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Während der Ernennung: Professor Dr. Thomas Bals, Professorin Dr. Tania Eden und Professor Dr. Jean-Christophe Merle

Pressemitteilung

Dr. Tania Eden zur Honorarprofessorin für Philosophie an der Universität Vechta ernannt

Seit 27 Jahren lehrt sie Philosophie, nicht nur an der Ruhr-Universität-Bochum, an der sie 1997 promovierte, sich 2009 habilitierte und mehrere Jahre lang als wissenschaftliche Mitarbeiterin und später als Privat-Dozentin tätig war. Auch an der Universität Vechta sammelte Dr. Tania Eden mehrjährige Lehrerfahrung als Lehrkraft für besondere Aufgaben. Die Einführung des neuen Bachelor-Studienfachs „Philosophie – Werte und Normen“ vor zwei Jahren hat sie mit mehreren Lehraufträgen unterstützt. Nun freut sich die Universität Vechta, Dr. Tania Eden als dauerhafte Universitätsangehörige gewonnen zu haben: Am 19. August wechselte sie von ihrer Privatdozentur an der Ruhr-Universität-Bochum zur Universität Vechta, indem der Interimspräsident Prof. Dr. Thomas Bals sie zur Honorarprofessorin für Philosophie ernannte.

Eden hat ein Studium der Philosophie, der Literaturwissenschaft und der Geschichte an den Universitäten Hamburg, München und Bochum absolviert, war Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und verbrachte einen Auslandaufenthalt als Research Assistant at the Department of Philosophy, State University of New York (SUNY) at Stony Brook.

„In meinem Fach liegen meine Schwerpunkte in der sprachanalytischen Philosophie, in der Tugendethik und in der angewandten Ethik, wobei mir besonders daran gelegen ist, Brücken zwischen formaler Semantik, Sprachpragmatik und Phänomenologie der Erfahrung zu schlagen, die sonst vielfach getrennte Wege gehen.“ Weil sie diesen methodologischen Schwerpunkt bereits in ihrer Dissertation über Lebenswelt und Sprache bei Husserl, Quine und Wittgenstein entwickelte, amtierte Eden von 1998 bis 2000 als Generalsekretärin der Deutschen Gesellschaft für phänomenologische Forschung (DGPF). Zu ihren weiteren Schriften, die Phänomenologie und Sprachanalyse ins Gespräch bringen, gehört neben zahlreichen Aufsätzen auch eine Monografie zum „Phänomen einer positiven Unbestimmtheit“.

„Meine Schwerpunkte in der Tugendethik und in der angewandten Ethik charakterisieren auch den künftigen Tätigkeitsbereich für Studierende, die ich in Vechta zu Ethiklehrerinnen bzw. zu Ethiklehrern ausbilde“, erklärt Eden. In ihrer Lehre will sie weiterhin ihre Forschung einspeisen und zu den verschiedenen Forschungsaktivitäten des Fachs Philosophie in Vechta beitragen. Ihre Ernennung sieht sie nicht nur als eine Anerkennung ihrer akademischen Leistungen in Forschung und Lehre, sondern auch als Anfang eines engeren Engagements für die Universität Vechta.

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