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Symbolbild (depositphotos) I @blueringmedia I Lizenznehmer: Pressebüro LAAKS

Pressemitteilung -

Warum viele Menschen heute nicht „krank“ sind – und trotzdem nicht mehr funktionieren

Moderne Medizin am Wendepunkt: Wenn Befunde unauffällig sind, der Alltag aber nicht mehr gelingt

Hamburg – Immer mehr Menschen suchen medizinische Hilfe, obwohl sie nach klassischen Kriterien nicht als krank gelten. Die Laborwerte sind unauffällig, bildgebende Verfahren zeigen keine klaren Befunde – und dennoch fühlen sich Betroffene erschöpft, instabil oder dauerhaft überlastet. Müdigkeit, Schlafstörungen, hormonelle Dysbalancen, Schwindel, Verdauungsprobleme oder anhaltende Energielosigkeit gehören zu den häufig geschilderten Beschwerden.

Ein aktueller zweiteiliger Fachbeitrag von ViewMed, dem Hamburger Zentrum für umfassende Medizin, greift dieses Phänomen auf. Verfasst wurde er von der Chefärztin des Zentrums, der Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie, Arezu Dezfuli. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum viele moderne Beschwerden erst verständlich werden, wenn der Mensch nicht isoliert nach Organwerten, sondern als komplexes System betrachtet wird.

Wenn Medizin Werte misst – aber Zustände übersieht

Nach Einschätzung der Medizinerin liegt das Kernproblem häufig nicht im einzelnen Befund, sondern in der Lücke zwischen medizinischen Teilsystemen. Während klassische Medizin vor allem messbare Werte erfasse, zeigten sich viele heutige Belastungszustände auf einer anderen Ebene: im Zusammenspiel von Nervensystem, Hormonhaushalt, Schlaf, Darmfunktion, mentaler Belastung und Lebensrealität.

„Viele Patientinnen und Patienten sind nicht krank im klassischen Sinn, aber sie funktionieren nicht mehr“, heißt es in dem Beitrag. Die Symptome seien real, auch wenn sie sich nicht eindeutig einer einzelnen Diagnose zuordnen ließen. Besonders häufig betroffen seien Menschen in verantwortungsvollen beruflichen Rollen, in Umbruchphasen oder unter chronischem Zeit- und Entscheidungsdruck.

Ursachenmedizin statt reiner Reparaturlogik

Der Beitrag beschreibt, dass moderne Medizin zunehmend zwischen zwei Ebenen unterscheidet: der präzisen Diagnostik einerseits und der Ursachenmedizin andererseits. Während Laboranalysen, Bildgebung und internistische Untersuchungen klären, was im Körper auffällig ist, gehe es in der Ursachenmedizin darum, zu verstehen, warum bestimmte Zustände entstehen.

Viele Beschwerden würden erst erklärbar, wenn Zusammenhänge sichtbar gemacht werden – etwa zwischen Neurostress (also einer dauerhaften Überaktivierung des Nervensystems), Schlafqualität, hormoneller Regulation, Nährstoffversorgung, emotionalen Mustern und beruflichen Belastungen. Die Symptome seien dabei nicht isoliert zu betrachten, sondern als Ausdruck eines überlasteten Gesamtsystems.

Medizin wird persönlicher – nicht weniger wissenschaftlich

Der zweite Teil des Beitrags beschreibt, wie sich Medizin unter diesen Bedingungen weiterentwickelt. Moderne Gesundheitsversorgung werde nicht weniger technisch, sondern zugleich persönlicher. Präzisionsdiagnostik, Stoffwechselanalysen, genetische Faktoren oder Herzfrequenzvariabilität seien heute wissenschaftlich etabliert. Gleichzeitig gewinne die systemische Einordnung an Bedeutung: Wie lebt ein Mensch? Wie schläft er? Wie konstant ist seine Belastung? Welche mentalen und emotionalen Faktoren wirken dauerhaft ein?

Viele Betroffene berichteten, dass Beschwerden wie Müdigkeit, hormonelle Unruhe oder Konzentrationsprobleme erst dann Sinn ergäben, wenn diese Zusammenhänge berücksichtigt würden. Ziel sei dabei nicht eine schnelle Lösung, sondern eine nachhaltige Stabilisierung des gesamten Systems.

Neue Rolle der ärztlichen Begleitung

Der Beitrag versteht moderne Medizin nicht als Gegensatz zur Schulmedizin, sondern als deren Weiterentwicklung. Ärztliche Begleitung bedeute heute zunehmend, medizinische Expertise mit systemischem Verständnis zu verbinden – und Menschen durch komplexe Lebenssituationen zu navigieren, statt ausschließlich Symptome zu behandeln.

Gesundheit werde dabei als Zustand von Stabilität, Energie, Klarheit und Handlungskraft beschrieben. Nicht jede Erschöpfung sei eine Krankheit, aber viele Zustände seien ein ernst zu nehmendes Signal dafür, dass Regulation, Regeneration und Balance verloren gegangen seien.

Rückfragen: Für organisatorische oder inhaltliche Rückfragen steht das Praxiszentrum ViewMed zur Verfügung: Telefon: +49 40 18 111 850 · E-Mail: praxis@viewmed.de

Hinweis: Diese Presseinformation dient der sachlichen Information über medizinische Zusammenhänge. Sie ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Therapie. Beschriebene Fallbeispiele und dargestellte Konzepte sind nicht generalisierbar.



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Seit 2014 behandelt Medizinerin Arezu Dezfuli Patienten:innen ganzheitlich in ihrer eigenen Privatpraxis in Hamburg Sasel. Die Erfahrung hat sie gelehrt, dass ein Zusammenwirken von Schulmedizin und Naturheilverfahren auch bei komplizierten Krankheitsverläufen zu schnellen und nachhaltigen Ergebnissen führen kann. Ihr schulmedizinisches Wissen basiert auf mehr als 20 Jahren Berufserfahrung als Ärztin für Innere Medizin und Forschungsarbeiten in den USA. Im Laufe der Jahre hat die Ärztin ihren eigenen Therapieansatz entwickelt und um Behandlungsmethoden der Komplementärmedizin erweitert. Link: https://www.viewmed.de.

Das Team von Pressebüro LAAKS beliefert seit mehr als 20 Jahren Redaktionen und Medien mit redaktionellen Inhalten und betreut KMU im Bereich der PR & Pressearbeit. Seit 2015 liegt der Fokus dabei auf Themen des Gesundheitswesens. Inhaber Peter Laaks ist seit 1991 Mitglied im Deutschen Journalistenverband (DJV). Link: https://www.pressebuero-laaks.de

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