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Arla Halbjahresbericht 2025; Cover Page

Pressemitteilung -

Halbjahresbilanz 2025: Arla feiert 25 Jahre genossenschaftliche Stärke mit stabiler Leistung

Viby/Dänemark & Düsseldorf, 28.08.2025. Die Leistungen der europäischen Molkereigenossenschaft Arla im ersten Halbjahr 2025 unterstreichen ihr Engagement, Wertschöpfung für ihr Genossenschaftsmitglieder, die Landwirtinnen und Landwirte, zu erzielen. Dies zeigt sich in einem wettbewerbsfähigen Milchpreis, wichtigen Investitionsentscheidungen und weiteren Fortschritten im Bereich der Nachhaltigkeit im ersten Halbjahr 2025. Auf dem deutschen Markt hat sich Arlas Geschäft in den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 insgesamt ebenfalls positiv entwickelt. Hierzulande gehört die Molkereigenossenschaft zu den Top 5 in der Molkereibranche und ist mit Marken wie Arla Buko, Arla Skyr und Arla Kærgården sowie Handelsmarken vertreten.

In diesem Jahr feiert die Molkereigenossenschaft Arla ihr 25-jähriges Bestehen; hervorgegangen aus der Fusion zwischen der schwedischen Genossenschaft Arla und der dänischen Genossenschaft MD Foods im Jahr 2000. Damals entstand eine länderübergreifende Molkereigenossenschaft im Besitz von Landwirtinnen und Landwirten.

Trotz eines volatilen Marktes lagen die Halbjahresergebnisse im Rahmen der Erwartungen. Dabei belief sich der Umsatz in der ersten Hälfte des Jahres 2025 auf 7,5 Mrd. Euro, bei einem Nettogewinn von 158 Mio. Euro. Dabei erzielte Arla einen wettbewerbsfähigen Milchleistungspreis von 57,5 Cent pro kg Milch (Preis für konventionelle und Biomilch in allen sieben, europäischen Arla Erzeugerländern). Der Milch-Leistungspreis misst die Wertschöpfung pro kg Milch der Genossenschaftsmitglieder, einschließlich der jährlichen Nachzahlung und der einbehaltenen Gewinne in Form der individuellen und kollektiven Kapitaleinlage und ist eine wichtige Finanzkennzahl für die Molkereigenossenschaft. In Deutschland lag der an die Landwirte ausgezahlte Arla-Preis für konventionelle Milch im ersten Halbjahr 2025 im Durchschnitt bei 55,4 Cent/kg (bei 4,2 % Fett und 3,4 % Eiweiß; Preis inkl. der vorgesehenen Halbjahresnachzahlung). Auf der Grundlage der Gesamtergebnisse hat der Aufsichtsrat entschieden, dass Arla eine halbjährliche Nachzahlung von 1 Cent pro kg Milch auf Basis des gelieferten Halbjahresvolumens an die Landwirtinnen und Landwirte leistet.

„Auch zu unserem 25-jährigen Jubiläum zeigt sich deutlich die Stärke unseres Genossenschaftsmodells und das Engagement unserer Landwirte sowie unserer Mitarbeitenden. Auf dieser Grundlage konnten wir auch in volatilen Zeiten ein gutes Ergebnis im ersten Halbjahr 2025 erzielen. Es spiegelt unser dauerhaftes Engagement für nahrhafte und nachhaltige Milchprodukte wider und macht deutlich, wie wir Mehrwert für unsere Genossenschaftsmitglieder schaffen“, erläutert Peder Tuborgh, CEO von Arla Foods.

Wie erwartet sorgten geopolitische Unsicherheiten und höhere Rohstoffpreise für Milcherzeugnisse im ersten Halbjahr 2025 für ein schwierigeres Marktumfeld. Diese Faktoren führten zu einem Rückgang des Absatzvolumens im Bereich der Markenprodukte von Arla um 1,5 Prozent (vs. 1. Halbjahr 2024), da die Verbraucher angesichts höherer Preise und wirtschaftlicher Unsicherheit zurückhaltender wurden.

„Obwohl wir in der ersten Jahreshälfte einen leichten Absatzrückgang bei unseren Markenprodukte verzeichnet haben, gehen wir davon aus, dass sich die Lage in der zweiten Jahreshälfte verbessern wird. Dank unserer kontinuierlichen Fokussierung und der Stärke unserer Marken sind wir gut aufgestellt und können auf sich verändernde Marktbedingungen reagieren. Für das Gesamtjahr gehen wir davon aus, dass das mengenbasierte Umsatzwachstum unserer Markenprodukte in Summe im Bereich -0,5 bis +0,5 % liegen wird“, sagt Torben Dahl Nyholm, Finanzvorstand von Arla Foods.

