hamburg im Auftrag von Greenpeace untersucht weiter, wie Kriege und deutliche Kürzungen der Entwicklungszusammenarbeit und hoh

  • Greenpeace zur heute endenden Klimakonferenz in Bonn

    Bonn, 18. 6. 2026 – Die heute endenden Bonner Klimaverhandlungen (SB64) zeigen die Grenzen des derzeitigen UNFCCC-Systems angesichts der sich beschleunigenden Klimakrise. Der multilaterale Fortschritt bleibt weit zurück hinter dem dringend nötigen. Ein anstehender UN-Reformprozess und freiwillige Initiativen außerhalb der eigentlichen Verhandlungen sollen internationalen Klimaschutz voranbringen.

  • Greenpeace zur Befassung von Bundestag und Bundesrat mit dem Düngegesetz

    Berlin, 12. 6. 26 – Die gestern Nacht in erster Lesung im Bundestag beratene Novelle des Düngegesetzes streicht die Pflicht zur betrieblichen Stoffstrombilanz, mit dem sich die Nährstoffüberschüsse einzelner Betriebe erfassen lassen. Heute befasst sich der Bundesrat mit weiteren Empfehlungen seiner Ausschüsse. So empfiehlt etwa der Agrarausschuss, auch die im Entwurf verbliebenen Grundsätze für de

  • Greenpeace zu neuen Entlastungen nach dem Auslaufen des Tankrabatts

    Berlin, 11. Juni 2026 - Der auf zwei Monate angelegte Tankrabatt soll nicht verlängert werden und läuft Ende Juni aus, berichten mehrere Medien aus Koalitionskreisen. Als weitere Entlastungsmaßnahmen wird nun über eine weiter erhöhte Pendlerpauschale diskutiert. Greenpeace-Mobilitätsexpertin Lena Donat plädiert für gezieltere Maßnahmen:
    “Es ist gut, dass die Bundesregierung das Gaga-Instrument

  • Klimaschäden von fast einer Billion Dollar pro Jahr entfallen auf die reichsten 0,01 Prozent der Welt

    Greenpeace-Report: Kapitalbesitz und Investitionen verschärfen Klimabilanz Superreicher
    Nairobi/Bonn, 10. 6. 2026 – Eine sehr kleine Gruppe Superreicher verursacht durch ihren Lebensstil und insbesondere ihre Unternehmensbeteiligungen extrem hohe Klimaschäden. Allein im Jahr 2022 werden den Investitionen und Beteiligungen der reichsten 0,01 Prozent der Welt Klimaschäden in Höhe von geschätzt 99

  • Greenpeace Deep Arctic Expedition: “Gehen von neu entdeckten Arten aus”

    Forschungsreise in arktische Tiefsee endet nach vier Wochen4. 6. 26, Bergen/Hamburg — Die Wissenschaftler:innen der heute endenden Greenpeace “Deep Arctic Expedition” erwarten, mehrere bislang unbekannte Arten entdeckt zu haben. Während der vierwöchigen Forschungsreise zu Tiefseeökosystemen wie Seebergen und hydrothermalen Quellen am Mohns Ridge zwischen Grönland und Norwegen führte das internat

  • Greenpeace zum heute vorgestellten “EU Cloud and AI Development Act”

    Die EU-Kommission stellte heute mit dem “Cloud and AI Development Act” strenge Regeln bei öffentlichen Cloud-Aufträgen vor. Greenpeace fordert, US-Cloud Anbieter wie Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure und Google Cloud künftig von öffentlichen Aufträgen in der EU auszuschließen

  • Klimaprotest in Hamm: 5.000 Menschen und ein Weltrekord

    Unter dem Motto „Zukunft statt Gas – Energiewende verteidigen“ haben heute 5000 Menschen in Hamm demonstriert. 2.000 von ihnen haben zudem vor der Kulisse des Gaskraftwerks Gersteinwerk (RWE) mit einem Menschenbild ein bewegliches Windrad geformt und damit einen neuen Weltrekord aufgestellt.

  • Greenpeace zur wachsenden Zahl der Superreichen

    Hamburg, 27. Mai 2026 – Die Zahl der Menschen in Deutschland, die mehr als 100 Millionen Dollar (rund 86 Mio. Euro) besitzen, ist im vergangenen Jahr um rund 1100 gestiegen. Rund 5000 Superreiche besitzen nach Berechnungen der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) mehr als ein Viertel (27,3 Prozent) des Finanzvermögens in Deutschland von 12,4 Billionen Dollar, also knapp 3,4 Billionen

  • Historische Greenpeace Aktion am Grund der Arktis

    Greenpeace hat erstmals ein Protestbanner am Grund der Tiefsee platziert: In 2315 Metern Tiefe bei „Loki’s Castle“ im Arktischen Ozean fordert die Botschaft „Hört auf die Wissenschaft!“ mehr Schutz für die Ozeane. Greenpeace warnt vor den Risiken des Tiefseebergbaus für empfindliche und kaum erforschte Ökosysteme.

  • Greenpeace-Studie: Europa bleibt abwehrbereit

    Die europäischen Nato-Staaten sind Russland auch ohne die USA in wesentlichen militärischen Kategorien überlegen. Das zeigt die heute veröffentlichte Greenpeace-Studie „Europa allein zu Haus?“ mit neuen Daten zu Militärausgaben.

  • Greenpeace: Cloud-Anbieter brauchen ethische Mindeststandards zum Schutz von Umwelt und Menschenrechten

    Neue Greenpeace-Richtlinie zeigt Big-Tech-Konzernen einen Weg zur schnellen Umsetzung von Ethikregeln
    Hamburg, 12. 5. 2026 – Mit einer neuen Richtlinie definiert Greenpeace erstmals ökologische und ethische Mindeststandards für Big-Tech-Unternehmen, wie sie in der Bankenwelt schon bekannt sind. Darin fordert Greenpeace weltweit dominierende Cloud-Anbieter wie Amazon Web Services (AWS), Microsof

  • Greenpeace Bayern zu möglichen weiteren Gasbohrungen in Reichling

    München, 7. 5. 2026 – In Reichling droht eine zusätzliche Gasbohrung. Das Unternehmen Genexco, Anteilseignerin der Betreibergesellschaft des umstrittenen Gasprojektes Kinsau 1A in Reichling, und im vollständigen Besitz des Kanadischen Investors MCF Energy Ldt., hat im Konzessionsgebiet Lech Ost ein Grundstück für eine weitere potenzielle Gasbohrung ausgemacht. Das geht aus Akten des Bergamts Südba

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