Ausgezeichnete Abschlussarbeiten zeigen Wirkung | UGV-Förderpreistragende stellen ihre Forschung in den Themenfeldern Gesellschaft und Politik vor
Termin 27. Januar 2026 19:00 – 21:00
Ort Science Shop in Cloppenburg, Bahnhofstr. 57
Innerhalb der Veranstaltungsreihe „Studieren – Forschen – Gewinnen!“ stellen mit dem UGV-Förderpreis ausgezeichnete Absolventinnen und Absolventen der Universität Vechta ihre Abschlussarbeiten vor. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und die interessierte Öffentlichkeit erhalten hier einen Einblick, welchen Beitrag Nachwuchsforschung für unsere Gesellschaft leisten kann. Die Bachelor-, Masterarbeiten oder Dissertationen wurden von der Universitätsgesellschaft Vechta prämiert.
In der Veranstaltung am 27. Januar von 19 bis 21 Uhr im Science Shop in Cloppenburg, Bahnhofstr. 57, werden drei Arbeiten aus den Themenfeldern Gesellschaft und Politik präsentiert. Den Rahmen für die Vorträge bilden die Grußworte von Prof. Dr. Christopher Osterhaus, Vizepräsident für Forschung, Nachwuchsförderung und Internationalisierung (m.d.W.d.G.b.), und Prof.in Dr.in Martina Döhrmann, Vizepräsidentin für Lehre, Studium und Weiterbildung (m.d.W.d.G.b.).
Im Anschluss erhalten interessierte Teilnehmende Informationen über das Studienangebot der Universität Vechta.
Um Anmeldung wird gebeten: www.uni-vechta.de/transfer/science-shop-veranstaltungen
Die Themen der Vorträge:
„Demokratie – das beste System? Kritik als Voraussetzung der Demokratie“ von Jonas Tigelaar (Masterabschluss in Politikwissenschaft)
„Dieser Vortrag ist unfair – und genau das ist sein Erkenntnisversprechen. In bewusster Anlehnung an Platons Demokratiekritik wird Demokratie nicht gefeiert, sondern von ihrer schlechtesten Seite her gedacht. Der Vortrag zeigt, warum eine Ordnung, die sich selbst nicht mehr kritisch infrage stellt, beginnt, ihre eigene Legitimation zu verlieren.“
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„Beziehung statt Bestrafung? Pädagogik im Kampf gegen Extremismus“ von Dr. Eike Bösing (Promotion in Erziehungswissenschaft)
„Beim Kampf gegen Extremismus denken wahrscheinlich die wenigsten von uns zuerst an die Pädagogik – vielmehr kommen uns Sicherheitsbedenken, Risikobewertung und Strafverfolgung in den Sinn. In der Verhinderung von Radikalisierungsprozessen und Ansätzen der Deradikalisierung kann Pädagogik jedoch eine zentrale Rolle spielen. Der Vortrag befasst sich deshalb mit Radikalisierungsrisiken von jungen Menschen und der Frage, was Pädagogik im Kampf gegen Extremismus leisten kann.“
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„Herz oder Ego? Warum freiwilliges Engagement nicht nur anderen, sondern auch uns selbst hilft“ von Svenja Lange (Masterabschluss in Management Sozialer Dienstleistungen)
„Freiwillige sind das Rückgrat vieler Vereine, Projekte und sozialen Organisationen. Doch Engagement entsteht selten nur aus Idealismus: Menschen haben ganz unterschiedliche Motive – von sozialen Kontakten über Lernmöglichkeiten bis hin zu Anerkennung oder dem Wunsch, Sinnvolles zu tun. In diesem Vortrag werden die wichtigsten Motivationen vorgestellt und gezeigt, wie Organisationen diese erkennen können, um Freiwillige langfristig zu motivieren. So wird deutlich, warum Freiwilligenarbeit nicht nur anderen, sondern auch den Helfenden selbst zugutekommt.“