Die Leistung von Arla wurde auch durch außergewöhnliche Ergebnisse im Ingredients-Geschäft (Zutatengeschäft) verbessert. Dies lässt sich auf die erfolgreiche Integration des übernommenen Unternehmens Volac Whey Nutrition zurückführen. Hierdurch wurde die Marktposition von Arla in einer Zeit hoher weltweiter Nachfrage nach Milchproteinen deutlich gestärkt. Das starke Wachstum in diesem Segment spiegelt Arlas Fähigkeit wider, den sich wandelnden Ernährungsbedürfnissen einer wachsenden Weltbevölkerung gerecht zu werden und Innovationen in der gesamten Lebensmittelindustrie voranzutreiben.

Investitionen sichern zukünftiges Wachstum
Im ersten Halbjahr 2025 traf Arla Foods zahlreiche wichtige Entscheidungen über zukünftige Investitionen. Damit unterstreicht die Molkereigenossenschaft ihren Fokus auf zukünftiges Wachstum, Kapazitätserweiterungen und Innovationen in allen Geschäftsbereichen. Zu den wichtigsten Projekten gehörten eine Investition in die UHT-Milchproduktion in Großbritannien, eine Erweiterung der Frischkäseproduktionskapazitäten in Holstebro (Dänemark), eine Investition in Linköping (Schweden) aufgrund der steigenden Nachfrage nach Skyr-Produkten sowie eine Erweiterung der Produktionskapazitäten für Streichkäse im Glas in Bahrain.

„Die Entscheidungen über umfangreiche Investitionen machen deutlich, dass wir auf langfristige Widerstandsfähigkeit und Zuverlässigkeit setzen. Durch die Stärkung unserer Produktions- und Lieferkapazitäten spielen wir weiterhin eine wichtige Rolle bei der Gewährleistung einer zuverlässigen Lebensmittelproduktion und der Versorgung mit hochwertigen Milchprodukten auf all unseren Märkten“, sagt Peder Tuborgh.

Die Investitionen für das Gesamtjahr 2025 werden voraussichtlich zwischen 650 - 700 Mio. Euro liegen, exklusive Fusionen und Übernahmen.

Förderung von Nachhaltigkeit durch Kundenpartnerschaften
Arla Foods macht weiterhin Fortschritte bei der Erreichung seines Ziels für 2030, die Emissionen in den landwirtschaftlichen Betrieben um 30 % pro kg Milch zu reduzieren, und unterstützt die Landwirte bei der Umstellung auf eine nachhaltigere Milchproduktion. Im ersten Halbjahr 2025 hat die Genossenschaft ihre Plattform FarmAhead™-Technology weiterentwickelt, die Landwirten datengestützte Applikationen zur Verfügung stellt, um ihre Nachhaltigkeitsbemühungen zu messen, besser zu verstehen und voranzubringen.

Ein wichtiger Meilenstein in diesem ersten Halbjahr war die Ausweitung des FarmAhead™-Customer Partnership Programms, das Arla und seine Kunden zusammenbringt, um Klimaschutzmaßnahmen auf den Höfen voranzutreiben. Die neue Zusammenarbeit mit einem Kunden in Dänemark konzentriert sich beispielsweise auf die Stilllegung kohlenstoffreicher Böden, um Emissionen zu reduzieren und die Biodiversität zu fördern. Mit einer Gesamtmilchmenge von über vier Mrd. kg im ersten Halbjahr, die durch das Programm abgedeckt sind, ermöglicht diese Art der Partnerschaft sowohl Arla als auch seinen Kunden messbare Fortschritte bei der Erreichung der Klimaziele. Gleichzeitig erhalten Kunden wertvolle Daten, die sie bei ihrer Nachhaltigkeitsberichterstattung und ihren entsprechenden Verpflichtungen unterstützen.

„Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden und unseren Landwirten, können wir bedeutende Fortschritte in den Bereichen Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der Milchwirtschaft erzielen. Diese Partnerschaften helfen uns, praktische Lösungen zu entwickeln und entlang der gesamten Wertschöpfungskette Mehrwert zu schaffen“, erläutert Peder Tuborgh.

Gremien von Arla und DMK stimmen Fusionsplänen zu
Im Juni 2025 haben die Gremien von Arla und der DMK Group einem Fusionsplan zugestimmt, der zwei der führenden Molkereigenossenschaften Europas zusammenführen soll. Dieser strategische Schritt spiegelt das gemeinsame Engagement für die Stärkung des genossenschaftlichen Molkereisektors und die Schaffung von Mehrwert für Landwirte, Kunden und Verbraucher wider.

