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Blog-Eintrag -

Kommentar zu pharmazeutischen Dienstleistungen: Apotheken können mehr

Die Beratung zu und Abgabe von Medikamenten sind die Kernaufgaben der Apotheken. Doch sie können noch viel mehr – bereits jetzt dürfen sie die so genannten pharmazeutischen Dienstleistungen – kurz pDL – anbieten, und weitere sieht der Gesetzgeber vor. Warum das gleichermaßen gut für Apotheken und für Patienten ist, erklärt Nicole Wortmann, Leiterin des Bereichs Gesundheitsmarkt bei der apoBank.

Derzeit gibt es fünf pharmazeutische Dienstleistungen: Blutdruckmessen, Betreuung von Patienten nach Organtransplantation sowie bei oraler Antitumortherapie, Schulungen zu Inhalativa und Beratung bei Polymedikation. Allesamt Angebote, die die Patientensicherheit deutlich erhöhen, weil unerwünschte Wechselwirkungen oder Risikofaktoren rechtzeitig erkannt werden und die Therapien entsprechend angepasst werden können.

Die geplante Apothekenreform sieht vor, die Zahl der pharmazeutischen Dienstleistungen zu erweitern. So sollen Apothekerinnen und Apotheker bei Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Adipositas unterstützen, bei Tabakentwöhnung beraten, komplexer oder neu verordneter Dauermedikation eng begleiten und die Einweisung in die korrekte Injektionstechnik von Arzneimitteln anbieten.

Auch wenn hier noch die Details geklärt werden müssen und die Umsetzung nur gemeinsam mit den Ärztinnen und Ärzten gelingen kann, ist es ein wichtiger Schritt hin zu einer ganzheitlichen Versorgung. Die erweiterten Kompetenzen der Apothekerinnen und Apotheker erhöhen die Therapiesicherheit und bieten den Bürgerinnen und Bürgern zusätzliche Gesundheitsberatung - ohne Termin, sofort und vor Ort.

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