Pressemitteilung -
Emotionen, Energie, Entscheidungen: Beim Westfalen Weser Forum 2026 beleuchtet Prof. Dr. Maren Urner die Rolle von Gefühlen in der Politik
Knapp 200 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft folgten am vergangenen Freitag der Einladung zum Westfalen Weser Forum 2026 in das Palais im Park Bad Eilsen. Seit Jahren gelingt es dem kommunalen Energieunternehmen, hochkarätige Referent*innen für die Veranstaltung zu gewinnen und einen Ort für Austausch, Vernetzung und regionalen Dialog zu schaffen. Den inhaltlichen Impuls gab in diesem Jahr Prof.in Dr.in Maren Urner, Neurowissenschaftlerin und Autorin aus dem Kreis Herford, die spannende Einblicke in die Rolle von Gefühlen in der Politik bot.
Egal ob bei Debatten über die Klimakrise oder über internationale Konflikte: Politik sei im Kern ein Aushandlungsprozess über unterschiedliche Gefühle, so die zentrale These von Maren Urner. In ihrem Vortrag „Radikal emotional – wie Gefühle Politik machen“ gab sie dem versammelten Publikum Denkanstöße, wie wir als Einzelpersonen und als Gesellschaft lernen können, den Fokus auf die wirklich wichtigen Fragen zu richten und ins Handeln kommen, statt untätig zu bleiben.
Die aktuellen politischen Entwicklungen sind auch für das kommunale Energieunternehmen höchst relevant: Westfalen Weser, wirtschaftlich seit Jahren auf Wachstumskurs, will Verantwortung übernehmen und als Motor der Energiewende in der Region in seinen Geschäftsfeldern wichtige Impulse setzen. Hierfür wurden allein im vergangenen Jahr mehr als 200 neue Mitarbeitende eingestellt und eine Organisationsstruktur geschaffen, mit der sich das Unternehmen zum Energiesystemmanager und ganzheitlichen Energielösungsanbieter in der Region entwickeln will. Dafür benötigt das kommunale Unternehmen jedoch einen stabilen politischen Rahmen, der Planungssicherheit gibt und Investitionen in die Energiewende fördert.
Das Westfalen Weser Forum dient dem überparteilichen und gesellschaftlichen Austausch sowie der Vernetzung politischer Akteurinnen und Akteure. Auch Vertreterinnen und Vertreter regionaler Wirtschaftsunternehmen nehmen die Einladung zum Forum wahr, und nutzen den Rahmen zum intensiven Austausch über die gemeinsame Weiterentwicklung der Region.
Für die Referentin Maren Urner war die Veranstaltung zugleich eine Rückkehr in ihre Heimat: „Da ich aus dem nahegelegenen Kreis Herford stamme, freut es mich sehr, dass sich die vielen Gäste des Westfalen Weser Forums dafür interessieren, wie ein zukunftsgerichteter politischer Dialog wieder möglich wird. Wenn wir verstehen, wie Gefühle unsere Wahrnehmung und Entscheidungen prägen, können wir auch hier in unserer Region politisch mutiger, klarer und handlungsfähiger werden.“
Jürgen Noch, Geschäftsführer von Westfalen Weser ergänzt: „Das Westfalen Weser Forum lebt vom Austausch zwischen Menschen, die Verantwortung für unsere Region tragen. Der heutige Impuls von Prof. Dr. Urner hat neue Perspektiven eröffnet und deutlich gemacht, welchen Beitrag jede und jeder Einzelne für die Zukunftsfähigkeit unserer Region leisten kann. Ich bin mir sicher, dass sie unseren heutigen Gästen, und nicht nur den politisch aktiven, vermitteln konnte, dass Emotionen kein Störfaktor, sondern zentraler Bestandteil politischer Prozesse sind.“
Über die Referentin Prof.in Maren Urner - Neurowissenschaftlerin und Autorin
Maren Urner, gebürtig aus Herford, studierte Kognitions- und Neurowissenschaften in Deutschland, Kanada und den Niederlanden und promovierte in England. Von 2016 bis 2019 war sie Mitgründerin und Chefredakteurin des Magazins Perspective Daily für Konstruktiven Journalismus. Anschließend lehrte sie als Professorin für Medienpsychologie in Köln. Seit September 2024 ist sie Professorin für Nachhaltige Transformation an der FH Münster. Als Neurowissenschaftlerin und Autorin setzt sie sich für einen bewussten Umgang mit Emotionen und lösungsorientiertes Denken und Handeln ein.
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