„Die Fusion wird die Innovationsmöglichkeiten erweitern, die Widerstandsfähigkeit stärken und die Effizienz in einem sich entwickelnden, globalen Milchmarkt steigern. Durch die Bündelung unserer Stärken und Kompetenzen sind Arla Foods und DMK gut aufgestellt, um zukünftige Herausforderungen zu meistern und die langfristige Entwicklung der europäischen Milchwirtschaft zu unterstützen“, so Peder Tuborgh.

Die angestrebte Fusion wird nun den behördlichen Genehmigungsprozess durchlaufen, der voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2026 abgeschlossen sein wird.

Ausblick
Die Kaufkraft der Verbraucher dürfte weiterhin günstig bleiben, wenn auch sensibel gegenüber Veränderungen im globalen Umfeld. Trotz relativ hoher Preise für die Milch der Landwirte war die weltweite Milchproduktion eine Zeit lang begrenzt, wahrscheinlich beeinflusst von Unsicherheiten und neuen Vorschriften für die Betriebe. Zuletzt ist die weltweite Milchproduktion jedoch wieder gestiegen, möglicherweise aufgrund verbesserter Wetterbedingungen. Dieser Anstieg des Angebots hat zu einer leichten Abschwächung der weltweiten Rohstoffpreise für Milch beigetragen.

Arla Foods rechnet für das zweite Halbjahr 2025 mit einer Verbesserung des Absatzes im Markengeschäft und hat daher seine Prognose für das Gesamtjahr auf -0,5 bis +0,5 % beim mengenbasierten Umsatz im Markengeschäft angehoben. Die Umsatzprognose für das Gesamtgeschäft wurde auf 14,7 bis 15,2 Mrd. Euro für das Jahr 2025 angepasst; dabei soll der Gewinnanteil am Umsatz weiterhin innerhalb der Zielbandbreite von 2,8 bis 3,2 % liegen.

Die Netto-Effizienzeinsparungen werden nun für das Gesamtjahr bei 100 bis 120 Mio. Euro erwartet; der Verschuldungsgrad wird zum Jahresende voraussichtlich zwischen 2,9 und 3,3 liegen.

„Arla feiert sein 25-jähriges Bestehen als länderübergreifende Genossenschaft im Besitz von Landwirten und zeigt dabei deutlich, dass das Unternehmen sich an einen volatilen Markt anpassen und Wert schaffen kann. Mit einem erwarteten stärkeren Markenwachstum und verbesserten Umsatzaussichten für das Gesamtjahr bauen wir weiter auf dem Fundament auf, das durch die Fusion der schwedischen Arla und der dänischen MD Foods gelegt wurde. Dabei konzentrieren wir uns auch in den kommenden Jahren darauf, für unsere Eigentümer, Kunden und die Gesellschaft positive Ergebnisse zu erzielen“, so Peder Tuborgh.

Weitere Informationen zum Halbjahresergebnis 2025:

Kennzahlen der Arla Gruppe auf einen Blick:

  • Umsatz Arla Gruppe gesamt: 7,5 Mrd. Euro (1. HJ 2024: 6,6 Mrd. Euro)
  • Mengenbasiertes Umsatzwachstum Marken: -1,5 % (inkl. der Marken Lurpak, Arla, Puck, Castello und Starbucks; 1. HY 24: 4,1 %)
  • Milchmenge: 7,2 Mrd. kg; inkl. Milch von Nicht-Genossenschaftsmitgliedern (1. HJ 2024: 7,0 Mrd. kg)
  • Gewinnanteil des Umsatzes: 2,1 %, 158 Mio. Euro (1. HJ 2024: 2,5 %, 167 Mio. Euro)
  • Verschuldungsgrad: 3,5 (1. HY 2024: 2,8)
  • Netto-Effizienzeinsparungen: 54 Mio. Euro (1. HJ 2024: 62 Mio. Euro)
  • Halbjährliche Nachzahlung: 1 Cent/kg Milch (1. HJ 2024: 1 Cent/kg Milch)
  • Milch-Leistungspreis: 57,5 Cent/kg (1. HJ 2024: 47,5 Cent/kg)
    (Der Milch-Leistungspreis für Arla Foods ist definiert als der ausgezahlte Milchpreis plus den Jahresüberschuss dividiert durch die gesamte Milchzufuhr der Genossenschaftsmitglieder. Er misst die Wertschöpfung pro Kilogramm Milch der Genossenschaftsmitglieder, einschließlich der jährlichen Nachzahlung und der einbehaltenen Gewinne in Form der individuellen und kollektiven Kapitaleinlage und ist eine wichtige Finanz-Kennzahl für die Molkereigenossenschaft.)

