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Kurz vor der Ausgabe der 5.000. Kartoffeltüte: Jubiläumskoordinatorin Gina Borgerding.

Pressemitteilung

125 Jahre Hephata: 12,5 Tonnen Bio‑Kartoffeln geteilt

Mit der letzten Ausgabe am Haus Emmaus neben der Hephata‑Kirche ist die Jubiläumsaktion „125 Jahre Hephata - 125 Doppelzentner soziale Bio‑Kartoffeln“ erfolgreich zu Ende gegangen. Insgesamt wurden 12,5 Tonnen Kartoffeln - das entspricht 5.000 Tüten à 2,5 Kilogramm - kostenlos an Bürgerinnen und Bürger verteilt.

Die Hälfte der Tüten wurde nach unkomplizierter Online-Vorbestellung immer dienstags im Mai in Schwalmstadt ausgegeben, die andere Hälfte beim „Tag der Erde“ Ende April in Kassel. Darüber hinaus war die Aktion auch bei weiteren Anlässen präsent: 125 Tüten wurden beim Sozialtag im Kloster Haydau verteilt, ebenso viele gingen an den Medienpartner HNA. Auch die Tafeln im Schwalm‑Eder‑Kreis profitierten von der Aktion und holten zusätzlich mehrere Zentner Kartoffeln direkt aus dem Lager auf Gut Halbersdorf in Spangenberg ab.

Die Idee hinter der Aktion war bewusst einfach gehalten: teilen, was da ist - und so Gemeinschaft stärken. Die Bio‑Kartoffeln stammen vom Hofgut Richerode, einem inklusiven Landwirtschaftsbetrieb der Hephata Diakonie. Dort werden sie von Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam angebaut. Sortiert, gelagert und verpackt werden die Knollen auf Gut Halbersdorf, ebenfalls eine anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, die nach den Kriterien des Bioland-Verbands arbeitet.

„Die Kartoffel steht für das, was wir alle brauchen: Nahrung, Bodenständigkeit und Gemeinschaft. Dass so viele Menschen unsere Einladung zum Teilen angenommen haben, freut uns sehr“, sagt Gina Borgerding, Jubiläumskoordinatorin der Hephata Diakonie. „Unser besonderer Dank gilt dem Team vom Gut Halbersdorf, das die Logistik und Verpackung der Kartoffeln mit großem Engagement möglich gemacht hat.“

Die Ausgabe der Kartoffeln fand immer dienstags neben dem Café125 mit Jubiläumsausstellung statt. So wurde die Aktion auch zu einem Begegnungsort. „Wir wollen mit unserem Jubiläum nicht nur zurückblicken, sondern ganz konkret etwas in Bewegung setzen“, erklärt Johannes Fuhr, verantwortlich für das Gesamtkonzept des Jubiläumsjahres. „Dass die Kartoffel‑Aktion so viele Menschen ins Gespräch gebracht und zugleich neue Gäste ins Café125 geführt hat, zeigt, wie gut diese Idee funktioniert hat.“

Das Café125 bleibt weiterhin geöffnet und lädt noch bis zum Advent zum Besuch ein – immer dienstags von 13 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 16 Uhr. Neben Kaffee und Kuchen sowie Pizza und Flammkuchen bietet die Ausstellung Einblicke in die Geschichte und Gegenwart der Hephata Diakonie. Mit der Kartoffel-Aktion hat die Hephata Diakonie ihr 125‑jähriges Bestehen auf besondere Weise gefeiert: praktisch, nachhaltig und solidarisch – ganz im Sinne ihres diakonischen Auftrags. Weitere Infos: www.hephata.de/125

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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

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