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Im August gibt es statistisch mit die meisten Sommerunwetter. Foto: Sean MacAuliffe/unsplash.com

Blog-Eintrag

Die unterschätzte Gefahr von Sommergewittern: Wenn der Balkon zum Pool wird

(Juli/August 2026) Der eigene Balkon kann im Sommer eine Oase der Entspannung sein. Doch haben im August statistisch gesehen auch plötzliche Sommerunwetter und Starkregenereignisse Hochsaison. Wer dann nicht auf den finanziellen Schäden durch Balkonüberschwemmungen sitzen bleiben möchte, muss gegen sogenannte Elementarschäden versichert sein.

Viele Mieter und Eigentümer in den oberen Etagen wiegen sich hier in falscher Sicherheit, warnt die SIGNAL IDUNA Gruppe. Denn ein Sommergewitter und die damit häufig verbundenen, sintflutartigen Regenfälle verwandeln so manchen Balkon ungewollt in ein Schwimmbecken. Reicht die Kapazität des Balkonabflusses nicht aus oder ist dieser durch Blütenstaub, Laub oder Schmutz blockiert, steigt der Wasserspiegel rasch an. Sobald die oft nur wenige Zentimeter hohe Türschwelle zur Wohnung überwunden ist, dringt das Wasser unaufhaltsam in die Wohnräume ein. Die Folge sind durchnässte Estrichböden, aufgequollenes Parkett und irreparable Schäden an Möbeln und Elektronikgeräten.

Um das Risiko folgenschwerer Überschwemmungen auf dem Balkon zu verringern, ist es ratsam, den Abfluss regelmäßig zu kontrollieren und von grobem Schmutz zu befreien. Bei der baulichen Planung von Balkonen kann zudem die Installation eines Notüberlaufs sinnvoll sein.

Tritt der Ernstfall ein und Wasser dringt in die Wohnung ein, stehen Betroffene oft vor finanziellen Herausforderungen. Viele verlassen sich darauf, dass die Standardtarife der Wohngebäude- oder Hausratversicherung solche Schäden abdecken. Doch Wasserschäden, die durch Starkregen oder Überschwemmungen von außen verursacht werden, benötigen die Erweiterung um den Baustein der Elementarschadenversicherung. Mieter sichern ihr persönliches Inventar und Mobiliar über diesen Zusatz in der Hausratversicherung ab. Eigentümer schützen die Gebäudesubstanz, wie Wände, Böden und fest installierte Türen, über den erweiterten Naturgefahrenschutz der Wohngebäudeversicherung. SIGNAL IDUNA empfiehlt, bestehende Policen rechtzeitig zu prüfen, um im Ernstfall nicht auf hohen Kosten sitzenzubleiben.

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