Pressemitteilung —
Die Soziale Arbeit ruft: Studierende feiern Abschluss an der Evangelischen Hochschule
Sie haben Grund zum Feiern: 21 Studierende der Evangelischen Hochschule Darmstadt (EHD), jüngst zur Evangelischen Hochschule Hessen (EHH) fusioniert, haben ihr Bachelor-Studium der Sozialen Arbeit am Studienstandort Treysa auf dem Campus der Hephata Diakonie erfolgreich abgeschlossen. Aufgrund der Fusion zur EHH war es der letzte Studierenden-Jahrgang, der von der EHD seine Zeugnisse erhielt.
Zu diesem Jahrgang gehören auch Adrian Weppler und Kathrin Langolf, die mit Kommiliton*innen gemeinsam die Abschlussfeier im Hephata-Kirchsaal organisiert haben. „Wir blicken auf eine ganz besondere Zeit zurück. Wir haben viel Wissen in verschiedenen Bereichen erlangt und uns persönlich weiterentwickelt“, sagen sie. Aber das Studium sei nicht nur vom Lernen geprägt gewesen. „Es haben sich Freundschaften entwickelt. Auch bei internationalen Studienreisen nach Südafrika, in die Schweiz oder Niederlande haben wir viele Menschen kennengelernt. Soziale Arbeit ist global.“
Gleichzeitig „sind wir besonders stolz, hier im ländlichen Raum zu lehren und Hochschulangebote zu machen“, sagt Prodekanin Prof. Dr. Jana Günther. Während des Bachelor-Studiums Soziale Arbeit (sieben Semester) sowie des Doppel-Bachelors Diakonik/Gemeindepädagogik und Soziale Arbeit (neun Semester), die beide am EHH-Standort in Treysa angeboten werden, wird den insgesamt rund 200 Studierenden ein breites Spektrum an Wissen vermittelt und Einblick in die Praxis ermöglicht.
„Ich finde es sehr gut, dass man an der Hochschule auch mit Kindern studieren kann und dass Hephata uns Perspektiven gibt, nach dem Studium Arbeitsstellen zu bekommen, sich darin zu verwirklichen und die eigenen Projekte mit einzubringen“, sagt Absolventin Sabrina Gollnik, die nun an der Ludwig-Braun-Schule der Hephata Diakonie arbeitet.
Während des Studiums behandeln die Studierenden unterschiedliche Themen: Von sozialer Ungerechtigkeit und Armut über gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit bis hin zu methodischen und rechtlichen Fragestellungen ist das Angebot facettenreich aufgebaut. Im Doppel-Bachelor Diakonik/Gemeindepädagogik und Soziale Arbeit erhalten die Studierenden zudem vertiefte Einblicke in die Soziale Arbeit, unter anderem mit dem Fokus auf Interreligiosität und religionspädagogische Aspekte.
Dass der Abschlussjahrgang „ein ganz besonderer“ sei, betonte Prodekanin Günther. „Zum einen haben wir tolle Biographien dabei sowie jüngere und ältere Absolvent*innen mit und ohne Kindern.“ Zum anderen sei es der letzte Jahrgang mit Studierenden, der von EHD Zeugnisse erhalte. „Denn von nun an bilden wir als ehemalige EHD gemeinsam mit der bisherigen CVJM Hochschule in Kassel die Evangelische Hochschule Hessen (EHH) mit zukünftig zwei Standorten in Darmstadt und hier in Treysa.“
Bewerbungen für ein Studium mit Start im Wintersemester sind aktuell möglich. Mehr Informationen gibt es auf der Website der Hephata Diakonie und der EHH: www.hephata.de/studium und www.eh-hessen.de/schwalmstadt
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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)
In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.
Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.
Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.
Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.