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Erstmals wurden nun für 2019 alle Osteopathiestudien weltweit erfasst.
Erstmals wurden nun für 2019 alle Osteopathiestudien weltweit erfasst.

Pressemitteilung -

Fokus auf die Forschung: Osteopathie-Studien weltweit ausgewertet / Institut für osteopathische Studien (INIOST) legt Studienreport für 2019 vor

Berichte über Osteopathie-Studien beschäftigen sich häufig mit den Ergebnissen einer Studie oder weniger Untersuchungen. Das Institut für osteopathische Studien (INIOST) hat nun erstmals alle weltweiten osteopathischen Studien aus dem Jahr 2019 erfasst und nach vorgegebenen Kriterien ausgewertet. Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) begrüßt diesen Studienreport ausdrücklich und unterstützt den Aufbau einer Osteopathie-Online-Datenbank, die Mitte 2021 verfügbar sein soll.

Das Ergebnis der Auswertung: 2019 wurden weltweit 191 Artikel und Studien zur Osteopathie in Fachzeitschriften veröffentlicht. Bei 128 Veröffentlichungen handelt es sich um Studien zur Osteopathie. Dabei stand der Bewegungsapparat im Vordergrund des Forschungsinteresses (34 Studien), gefolgt von den Gebieten der Pädiatrie und des Nervensystems (je 12) sowie dem Atemsystem (6). Bei den randomisiert kontrollierten Studien (RCTs) ergab sich ein ähnliches Bild. Von den 19 RCTs beschäftigten sich 18 mit dem Wirkungsnachweis im therapeutischen Bereich. Stark vertreten waren Untersuchungen zur Ausbildung und zu beruflichen Belangen von Osteopathen mit je 25 Studien. Der Bereich der Diagnostik wurde mit 14 Studien untersucht.

„Zum ersten Mal können wir über Einzelstudien hinaus erkennen, wie umfassend die osteopathischen Forschungsanstrengungen eines Jahres sind und auf welche Gebiete sie sich konzentrieren", freut sich Studienleiter und Osteopath Helge Franke DO. Wie bereits in den vergangenen Jahren stellen die USA mit 52 Studien den größten Anteil der wissenschaftlichen Arbeiten. Bedeutend ist ebenfalls der Forschungsbeitrag der italienischen Osteopathen, die 20 Studien veröffentlichten, davon allein 7 RCTs. 13 osteopathische Studien wurden von australischen Autoren verfasst, während 9 aus Deutschland und 8 aus Großbritannien kamen. 30 Studien wurden als „open access“ veröffentlicht, d.h. sie waren frei im Internet als Download verfügbar. Die osteopathischen Studien aus 2019 wurden in 56 verschiedenen Zeitschriften publiziert. Dabei erschienen weniger als die Hälfte (46,9%) in osteopathischen Zeitschriften.

Der Studienreport 2019 offenbart einige interessante Entwicklungen. Da ist die hohe Zahl an Publikationen der italienischen Osteopathen, die bei der allgemeinen Studienzahl die Führungsrolle in Europa übernommen haben und bei der Veröffentlichung von RCTs weltweit. „Ein Grund dafür dürfte die große Forschungsgemeinschaft in Italien sein, die über das Institut COME Collaboration viele Studien durchführt, unterstützt von einer Vielzahl von Schulen und Hochschulen“, meint Richard Weynen DO, VOD-Vorstandsmitglied. Bemerkenswert ist auch der Forschungsbeitrag der brasilianischen Osteopathen mit 5 Studien, davon 3 RCTs. Insgesamt konzentriert sich die Studienerstellung auf nur wenige Staaten, 80% der 2019 publizierten Studien wurden in 6 Ländern erbracht.

Der VOD trägt mit regelmäßigen Berichten über die osteopathische Forschung in der Deutschen Zeitschrift für Osteopathie seinen Teil zur Veröffentlichung der Studien bei. „Zudem unterstützen wir finanziell neben der Osteopathie-Forschung auch den Aufbau einer Osteopathie-Online-Datenbank, die Mitte 2021 verfügbar sein soll“, unterstreicht VOD-Vorsitzende Prof. Marina Fuhrmann.

Ein ausführlicher Bericht und die Liste der veröffentlichten Studien lassen sich kostenfrei auf der Internetseite von INIOST unter www.osteopathie.de/inioststudien herunterladen.

Hintergrund: Laut einer Forsa-Studie waren schon mehr als 12 Millionen Bundesbürger beim Osteopathen. Bei einer Umfrage der Stiftung Warentest zum Thema Osteopathie zeigten sich fast 90 Prozent der Befragten zufrieden mit der Behandlung. Mehr als 90 gesetzliche Krankenkassen bezuschussen Osteopathie. 

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Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. wurde als Fachverband für Osteopathie 1994 in Wiesbaden gegründet. Als erster und mit rund 5000 Mitgliedern größter Berufsverband verfolgt der VOD im Wesentlichen folgende Ziele: Er fordert den eigenständigen Beruf des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau. Er klärt über die Osteopathie auf, informiert sachlich und neutral und betreibt Qualitätssicherung im Interesse der Patienten. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen. Rund 2 Millionen Besucher informieren sich jedes Jahr auf osteopathie.de.

Pressekontakt

Michaela Wehr

Michaela Wehr

Pressekontakt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 4915202147105

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Im Interesse der Osteopathie - Der Berufsverband der Osteopathen

Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) wurde als Standesvertretung aller Osteopathen 1994 in Wiesbaden gegründet.

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