Geschäftsbereiche: Arla unterteilt sein Geschäft in vier Geschäftsbereiche.

Geschäftsbereich Europa: Im ersten Halbjahr 2025 erzielte das europäische Geschäft von Arla einen Umsatzanstieg von 10,9 % auf 4.27 Mrd. Euro (vs. 1 HJ 2024), der in erster Linie auf höhere Preise im Einzelhandel und in der Gastronomie infolge gestiegener Rohstoffkosten zurückzuführen ist. Das erhöhte Preisniveau für Molkereiprodukte führte jedoch zu einem Rückgang des volumenbasierten Umsatzwachstums im Markenbereich um 2,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Am stärksten war der Rückgang in der Kategorie Butter, Streichfette und Margarine (BSM) mit einem Minus von 8,3 %, von dem insbesondere Schweden und Großbritannien betroffen waren. Demgegenüber setzte sich das Wachstum in den Kategorien Skyr & Quark und Milchgetränke (MBB) fort, unterstützt durch die erfolgreiche Einführung der milchbasierten Starbucks™ Drinks von Arla in Belgien und Frankreich. Die Ländergruppe Niederlande, Belgien und Frankreich behielt ihre positive Dynamik bei und erzielte ein Wachstum des Markenvolumens von 5,8 %.
Deutschland-Geschäft – 1. Halbjahr 2025: In Summe hat sich das Deutschlandgeschäft von Arla im 1. Halbjahr 2025 ebenfalls positiv entwickelt; mit einem Plus von 7,2 Prozent (vs. 1. HJ 2024) beim Gesamtumsatz in Deutschland (Einzelhandelsgeschäft Marken- und Handelsmarken sowie Foodservice Geschäft). Hauptgrund waren Preisanpassungen und Verbesserungen im Produktmix. Insbesondere bei Arla Kærgården, Arla Skyr und Arla Pro (Foodservice Marke) legte der Umsatz zu. Da Fett am Markt seit geraumer Zeit knapp ist, was zu entsprechenden Preissteigerungen für den Rohstoff geführt hat, haben Preisanpassungen besonders im Segment fetthaltigerer Produkte stattgefunden.
Einzelne Marken in Deutschland stark – trotz herausforderndem Marktumfeld: Analog zu der Gesamtentwicklung des Markengeschäfts bei der Arla Group, stand auch das Markengeschäft in Deutschland insgesamt unter Druck. Trotzdem ist es Arla hierzulande gelungen, die Position einzelner Marken weiter auszubauen. Besonders Arla Skyr hatte ein starkes erstes Halbjahr 2025; mit einem mengenbasierten Umsatzplus von knapp zehn Prozent (1. HJ 2025 vs. 1. HJ 2024). Mit der Marke profitiert Arla zum einen vom aktuellen Protein-Trend im Ernährungsbereich und zum anderen ist die neue Arla Skyr Variante „Pfirsich Maracuja“ stark in den Verkauf gestartet. Daneben konnten die Marken Arla Lactofree und Arla Pro (Foodservice Marke) ein mengenbasiertes Umsatzplus verbuchen. Zulegen konnte Arla in Deutschland auch im Bereich der Milchmischgetränke. Grund hierfür waren weitere Listungen und eine stärkere Distribution der neuen Milka Schokoladenmilch Drinks (Lizenzprodukt), mit denen Arla im Sommer 2024 in Deutschland gestartet ist. Damit baut Arla seine Position in diesem Segment weiter aus, nachdem die Molkereigenossenschaft mit den gekühlten Kaffeegetränken von Starbucks als Lizenzmarke bereits sehr erfolgreich ist.

Geschäftsbereich International: Im ersten Halbjahr 2025 erzielte das internationale Geschäft von Arla ein Umsatzwachstum von 0,9 % auf 1,21 Mrd. Euro (vs. 1. HJ 2024), unterstützt durch höhere Preise trotz negativer Währungsentwicklungen, vor allem beim US-Dollar. Der mengenbasierte Umsatz im Markenbereich legte leicht um 0,4 % zu. Das stärkste Wachstum verzeichnete Südostasien mit einem Markenabsatzplus von 3,1 %, während die Regionen Naher Osten und Nordafrika sowie „übrige Welt“ jeweils ein Wachstum von 1,9 % erzielten und sich damit trotz anhaltender geopolitischer Turbulenzen als widerstandsfähig erwiesen. In China ging der Umsatz aufgrund der Einstellung von zwei Marken im Bereich „Early Life Nutrition“ und marktbedingtem Mengendruck zurück. Auf Markenebene erzielte Puck® ein Wachstum von 2,7 % und Starbucks™ einen starken Anstieg von 12,3 %. Der Geschäftsbereich konzentriert sich weiterhin darauf, die Unsicherheiten im globalen Handel und die wirtschaftlichen Herausforderungen in wichtigen Märkten zu meistern.

