Direkt zum Inhalt springen

Pressemitteilung —

Fast 50 Leben – ohne Zuckerguss: Neues Buch über Menschen bei Hephata erscheint am 1. Dezember

Der nordhessische Journalist und SPIEGEL-Bestsellerautor Sascha Hoffmann hat für sein neues Buch fast 50 Menschen bei Hephata porträtiert. „OHNE ZUCKERGUSS“ erscheint am 1. Dezember und erzählt von Lebenswegen, die selten geradeaus verlaufen sind.

Einen Sommer lang reiste der Journalist Sascha Hoffmann im Jubiläumsjahr zum 125-jährigen Bestehen von Hephata als „Geschichtenbäcker“ mit einem violetten Backmobil zu rund 50 Stationen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern. Er saß in Wohngruppen und Werkstätten, in Einrichtungen der Jugendhilfe, Suchthilfe und Sozialpsychiatrie. Dabei tat er vor allem eines: Er hörte zu.

Daraus ist nun „OHNE ZUCKERGUSS – Menschen bei Hephata. Ungeschönt. Nah. Ehrlich.“entstanden: fast 50 Porträts über Menschen, deren Leben Brüche kennt – und Neuanfänge. Über Sucht und Selbstbestimmung, psychische Erkrankungen, Herkunft, Kindheit, Arbeit, Liebe, Angst und die Frage, wo ein Mensch seinen Platz findet.

So auch Sean aus dem BJBQ in Schwalmstadt-Treysa, der das Backmobil nicht nur als Station der Roadshow kennt. Der 21-Jährige hat während seiner Schreiner-Ausbildung selbst daran mitgebaut. Hinter der Freude über das fertige Ergebnis liegt eine Geschichte, in der Halt lange keine Selbstverständlichkeit war. Auch bei Ahmad geht es um die Frage, wo ein Mensch seinen Platz findet. Der 18-Jährige lebt heute in einer Hephata-Wohngruppe in Vellmar. Mit 13 Jahren verließ er Syrien, inzwischen spricht er Deutsch, hat seinen Hauptschulabschluss geschafft und sucht einen Ausbildungsplatz. Zwei Lebenswege, die kaum unterschiedlicher sein könnten – und doch beide davon erzählen, was möglich wird, wenn aus Unsicherheit langsam Perspektive wächst.

Eine andere Geschichte führt nach Fritzlar. Markus aus der Sozialpsychiatrie erzählt von Kobolden und Fantasiewelten. Was zunächst seltsam klingt, wird zu einer Geschichte darüber, wie schnell Menschen in Schubladen geraten. Und da ist Alina aus dem Wohnverbund Flieden, die Frau auf dem Cover. Bei der ersten Begegnung wollte sie dem fremden Mann mit Kamera und Aufnahmegerät noch ausweichen, eine Woche später erzählte sie offen von ihren Ängsten und ihrer Spastik, die sie „Dieter“ nennt. Ihre Geschichte gehört zu denen, die Hoffmann auf seiner Reise am meisten bewegt haben und die er schonungslos und doch mit viel Feingefühl zu Papier gebracht hat.

Der Titel des Buches ist deshalb mehr als ein Wortspiel. „OHNE ZUCKERGUSS“ sollte nichts beschönigen. Die Menschen sollten nicht als Fälle erscheinen, nicht als Belege gelungener Sozialarbeit – sondern als Persönlichkeiten.

Für Hoffmann führt das Buch zugleich zurück zu seinen journalistischen Wurzeln. Seit mehr als drei Jahrzehnten arbeitet er als Journalist und Autor. Für einige Jahre wechselte er in die Medienarbeit großer Musik- und Veranstaltungsproduktionen und arbeitete dort auch eng mit internationalen Stars wie Brian May und Roger Taylor von Queen zusammen. Die Erfahrung zwischen großen Bühnen und bekannten Namen hat seinen Blick auf Geschichten eher geschärft als verändert: „Die stärksten entstehen nicht zwangsläufig dort, wo die Scheinwerfer stehen“, sagt er heute. Für „OHNE ZUCKERGUSS“ fand er sie in Wohngruppen, Werkstätten und bei einer Tasse Kaffee am Backmobil – bei Menschen, die selten im Mittelpunkt stehen und doch viel zu erzählen haben. Es ist ein Buch über Menschen – und darüber, was sichtbar wird, wenn man sich die Zeit nimmt, wirklich hinzuhören.

INFO: Pre-Sale und Verkaufsstart

„OHNE ZUCKERGUSS“ versammelt fast 50 Porträts und die dazugehörigen Rezepte der Jubiläumsroadshow – vom „Zwetschekuche vom Blech – uff Hessisch“ bis zu Omas Käsekuchen mit Mandarinen vom Blech.
Das Buch kann unter www.hephata.de/buch aktuell zum Vorteilspreis von 19 Euro vorbestellt werden. Der reguläre Verkaufspreis beträgt 25 Euro. Verkaufsstart ist am 1. Dezember im Café125 in Schwalmstadt-Treysa. Dort signiert Sascha Hoffmann an diesem Tag auch Bücher und versieht sie auf Wunsch mit einer persönlichen Widmung.

Themen

Kategorien

Regionen


Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

Kontakt

  • Buch Ohne Zuckerguss.jpg
    Lizenz:
    Nutzung in Medien
    Dateiformat:
    .jpg
    Copyright:
    Hephata Diakonie
    Dateigröße:
    4000 x 3000, 3,06 MB
    Download