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(Foto: LEW / Peter Fastl)

Pressemitteilung

Gemeinsam für mehr Sicherheit und Stabilität an der Wertach

Wie lassen sich Energieversorgung, Hochwasserschutz und Krisenvorsorge entlang der Wertach auch unter den Bedingungen des Klimawandels verlässlich gestalten? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Jahresgesprächs der LEW an der oberen Wertach in der Weichberghalle in Rettenbach am Auerberg.

Im Fokus standen dabei insbesondere die Hochwasservorsorge sowie die Versorgungssicherheit in Krisen- und Notfällen. Die LEW machte deutlich, wie ein resilient ausgelegtes Stromnetz, klar strukturierte Krisen- und Notfallpläne, technische Redundanzen sowie regelmäßige Schulungen und Übungen zur Vorsorge beitragen. Entscheidend ist dabei ein abgestimmtes Vorgehen mit klar definierten Rollen zwischen Energieversorger, Kommunen, Landkreisen und Einsatzorganisationen.

Auch die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der Wasserkraft wurden aufgegriffen. Neben rechtlichen und klimatischen Rahmenbedingungen ging es um ihre vielfältigen Zusatznutzen: Wasserkraft leistet einen Beitrag zum Hochwasserschutz, stabilisiert den Grundwasserspiegel als Grundlage der Trinkwasserversorgung und Landwirtschaft, stärkt die Notstromversorgung kritischer Infrastruktur und schafft gleichzeitig Mehrwerte für Natur, Artenschutz und Naherholung entlang der Wertach.
Ergänzend wurde ein geplantes landkreisübergreifendes LEADER‑Kooperationsprojekt an Wertach und Günz vorgestellt, mit dem die Resilienz der Region weiter gestärkt werden soll.

An dem Austausch beteiligten sich Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Landratsämtern, Wasserwirtschaft, Energieversorgung, Klimaschutz, Feuerwehren und Katastrophenschutz, aus Fischerei und Naturschutz sowie aus regionalen Verbänden und Institutionen.
Ziel der Jahresgespräche ist es, regionale Herausforderungen frühzeitig gemeinsam zu adressieren, gegenseitiges Verständnis zu vertiefen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit weiter zu stärken.

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Über die LEW

Die Lechwerke sind als regionales Energieunternehmen im Südwesten Bayerns tätig. 2026 feiern die Lechwerke das 125jährige Bestehen. Der Grundstein für das Unternehmen und die Stromversorgung der Region wurde 1901 mit der Inbetriebnahme des ersten Wasserkraftwerks in Gersthofen gelegt. Die Herkunft prägt das Unternehmen bis heute: Verantwortung übernehmen, Stabilität gewährleisten und Energiezukunft gestalten.

Heute werden unter der Marke LEW Privat-, Gewerbe- und Geschäftskunden sowie Kommunen mit Strom versorgt. Die LEW bietet zudem ein breites Angebot an Energielösungen. Das Tochterunternehmen LEW Verteilnetz (LVN) betreibt das Stromverteilnetz in der Region. Mit 36 betriebsgeführten Wasserkraftwerken ist die LEW einer der führenden Erzeuger von umweltfreundlicher Energie aus Wasserkraft in Bayern. In eigenen Anlagen auf Freiflächen und Gebäuden erzeugt die LEW auch Strom aus Photovoltaik. Außerdem bietet die LEW Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Netz- und Anlagenbau, Energieerzeugung, Elektromobilität und Telekommunikation an. Die LEW betreibt ein eigenes, über 9.000 Kilometer langes Glasfasernetz in der Region.

www.lew.de

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