Geschäftsbereich Arla Foods Ingredients (AFI): Im ersten Halbjahr 2025 erzielte Arla Foods Ingredients ein deutliches Wachstum mit einem Umsatzanstieg von 53,7 % auf 726 Mio. Euro. Dies ist auf die starke Nachfrage nach Milchproteinen, hohe Preise für Rohstoffe und Mehrwertprodukte sowie die erfolgreiche Integration des Geschäftsbereichs Volac Whey Nutrition zurückzuführen, der 137 Mio. Euro zum Umsatz beitrug. Das Wachstum bei den wertschöpfenden Proteinprodukten erreichte 37,3 %, wodurch der Gesamtanteil der wertschöpfenden Produkte auf 82,9 % stieg. Ein wichtiger Schwerpunkt in diesem Zeitraum war die Verlagerung der Produktionskapazitäten am Standort Arinco vom Bereich „Early Life Nutrition“ hin zum Zutatengeschäft. Die vollständige Umsetzung der Verlagerung am Standort wird für Anfang 2026 erwartet, ebenso wie die zukünftige Beschaffung von „Early Life Nutrition“-Produkten über eine „Third-Party-Vereinbarung“.

Geschäftsbereich Globale Industrieverkäufe (B-B-Rohstoffverkäufe): Im ersten Halbjahr 2025 stieg der Umsatz im Bereich Globale Industrieverkäufe um 14,8 % auf 1,25 Mrd. Euro, was auf höhere Handelsvolumina und gestiegene Rohstoffpreise, insbesondere für fettreiche Produkte wie Butter und gelben Käse, zurückzuführen ist. Der Anstieg der Handelsvolumina wurde durch eine geringere Nachfrage im Einzelhandel in Europa und auf den internationalen Märkten sowie durch zuletzt höhere Milchmengen der Genossenschaftsmitglieder aufgrund gestiegener Preise ausgelöst. Infolgedessen stieg der Anteil der über den Geschäftsbereich verkauften Milchfeststoffe von 25,8 % im Vorjahreszeitraum auf 28,5 % im 1. Halbjahr 2025.

Globale Marken:
Mengenbasiertes Umsatzwachstum bzw. -abnahme bei den strategischen Marken der Arla Gruppe

Arla: -3,1 % (1. HJ 2024: 3,8 %, 2. HJ 2024: 3,9 %)
Lurpak: -4,0 % (1. HJ 2024: 7,9 %, 2. HJ 2024: 3,3 %)
Castello: -1,7 % (1. HJ 2024: 0,1 %, 2. HJ 2024: -2,0 %)
Puck: 2,9 % (1. HJ 2024: 4,4 %, 2. HJ 2024: 2,3 %)
Starbucks (Lizenzmarke): 17,4 % (1. HJ 2024: 0,2 %, 2. HJ 2024: 1,2 %

Den Halbjahresbericht 2025 finden Sie hier: www.arla.com/company/i...

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Arla Foods ist eine europäische Molkereigenossenschaft mit Hauptsitz im dänischen Viby und gehört den 7.625 Arla-Landwirtinnen und -Landwirten aus Deutschland, Belgien, Dänemark, Großbritannien, Luxemburg, Schweden und den Niederlanden. Das Unternehmen mit zirka 21.000 Mitarbeitenden erwirtschaftete 2024 einen globalen Umsatz von 13,8 Mrd. Euro. Arla Produkte werden weltweit unter bekannten Markennamen wie Arla®, Castello®, Lurpak® und Puck® in mehr als 100 Ländern der Erde vertrieben. In Deutschland ist Arla Foods unter anderem mit starken Marken wie Arla Buko, Arla Skyr und Arla Kærgården vertreten. Deutschland gehört zu den Kernmärkten des Unternehmens. Hierzulande gehört Arla Foods zu den Top Fünf der Molkereibranche und beschäftigt 1.600 Mitarbeitende in zwei großen Milchwerken und der Deutschland-Zentrale in Düsseldorf. 1.250 deutsche Genossenschaftsmitglieder beliefern die Werke mit Milch. Weitere Informationen: www.arla.com, www.arlafoods.de

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