Ihr habt es bestimmt auch schon einmal in der Nähe von Flüssen gesehen, das indische Springkraut mit seinen hübschen rosanen Blüten. Die Pflanze ist leider ein großes Problem. Sie ist eine invasive Art, die sich rasant ausbreitet und heimische Pflanzen verdrängt.
📈 Innerhalb eines Jahres hat sich die Ausbreitung am Wertachufer bei Schwabmünchen laut Gerhard Wurm, Naturschutzwächter im Landkreis Augsburg, verzehnfacht. Eine ähnliche Entwicklung kann man auch andernorts beobachten.
🗓️Unsere ökologische Deichpflege findet grundsätzlich zweimal jährlich statt – im August und im Herbst. Dafür nutzen wir Mäher statt Mulchgeräte. Das ist besser für die Artenvielfalt. Gemäht wird möglichst spät, damit heimische Pflanzen blühen und aussamen können.
🚫Das Indische Springkraut kann aber auf diese Weise auch seine Samen verbreiten. Und wie! Bis zu 2.500 Samen schleudert eine einzige Pflanze aus. Die Samen können bis zu sieben Meter weit geschleudert und über Flüsse kilometerweit transportiert werden.
Um das Springkraut wirksam zu bekämpfen, wäre laut Naturschutzwächter ein früherer Schnitt notwendig. Die LEW wäre bereit, zur Beseitigung des Springkrauts eigens anzurücken und den Rest wie gehabt im August zu mähen, um unsere Flusslandschaften zu schützen. 🌱💦
💡Tipp für euren Garten: Wer Springkraut entdeckt, kann es leicht herausziehen – aber bitte in die braune Tonne, nicht auf den Kompost, damit sich die Samen nicht verbreiten.
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