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In Erinnerung: Heute vor 18 Jahren starb Felix Burda

Pressemitteilung   •   Feb 25, 2019 07:58 CET

Felix Burda 25.11.1967 - 25.02.2001

München, 25.02.2019 - Felix Burda, der Namensgeber der Felix Burda Stiftung, starb am 25.02.2001 an Darmkrebs. Seine Mutter Christa Maar, erste Ehefrau von Verleger Dr. Hubert Burda, erfüllt seitdem seinen Wunsch, viele Menschen vor dem Schicksal zu bewahren, das er und seine Familie erleiden mussten.


Felix Burda war verheiratet und junger Vater von zwei kleinen Kindern, als er 1999 mit Bauchschmerzen zum Arzt ging. Ein Darmkarzinom hatte zu diesem Zeitpunkt bereits in die Leber gestreut. Dies erst hatte die Schmerzen verursacht. Der Krebs war bereits jahrelang unbemerkt gewachsen und hatte erst im fortgeschrittenen Stadium Beschwerden verursacht.

„Hätte jemals ein Arzt eine Familienanamnese erstellt, wäre schnell klar geworden, dass Felix ein familiäres Risiko und damit ein stark erhöhtes Risiko für diesen Krebs hatte“, so seine Mutter Christa Maar.
„Er hätte in diesem Fall bereits mit 25 Jahren seine erste Vorsorgedarmspiegelung machen müssen. Dabei wären vermutlich Krebsvorstufen gefunden und entfernt worden und es wäre gar nicht erst zum Entstehen eines Karzinoms gekommen. Er könnte heute noch leben.“

Mit seiner Frau Katrin und den beiden Söhnen Benno und Elias zog Felix Burda nach seiner Erkrankung in die USA, um als Visiting Assistant Professor an der Seattle University Kunstgeschichte zu lehren. Trotz weiterer Operationen aber kehrte der Krebs Anfang 2001 zurück. Felix hatte sich seit der Diagnose gut auf den bevorstehenden Abschied von der Welt vorbereitet. Kurz vor seinem Tod gab er seinen Eltern eine Aufgabe mit auf ihren weiteren Weg: Sie sollten eine Stiftung gründen, die seinen Namen trägt und dafür sorgen, dass möglichst vielen Menschen sein Schicksal erspart bleibt.

„Dieser Aufgabe folge ich seit seinem Tod“, sagt seine Mutter Christa Maar, Vorstand der nach ihm benannten Stiftung.

Felix Burda wollte seiner Darmkrebserkrankung etwas Gutes abgewinnen. Er wollte über seinen Tod hinaus anderen helfen. Aus diesem Wunsch entstand die Felix Burda Stiftung, die seitdem mit ihrer Kommunikationsarbeit und mit ihren politischen Aktivitäten dafür sorgt, die Darmkrebsvorsorge im Bewusstsein der Menschen zu verankern und die Situation der Darmkrebsvorsorge in Deutschland zu verbessern. 

Video zum 15 jährigen Jubiläum der Felix Burda Stiftung im Jahr 2016 


Als Hommage an ihren Namensgeber zeichnet die Stiftung seit 2017 diejenigen Menschen mit dem „Ehrenfelix“ aus, die wie Felix an Darmkrebs erkrankt sind und die sich trotz ihrer Erkrankung für andere stark machen und sie vor dieser Krankheit bewahren wollen. 
Auf www.ehrenfelix.de können sich engagierte Betroffene bewerben.

Die Felix Burda Stiftung mit Sitz in München wurde 2001 von Dr. Christa Maar und Verleger Prof. Dr. Hubert Burda gegründet und trägt den Namen ihres 2001 an Darmkrebs verstorbenen Sohnes. Zu den Projekten der Stiftung zählen u.a. der bundesweite Darmkrebsmonat März sowie der Felix Burda Award, mit dem herausragendes Engagement im Bereich der Darmkrebsvorsorge geehrt wird. Zudem tourt das größte begehbare Darmmodell Europas - ebenfalls eine Idee der Stiftung - kontinuierlich durch Europa und die APPzumARZT managed als Gesundheits-Butler gesetzliche Präventionsleistungen der ganzen Familie. Die Felix Burda Stiftung betreibt Websites und Social Media-Präsenzen und generiert mit jährlichen, konzertierten Werbekampagnen in Print, TV, Radio und Online eine starke deutschlandweite Awareness für die Prävention von Darmkrebs. www.felix-burda-stiftung.de

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