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Collage: 2 Fotos von Mann auf einem Schiff mit einem Tablett, 1 Foto mit 4 Männern in Anzügen vor Osloer Oper.

Pressemitteilung

Norwegischer Maritime-Softwareanbieter UniSea übernimmt Berliner KI-Unternehmen Kaiko Systems

Der norwegische Maritime-Softwareanbieter UniSea hat das deutsche maritime Softwareunternehmen Kaiko Systems übernommen. UniSea erweitert damit sein Fleet Management System (FMS) um KI-gestützte Werkzeuge für die Inspektionsvorbereitung. Zugleich entsteht eine internationale maritime Technologiegruppe, die weltweit mehr als 4.000 Schiffe unterstützt.

UniSeas Plattform für HSEQ (Health, Safety, Environment and Quality), Instandhaltung, Beschaffung und Dockmanagement unterstützt mehr als 3.000 Schiffe. Kaiko Systems liefert spezialisierte, KI-gestützte Werkzeuge für Schiffsinspektionen, SIRE 2.0-Selbstbewertungen und die Vorbereitung auf Hafenstaatkontrollen. Kaikos Lösung ist auf über 1.000 Schiffen bei führenden Schiffsmanagement-Unternehmen im Einsatz, darunter Columbia Group und OSM Thome, sowie in Tanker-, Bulk-, Container- und gemischten Flotten.

„Diese Übernahme stärkt unsere Position und erweitert das FMS-Portfolio, während wir zugleich den kundengetriebenen, spezialisierten Ansatz beibehalten, der uns hierhergebracht hat“, sagt Kurt Roar Vilhelmsen, Gründer und CEO von UniSea. „Kaiko bringt umfassende Inspektionskompetenz für den operativen Alltag in die Gruppe ein und ist der natürliche nächste Schritt in UniSeas Entwicklung vom HSEQ-Spezialisten zum Anbieter einer umfassenden FMS-Plattform.“

Kaiko Systems wurde 2020 in Berlin von Fabian Fussek und Eddy del Valle gegründet. Das Unternehmen hat sich mit seiner Mobile-First-SaaS-Plattform als Anbieter für digitale Schiffsinspektionen, strukturierte Zustandsdaten und intelligente Automatisierung entlang des gesamten Inspektionsverlaufs etabliert. Die Plattform unterstützt maritime Crews bei der Vorbereitung auf verpflichtende Inspektionen, bei visuellen Inspektionen von Rumpf und Ausrüstung sowie bei der standardisierten Berichterstattung. Ergänzende Module helfen dabei, den Zustand des Schiffs zu verfolgen und den manuellen Aufwand an Bord zu reduzieren.

Fabian Fussek, Mitgründer und CEO von Kaiko Systems, sagt: „Teil von UniSea zu werden, ist der richtige nächste Schritt für die Ambition, mit der wir gestartet sind: strukturierte digitale Inspektionsdaten als Standard in der maritimen Industrie. Unsere Kunden erhalten einen langfristigen Eigentümer mit hoher maritimer Glaubwürdigkeit, einer abgestimmten Produktvision und den Ressourcen, um weiter in das zu investieren, was wir aufgebaut haben. Für unsere Kunden bleiben das Produkt und die Menschen dahinter dieselben. Für unser Team bedeutet das zugleich Kontinuität und Beschleunigung.“

Finanzierung und Integration
UniSea hat 100 Prozent des Berliner Unternehmens Kaiko Systems übernommen. Finanziert wurde die Übernahme durch eine bedeutende Kapitalzufuhr von Adelis Equity in die Gruppe. Adelis ist seit 2022 Mehrheitsgesellschafter von UniSea. Vor der Übernahme hatte Kaiko Systems insgesamt 9 Millionen Euro externes Kapital eingeworben. Im März 2025 schloss das Unternehmen eine Series-A-Runde über 6 Millionen Euro ab, angeführt von Hi Inov, Flashpoint und Motion Ventures. Sämtliche bisherigen Aktionäre unterstützten die Übernahme.

