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Interimspräsident Prof. Dr. Thomas Bals (r.) erläutert die Strategie der Universität Vechta seinem Kollegen Prof. Dr. Marco Rimkus, Präsident der Hochschule Emden/Leer

Pressemitteilung -

Zukunft an Hochschulen gestalten | Austausch zu Strategien der Studierendengewinnung

In der vergangenen Woche hat Interimspräsident Prof. Dr. Thomas Bals seinen Kollegen Prof. Dr. Marco Rimkus, Präsident der Hochschule Emden/Leer, zu einem Strategiegespräch an der Universität Vechta empfangen. Im Fokus des Arbeitstreffens standen zwei der aktuell drängendsten Herausforderungen: die Gewinnung von Studierenden in Zeiten des demografischen Wandels sowie die nachhaltige finanzielle Konsolidierung der Institutionen.

Von besonderem Interesse war dabei der von der Universität Vechta kürzlich erfolgte Mapping- und Pitchingprozess, der eine Begutachtung des gesamten Studiengangsportfolios der Universität Vechta beinhaltete. Begleitet wurde dieses Verfahren von der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen. Die Empfehlungen werden zeitnah erwartet und sollen in die weitere Ausrichtung der Studiengänge hin zu einem nachhaltig attraktiven Studiengangsportfolios einfließen. „Wir befinden uns in einer Phase, in der wir die Universität Vechta mit ihren Voraussetzungen und ihrer Lage im ländlichen Raum neu denken müssen“, erklärte Bals. „Unser Ziel ist es, finanzielle Stabilität nicht durch bloße Kürzungen, sondern durch innovative Strukturen und eine klare Schärfung unseres Profils zu erreichen. Dass dieser Weg auch überregional für Aufmerksamkeit sorgt, bestätigt uns in unserem Kurs.“

In dem gut zweistündigen Gespräch ging es um Formen der innovativen Studierendengewinnung, die finanzielle Resilienz und die Frage, wie Ressourcen effizient genutzt werden können, ohne die Qualität von Lehre und Forschung zu gefährden. Auch die Einbindung aller Statusgruppen in einen solchen Konsolidierungsprozess und die Ausrichtung auf ein gemeinsames Ziel aller Beteiligten waren Teil des Gespräches.

Rimkus zeigte sich beeindruckt von der Agilität des Ansatzes: „Die Herausforderungen sind an fast allen Standorten ähnlich. Der hier eingeschlagene Weg, Konsolidierung und Wachstum als zwei Seiten derselben Medaille zu betrachten, bietet wertvolle Impulse für die gesamte Hochschullandschaft.“

Trotz ihrer unterschiedlichen Profile stehen die Universität Vechta und die Hochschule Emden/Leer vor vergleichbaren strukturellen Herausforderungen. Sie prägen beide als größte Bildungszentren ihre jeweiligen ländlichen Regionen. Im Austausch der Präsidenten wurde deutlich, dass gerade die Schärfung individueller Alleinstellungsmerkmale der Schlüssel ist, um sich im intensiven überregionalen Wettbewerb nachhaltig zu behaupten. Es wurde vereinbart, den Dialog fortzusetzen und die Kooperation bei strategischen Fragen der Hochschulentwicklung weiter zu vertiefen. Auch eine gemeinsame überregionale sportliche Veranstaltung mit Studierenden aus den nordwestdeutschen Hochschulen und Universitäten wurde angedacht.

Beim Rundgang über den Campus ging es auch um die Steigerung der Aufenthaltsqualität für Studierende wie Beschäftigte.

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