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Die diesjährigen Ausrichter des Sport- und Spielefestes: Die Landwirt*innen vom Gut Halbersdorf.

Pressemitteilung

Das Miteinander im Fokus: Sport- und Spielefest der Sozialen Reha Hephatas in Pfieffe

Im vergangenen Jahr unternahmen sie eine Reise durch die Musikwelt, nun zeigten sie sich beim Sport- und Spielefest der Sozialen Rehabilitation Hephatas in diversen Berufsbildern: Auf dem Sportplatz in Pfieffe wurde ermittelt, gelöscht, gekocht, frisiert und gebaut. Bei der mittlerweile traditionellen Veranstaltung des Geschäftsbereichs Soziale Rehabilitation traten erneut 14 Teams aus den Einrichtungen gegeneinander an.

„Es geht nicht um Höchstleistung, sondern um Teamarbeit und um Zwischenmenschlichkeit, um das, was die Hephata Diakonie seit nun 125 Jahren ausmacht“, sagte Jürgen Kaufmann, Erster Kreisbeigeordneter des Schwalm-Eder-Kreises, während seines Grußwortes. Er dankte der Hephata Diakonie für ihre Arbeit in der Region und betonte die Bedeutung von Gemeinschaft. Auch Spangenbergs Bürgermeister Andreas Rehm hob den Spaß und das gemeinsame Erleben „dieses besonderen Tages für Klient*innen und Mitarbeitende“ hervor.

Eines von drei Gewinner-Teams: Die Kellner aus dem Bereich Wommen Pflege.

Wie besonders der Tag ist, zeigte sich bereits beim obligatorischen Einzug der Teams. Die Einlaufmusik passte zu den jeweils gewählten Berufsbildern: Aus „Gute Laune“ von den Großstadtengeln wird kurzerhand „Gute Farbe“ (Klinik Fürstenwald), „Mission Impossible“ begleitete die Detektive (Für-Uns-Detektei Treysa) und die DJs liefen mit „Hyper Hyper“ von Scooter (Zechenhof) ein. Die Kostüme hatten die Klient*innen und Mitarbeitenden wie gewohnt im Vorfeld gemeinsam entworfen und gestaltet – und auch sie flossen in die Gesamtbewertung ein.

Zum Auftakt mussten die Klient*innen das Gewicht einer Rohrzange, einer Packung Handschuhe und eines Pflastersteins schätzen, bevor sie eine Murmel über eine Murmelbahn in einen Eimer befördern und anschließend einen Nagel mit möglichst wenigen Schlägen in einen Holzstamm schlagen mussten.

„Wir wollen, dass so viele wie möglich mitmachen können“, erklärt Matthias Pfetzing, Einrichtungsleiter vom Gut Halbersdorf. Sein Team hat die Veranstaltung erstmals freiwillig organisiert. Bislang war es üblich, dass abwechselnd das Gewinner- oder das Verliererteam das Sport- und Spielefest im Folgejahr ausrichtete. „Wir hoffen damit, ein positives Signal senden zu können, um die Motivation zu steigern“, sagt Matthias Pfetzing. Das Signal kam prompt an: Die Ausrichter für das kommende Jahr stehen bereits fest. Die Batzenmühle und der Zechenhof werden 2027 gemeinsam das Organisations-Zepter in die Hand nehmen.

Aber auch in diesem Jahr stand neben dem Spaß wieder eines im Fokus: „Motivation, Frustrationstoleranz und soziale Kompetenzen lassen sich spielerisch erproben“, erklärt Michaela Landgrebe, stellvertretende Geschäftsbereichsleiterin der Sozialen Reha. Gleichzeitig erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass sich gemeinsame Ziele erreichen lassen – auch wenn nicht alles sofort funktioniert.

Das Sport- und Spielefest gibt es bereits seit 2013. Ideen und Verbesserungsvorschläge hinsichtlich der Spiele und der Organisation aus dem Werkstattrat fließen dabei immer mit ein, erklärt Michaela Landgrebe. Ziel sei es, einen Tag lang gemeinsam Spaß zu haben – außerhalb des gewohnten Alltags. Gerade für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Suchterfahrungen kann ein solcher Tag besonders sein: „Gemeinschaft und Wettbewerb ohne Leistungsdruck und ohne Alkohol bieten Raum für positive Erfahrungen, aber auch dafür, mit Frustrationen umzugehen und sich gegenseitig zu unterstützen“, so Michaela Landgrebe.

Für Matthias Pfetzing zeigt sich aber auch: „Die Organisation hat gezeigt, dass dadurch ein Team wirklich gut zusammenwachsen kann. Ich bin meinem Team wirklich dankbar. Wir haben das heute hier gemeinsam mit Klient*innen und Mitarbeitenden auf die Beine gestellt.“

Am Ende wurde dann dennoch gezählt: In den drei Teilnehmendenkategorien Pflege, Eingliederungshilfe und Klinik wurden die Sieger ermittelt. In der Eingliederungshilfe erreichte das Herzberghaus Platz neun, Batzenmühle Platz acht und die Sozialpsychiatrie Treysa Platz sieben. Das Marta-Mertz-Haus und die Sozialpsychiatrie Fritzlar teilen sich Platz fünf, Gut Halbersdorf erreichte Platz vier. Auf dem Podium folgen der Berufsbildungsbereich Treysa auf Platz drei, der Zechenhof auf Platz zwei. Über jeweils 750 Euro Preisgeld und den ersten Platz in ihrer Kategorie freuen sich in diesem Jahr das Haus im Burggarten, Wommen Pflege und Wommen Wohnen sowie die Fachklinik Fürstenwald.

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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

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