Kaiko Systems wird weiterhin als eigenständiges Produkt mit eigener Roadmap und eigenem Team betrieben. Kunden, die heute bereits eines der Produkte nutzen, müssen ihre Arbeitsweise nicht ändern. Die gemeinsame Gruppe wird jedoch Schnittstellen anbieten, sodass Daten zwischen Kaiko- und UniSea-Modulen fließen können.

Kaiko bringt zudem starke KI-Kompetenz in UniSea ein. Die Plattform nutzt KI und eigene Computer-Vision-Technologie entlang des gesamten Inspektionsprozesses, darunter Dokumentenerkennung, Bildverifizierung und Korrosionserkennung. Für UniSea bedeutet das einen deutlichen Schub im Bereich angewandter KI für maritime Abläufe.

Mit fast drei Jahrzehnten operativer Geschichte hat sich UniSea von einem führenden Anbieter von HSEQ-SaaS zu einer FMS-Plattform entwickelt, die heute auch Instandhaltung, Beschaffung und Dockmanagement umfasst und aus rund 40 Modulen besteht. Seit 2022 lag der Fokus des Unternehmens vor allem auf organischem Wachstum, mit Ausnahme der Übernahme des Docking-Softwareunternehmens Maindeck im Jahr 2023.




Über UniSea
UniSea ist ein norwegischer Softwareanbieter für die maritime Industrie. Das Unternehmen entwickelt digitale Lösungen zur Unterstützung von Sicherheitsmanagement, Umwelt‑Compliance, Instandhaltung, Beschaffung und Docking. UniSea‑Software ist weltweit auf mehr als 3.000 Schiffen im Einsatz.
Weitere Informationen: www.unisea.no

Über Kaiko Systems
Kaiko Systems ist ein in Berlin ansässiger Anbieter von KI‑gestützter Inspektionssoftware für die maritime Industrie. Die Mobile‑First‑Plattform unterstützt Reedereien und Crews bei digitalen Inspektionen und der strukturierten Erfassung von Zustandsdaten.
Weitere Informationen: www.kaikosystems.com

Norwegen: Praxisnaher Markt für maritime Digitalisierung
Norwegen gehört zu den Ländern, in denen maritime Technologien besonders früh unter realen Einsatzbedingungen entwickelt und erprobt werden. Das liegt nicht nur an der langen maritimen Tradition des Landes, sondern auch an einem eng verzahnten Ökosystem aus Reedereien, Werften, Ausrüstern und Technologieunternehmen. Digitale Lösungen für Sicherheit, Effizienz, Instandhaltung und Emissionsreduktion entstehen in Norwegen nah am operativen Betrieb und gehen schnell in den Einsatz. Gerade im Bereich maritime Software ist Norwegen deshalb ein naheliegender Ursprung für Lösungen, die konkrete Anforderungen der internationalen Schifffahrt adressieren.

Kontakt und Fotos:
UniSea: Kurt Roar Vilhelmsen, CEO UniSea, E-Mail: krv@unisea.no
Kaiko Systems: Lisa Jacobs, Elaborate Communications, ljacobs@elaboratecomms.com
Fotos zum Download unten auf dieser Seite.

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INNOVATION NORWAY - The official Norwegian trade and investment promotion organisation

Innovation Norway ist die nationale und internationale Handels- und Wirtschaftsrepräsentanz der norwegischen Regierung.

Die Organisation betreut norwegische Unternehmen und Start-ups bei der Erschließung neuer Märkte und fördert die Entwicklung einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Wirtschaft.

Überdies begleitet die Organisation internationale Unternehmen bei einem Engagement in Norwegen. Für deutsche Unternehmen ist der Wirtschaftsinkubator eine direkte Brücke zur norwegischen Regierung.

Innovation Norway betreibt Standorte zur Förderung der lokalen Wirtschaft in ganz Norwegen und beschäftigt in 22 Ländern mehr als 700 Mitarbeiterinnenn und Mitarbeiter.

Geschäftsführer ist Håkon Haugli. Die Büros in Hamburg und München leitet Gunnhild Brumm.

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