Direkt zum Inhalt springen
Dr. Sirous Javidi 8nd Andrea Mangold im Gespräch. (Foto: Hephata Diakonie / Stefan Betzler)

Pressemitteilung -

Arzt-Patienten-Seminar im Hephata-MVZ zu Multipler Sklerose

„Multiple Sklerose – aktueller Stand für Therapie und Alltag“, lautet der Titel des ersten Ärzt*innen-Patient*innen-Seminars des Hephata-MVZs am Dienstag, 3. Februar, von 16 bis 18 Uhr, in Schwalmstadt-Treysa. Die Veranstaltung ist die erste von mehreren des MVZs zu neurologischen Themen.

In der Veranstaltung am 3. Februar halten Dr. Sirous Javidi, Facharzt für Neurologie, Schlafmedizin und Epileptologie, Olga Pugach, Fachärztin für Neurologie, und Andrea Mangold, Fachkrankenschwester für Multiple Sklerose, Kurzvorträge zum Thema. Die Veranstaltung will aber vor allem Raum und Zeit für Fragen und zum Austausch zwischen Betroffenen und medizinischen Expert*innen bieten.

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Entzündung des zentralen Nervensystems, die nicht heilbar ist. Wird sie früh entdeckt und spezifisch behandelt, kann der Verlauf verlangsamt und für die Patient*innen deutlich an Lebensqualität gewonnen werden. Dies ist aber auch heute noch leider nicht selbstverständlich. Die MS kann von Patient*in zu Patient*in in Symptomen und Verläufen so variieren, dass auch heute noch manchmal Monate oder Jahre vergehen, bis Erkrankte die richtige Diagnose erhalten. Dies hat der Krankheit auch den Namen „Krankheit der 1.000 Gesichter“ eingebracht. Deutschlandweit sind 280.000 Menschen an MS erkrankt, doppelt so viele Frauen wie Männer. Die meisten erhalten die Erstdiagnose zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr.

Neuigkeiten aus Wissenschaft und Forschung für den Alltag

„Es ist ein wichtiger Schritt für die Akzeptanz und damit auch den Behandlungserfolg der Erkrankung, dass sich Betroffene und Angehörige gut über MS informieren, sich mit Therapie-Optionen auseinandersetzen und dann mit unserer Unterstützung ihren eigenen Weg im Umgang mit der Krankheit finden“, sagt Neurologe Dr. Sirous Javidi, medizinischer Leiter des MVZ-Standorts Schwalmstadt-Treysa.

Dr. Javidi wird in seinem Kurzvortrag einen Überblick über den aktuellen Stand der Wissenschaft und Forschung, gerade auch im Hinblick auf neue Therapiemöglichkeiten, geben. Neurologin Olga Pugach gibt im Anschluss einen Input zu einem der Leitsymptome der MS, der Fatigue, und Tipps im Umgang damit für den Alltag. MS-Fach-Krankenschwester Andrea Mangold leitet die MS-Beratungsstelle am Hephata-MVZ und wird vom kostenlosen Informations- und Beratungs-Angebot der Beratungsstelle berichten.

  • Das Seminar am 3. Februar findet im großen Vortragsraum im Erdgeschoss der Hephata-Klinik statt.
  • Die Teilnahme ist kostenlos, ohne Anmeldung sowohl für Patient*innen als auch Nicht-Patient*innen des Hephata-MVZs möglich. Nach den Vorträgen und dem Austausch steht ein kostenloser Imbiss mit Fingerfood und Kaltgetränken bereit.
  • Nähere Informationen gibt es im MVZ unter Tel.: 06691 18-2003 und E-Mail: anmeldung-schwalmstadt@mvz.hephata.com

Themen

Kategorien

Regionen


Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

Kontakt

  • Hep-230731-740854-b.jpg
    Lizenz:
    Nutzung in Medien
    Dateiformat:
    .jpg
    Dateigröße:
    7008 x 4672, 2,28 MB
    Download