Pressemitteilung —
Hephata-Wohnhausbrand in Treysa: Schnelle Hilfe hat Schlimmeres verhindert
„Wir sind sehr froh und dankbar, dass der Brand in einem unserer Wohnhäuser in Treysa nicht noch schlimmere Folgen hatte. Das ist vor allem dem schnellen, beherzten und umsichtigen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr, der Rettungsdienste und der Mitarbeitenden vor Ort zu verdanken“, sagt Hephata-Vorstand Maik Dietrich-Gibhardt.
In einem Wohnhaus der Sozialen Teilhabe Hephatas in der Marienburger Straße war es in der Nacht auf Dienstag zu einem Brand gekommen. In dem Haus wohnen erwachsene Menschen mit geistigen und auch körperlichen Behinderungen. Alle 20 Bewohner*innen konnten in Sicherheit gebracht werden. Zwei Mitarbeiterinnen und drei Bewohner*innen wurden mit leichten Rauchgasvergiftungen und teils auch psychischen Stresssymptomen in die Krankenhäuser in Ziegenhain und Alsfeld sowie in die Hephata-Klinik gebracht. Eine der beiden Mitarbeiterinnen konnte bereits entlassen werden.
Nach bisherigem Kenntnisstand hat sich der Brand von einem Zimmer auf das Haus ausgeweitet und dort vor allem das untere von drei Geschossen stark beschädigt. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Treysa, Dittershausen, Frankenhain, Trutzhain und Niedergrenzebach sowie die Führungsgruppe Willingshausen, die bei größeren Einsatzlagen zusätzlich alarmiert wird, waren im Einsatz. Hinzu kamen 22 RTWs aus den Landkreisen Schwalm-Eder, Marburg-Biedenkopf und Vogelsberg. Hinzugezogen wurden auch zwei Sanitätszüge und ein Betreuungszug des DRK mit insgesamt 60 Einsatzkräften sowie ein Betreuungszug der Malteser aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Insgesamt waren 184 Einsatzkräfte vor Ort, 90 davon von den Freiwilligen Feuerwehren. Sie brachten die Klient*innen zunächst in das Feuerwehrhaus Treysa zur weiteren medizinischen Abklärung. Danach wurden die Klient*innen von Mitarbeitenden Hephatas im Elisabeth-Haus der Hephata Diakonie betreut. Im Laufe des heutigen Tages werden alternative Wohnmöglichkeiten für sie gefunden.
„Alle Klientinnen und Klienten sind in Sicherheit und werden von uns eng begleitet. Wir suchen jetzt abhängig von den individuellen Pflegebedarfen und Rahmenbedingungen nach passenden Wohnmöglichkeiten innerhalb Hephatas. Unser Ziel ist es, das Wohnhaus in der Marienburger Straße wieder in Betrieb zu nehmen. Ob und wann dies sein wird, hängt von den Begutachtungen und Erkenntnissen der nächsten Tage ab“, so Kai Wettlaufer, Geschäftsbereichsleiter der Sozialen Teilhabe. Aktuell ist das Haus noch gesperrt, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ein Brandursachenermittler der Kriminalpolizei gibt den Sachschaden nach ersten, vorsichtigen Schätzungen mit 100.000 Euro an.
Maik Dietrich-Gibhardt: „Wir möchten uns bei den Freiwilligen Feuerwehren, Schwalmstadts Stadtbrandinspektor Tim Köhler und den Rettungsdiensten noch einmal ausdrücklich bedanken. Und auch bei unseren Mitarbeitenden, die die Einsatzkräfte nach Leibeskräften unterstütz haben. Ihr aller Engagement hat Schlimmeres verhindert.“
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