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Petra Brake, Vizepräsidentin für Personal und Finanzen, Dr. Niels Logemann und Personalratsvorsitzende Monika Riesmeier

Pressemitteilung

Dr. Niels Logemann begeht 25-jähriges Dienstjubiläum

Dr. Niels Logemann, Leiter des Kompetenzzentrums für regionale Lehrkräftefortbildung an der Universität Vechta, hat nun sein 25-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst begangen. In den vergangenen Jahren hat er nicht nur den Wandel von der „Kreidezeit“ der Schule zur Digitalisierung und Digitalität miterlebt, sondern auch Transformationsprozesse an den Institutionen der Region aktiv begleitet.

Der Weg nach Vechta führte Logemann über verschiedene Stationen in der Wissenschaft. Seine Laufbahn im öffentlichen Dienst begann 1997 an der Universität Oldenburg im Institut für Soziologie, gefolgt von einer Station an der Deutschen Sporthochschule Köln im Bereich der Freizeitwissenschaften. Nach seiner Rückkehr nach Oldenburg folgte im November 2007 schließlich der Wechsel an die Universität Vechta. Hier startete Logemann als wissenschaftlicher Mitarbeiter am neu gegründeten Zentrum für empirische Bildungsforschung und Fachdidaktik (ZeBiD) unter der Leitung des Bildungsforschers Professor Dr. Karl Oswald Bauer. „Die Idee des Zentrums war es, die Bildungswissenschaften und die Fachdidaktiken enger zu verzahnen und die Forschung durch einen direkten Draht zu den Schulen praxisnah anzuregen“, erinnert sich Logemann.

Der entscheidende Wendepunkt seiner Dienstjahre folgte im Mai 2012. Zu diesem Zeitpunkt übergab das Land Niedersachsen die Aufgabe der staatlichen Lehrkräftefortbildung von der Landesschulbehörde an die lehrerbildenden Universitäten. Logemann übernahm den Aufbau und die Organisation des Kompetenzzentrums für regionale Lehrkräftefortbildung an der Universität Vechta, das heute fest im Zentrum für Lehrer*innenbildung (ZfLB) verankert ist. Als Verantwortlicher koordiniert er seither das Fortbildungsprogramm für die Schulen in den Landkreisen Vechta, Cloppenburg und Diepholz.

Besonders faszinieren den Jubilar heute die aktuellen Transformationsprozesse in den Schulen: „Der traditionelle Unterricht wird zunehmend durch selbst organisierte Lernprozesse in neuen Lernumgebungen jenseits der bekannten Klassenräume abgelöst“, erklärt Logemann. Angetrieben durch die Digitalisierung und den Einzug von Künstlicher Intelligenz verändere sich Schule in einer Dynamik, die er so vor einigen Jahren noch nicht für möglich gehalten hätte. „In der Fortbildung müssen wir mit passgenauen Angeboten auf diese neuen Lernkulturen reagieren. Der große Gestaltungsraum, den ich hier gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen habe, gibt dieser Arbeit einen tiefen Sinn.“

Gefragt nach einem Moment, der ihm in den vielen Dienstjahren besonders im Gedächtnis geblieben ist, nennt Logemann die Corona-Pandemie. Sie habe wie ein Katalysator gewirkt: „Bis dahin waren Fortbildungen reine Präsenzangebote. Digitale Varianten galten damals fast als verrückter Gedanke. Und von einem auf den anderen Tag änderte sich alles. Plötzlich organisierten wir Online-Formate, sogar in den Schulferien. Heute ist das absolut normal – daran sieht man, wie schnell sich Systeme anpassen können, wenn die Bedingungen es erfordern.“

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