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Immer wieder passieren schwere Abbiegeunfälle zwischen Radfahrern, Bussen, Lkw und Pkw. Sehr häufig ist der sogenannte „tote Winkel“ Schuld.   Foto: SIGNAL IDUNA
Immer wieder passieren schwere Abbiegeunfälle zwischen Radfahrern, Bussen, Lkw und Pkw. Sehr häufig ist der sogenannte „tote Winkel“ Schuld. Foto: SIGNAL IDUNA

Blog-Eintrag -

Der „tote Winkel“ – eine oft vergessene Gefahr

Nicht auf seinem Vorfahrtsrecht beharren

(Juni 2017) Immer wieder passieren schwere Abbiegeunfälle zwischen Radfahrern, Bussen, Lkw und Pkw. Die Folgen sind in der Regel dramatisch. Sehr häufig ist der sogenannte „tote Winkel“ Schuld. Besonders Kreuzungsbereiche und Straßeneinmündungen sind hier Unfallschwerpunkte, warnt die SIGNAL IDUNA.

Jedes Fahrzeug hat mehrere tote Winkel: Dies sind die Bereiche, die der Fahrer weder direkt noch mit Hilfe der Rück- und Seitenspiegel einsehen kann. Dabei ist die Größe des toten Winkels abhängig von Größe und Sitzposition des Fahrers sowie natürlich auch von der Anzahl der Spiegel sowie deren richtiger Einstellung. Ein besonderes Problem stellen sie aufgrund der Karosserie bei Bussen und Lkw dar.

Besonders kritisch wird es, wenn beispielsweise ein Lkw-Fahrer rechts abbiegt, während ein Radfahrer auf der rechten Spur geradeaus fährt. Hier ist die Gefahr am größten, dass sich der Radler zumindest kurzzeitig im toten Winkel befindet. Am gefährlichsten sind dabei die Hinterräder, die einen direkteren Abbiegeweg nehmen als die Vorderräder.

Zwar müssen Neufahrzeuge über 3,5 Tonnen seit Anfang 2007 mit einem erweiterten Spiegelsystem für eine lückenlose Rundumsicht ausgestattet sein. Zunehmend sind auch Brems- und Abbiegeassistenten im Einsatz. Dennoch ereignet sich jedes Jahr eine Vielzahl dieser Unfälle.

Daher empfehlen Experten, dass sich Fahrradfahrer an roten Ampeln nicht rechts neben wartenden Lastern oder Bussen einordnen sollten. Sicherer ist die Position sichtbar davor oder rechts hinter dem Fahrzeug und zu warten, bis es abgebogen ist. An einer roten Ampel oder einer Kreuzung müssen Radfahrer und Fußgänger über direkten Blickkontakt mit dem Fahrer sicher gehen, dass sie gesehen werden. Lebensgefährlich kann es sein, in einer solchen Situation auf seinem Vorfahrtsrecht zu beharren.

Der ARCD Auto- und Reiseclub, Bad Windsheim, Kooperationspartner der SIGNAL IDUNA, regt an, beispielsweise den Radfahrstreifen für Geradeausfahrende links vom Rechtsabbiegestreifen anzuordnen. Trixi-Spiegel – gewölbte Spiegel an Ampeln – bringen laut ARCD nur wenig, weil sie Lkw-Fahrer schnell vergessen oder übersehen, da sie bisher nur an wenigen Kreuzungen angebracht sind.

Über eine private Unfallversicherung ist nicht nur für Fahrradfahrer wichtig, empfiehlt die SIGNAL IDUNA. Denn die Folgen von Freizeitunfällen können ansonsten auch finanziell teuer zu stehen kommen.

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Claus Rehse

Claus Rehse

Pressekontakt Pressereferent stv. Pressesprecher Unfall- und Sachversicherungen 0231 135-4245

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Die Gruppe erzielt Beitragseinnahmen von über sechs Milliarden Euro. Sie betreut rund zwölf Millionen versicherte Personen und Verträge.

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