Pressemitteilung —
36. dvs-Nachwuchsworkshop: Sportwissenschaftlicher Nachwuchs zu Gast in Vechta
Vom 21. bis 23. September 2026 war die Universität Vechta Gastgeberin des 36. Nachwuchsworkshops der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs). Drei Tage lang arbeiteten Promovierende und Nachwuchswissenschaftlerinnen sowie Nachwuchswissenschaftler aus ganz Deutschland gemeinsam mit erfahrenen Mentorinnen und Mentoren an ihren Qualifikationsarbeiten.
Der Workshop, den die dvs-Kommission „Wissenschaftlicher Nachwuchs“ in Kooperation mit dem Verein zur Förderung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses ausrichtet, richtet sich an junge Forschende aller sportwissenschaftlichen Teildisziplinen. Organisiert wurde er in diesem Jahr von Jacqueline Weiss und Johannes große Siemer aus der Sportwissenschaft der Universität Vechta. 35 Doktoranden nahmen daran teil.
Im Zentrum standen die Arbeitssessions in Kleingruppen: Die Teilnehmenden stellten ihre Projekte vor und diskutierten Aufbau, Design, Ergebnisse und Interpretation mit Mentor:innen aus der Sportpsychologie (Prof. Dr. Dennis Dreiskämper, Dortmund), dem Bereich Sport und Gesundheit (Prof.in Dr. Jana Semrau, Bremen), der Sportpädagogik und -didaktik (Prof.in Dr. Petra Wolters, Vechta), der Bewegungs- und Trainingswissenschaft (Prof. Dr. Thimo Wiewelhove, Düsseldorf) sowie der Sportsoziologie (PD Dr.in Kristina Brümmer, Hamburg).
Ergänzt wurde das Programm durch zwei Impulsvorträge: Prof. Dr. Lars Donath (Deutsche Sporthochschule Köln) sprach über den Weg von der Forschungsidee zum Journalartikel, Prof. Dr. Bernhard Sabel (Magdeburg) über Betrug, Gier und den Einfluss von KI in der Wissenschaft. Beim Paneltalk „Zwischen Schreiben, Scheitern, Schaffen – Stimmen aus der Promotionszeit“ berichteten Mentor:innen, Workshopleitende und Vortragende offen von eigenen Erfahrungen. In methodischen Workshops konnten die Teilnehmenden zudem ihre Kenntnisse vertiefen, von der Fragebogenkonstruktion (Dr. Michael Braksiek, Vechta) über qualitative Forschung (Dr. Dennis Wolff, Hildesheim) und transdisziplinäre Gesundheitsförderung (Prof.in Dr. Jana Semrau) bis hin zu (Netzwerk-)Metaanalysen (Dr. Ludwig Rappelt, Köln).
Auch der Austausch abseits der Arbeitsgruppen kam nicht zu kurz: Morgendliche Sporteinheiten, ein Come-together inklusive Kneipenquiz und ein Gemeinschaftsabend auf dem Campus sorgten für Vernetzung über Standort- und Disziplingrenzen hinweg.