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Machte aus der Kornmühle eine "Strommühle": Reinhard Deckelmann erhielt den Bürgerenergiepreis Unterfranken 2020. An wen geht der Preis im kommenden Jahr?
Machte aus der Kornmühle eine "Strommühle": Reinhard Deckelmann erhielt den Bürgerenergiepreis Unterfranken 2020. An wen geht der Preis im kommenden Jahr?

Pressemitteilung -

Energiebotschafter aus Unterfranken gesucht

Würzburg/Regensburg. Auch wenn es aufgrund der Infektionslage keine Auftaktveranstaltung gibt: Der „Bürgerenergiepreis“ geht in die nächste Runde. Das Bayernwerk und die Regierung von Unterfranken rufen alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Bildungseinrichtungendazu auf, sich ab sofort direkt beim Bayernwerk für den Bürgerenergiepreis 2021 zu bewerben. Insgesamt 10.000 Euro warten auf engagierte Unterfranken, die sich in ihrem Umfeld für Klimaschutz und Energieeffizienz stark machen.

Eine ehemalige Getreidemühle wird zum Laufwasserkraftwerk umgebaut. Neun Geschwisterrüsten ihre Häuser im Sinne der Energieeffizienz um. Eine besonders engagierte Agenda-21-Gruppe trägt zu einer enormen Senkung des Stromverbrauchs in ihrer Gemeinde bei. Das sind die Gewinnerprojekte des Bürgerenergiepreises 2020. „Diesen Beispielen werden hoffentlich viele weitere nachfolgen“, motiviert Dr. Eugen Ehmann, Regierungspräsident von Unterfranken. Er und Karl Krapf, Leiter des Kommunalmanagements der Bayernwerk AG rufen alle Bürgerinnen und Bürger von Unterfranken auf, sich mit ihren Projekten an der diesjährigen Ausschreibung zu beteiligen: „Auch wenn wir den Startschuss unserer Aktion in diesem Jahr nicht bei einem der Vorjahressieger setzen können: Alle bisherigen Preisträger sind Botschafter des Klimaschutzes und leisten ihren Beitrag zum Gelingen der Energiewende. Und in jedem Jahr suchen wir neue Vorbilder. Mit dem Bürgerenergiepreis wollen wir möglichst viele gelungene Projekte sichtbar machen und dadurch viele Menschenanspornen, sich aktiv einzusetzen." Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann ergänzt: „Um die Energiewende zu realisieren, müssen viele Hebel gleichzeitig greifen. Es braucht Innovationen und gute Ideen einerseits. Andererseits aber auch möglichst viele Menschen, die mitziehen. Offenheit und Flexibilität in der gesamten Bevölkerung sind das A und O. Wir unterstützen den Bürgerenergiepreis, weil er darauf abzielt, genau das in Unterfranken zu fördern.“

Preis für Engagement im direkten Umfeld

Energiebotschafter kann fast jeder werden: In den vergangenen Jahren waren unter den Preisträgern Privatpersonen, Schulen, Kindergärten und Vereine. Eugen Ehmann ist überzeugt: „Ich bin sicher, dass es sehr viele Energievorbilder in Unterfrankengibt. Ich freue mich, wenn sie ihren Beitrag zum Gelingen der Energiewende und zum Klimaschutz vorstellen. Jeder Einzelne zählt.“

Die Modalitäten

Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zum Bürgerenergiepreis sind unter www.bayernwerk.de/buergerenergiepreis zu finden. Einsendeschluss ist der 7. Mai 2021. Aus den Einsendungen wählt eine Jury die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Eingereicht werden können Projekte, die entweder in Planung sind, im laufenden Jahr begonnen haben oder wegen ihrer inhaltlichen Qualität nach wie vor Bestand haben. Projekte, die nach dem Einsendeschluss eingehen, werden im folgenden Jahr berücksichtigt. Mit gutem Beispiel voran. Der Bürgerenergiepreis wurde ins Leben gerufen, um Menschen zu motivieren, sich aktiv Gedanken darüber zu machen, wie wir heute mit Energie umgehen. Karl Krapf sieht darin einen wichtigen Effekt: „Der Preis belohnt Menschen, die sich an der Energiewende beteiligen und sich einbringen. Gleichzeitig lenkt er die Aufmerksamkeit anderer auf solche beispielhaften Projekte“. Ziel sei es, möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, ebenfalls zukunftsweisende Lösungen in ihrem Umfeld umzusetzen. Das Engagement der Familie Deckelmann beim Umbau ihrer Mühle in Elsenfeld (Landkreis Miltenberg) und der Agenda-21-Gruppe aus Ochsenfurt (Landkreis Würzburg)seien zwei ungewöhnliche Projekte, die zeigen, wie wichtig innovative Ideen für die Energiewende sind. Der Einsatz von Leo Pototzky aus Lohr am Main (Landkreis Main-Spessart)und seiner acht Geschwister für den Klimaschutz sei vorbildlich, weil er vielen Hausbesitzern zeige, wie man auch ältere Immobilien energetisch sanieren kann.

Der Bürgerenergiepreis wurde 2013 erstmals in Niederbayern verliehen. Inzwischen werden regelmäßig Gewinner sowohl in Unterfranken als auch in den Regierungsbezirken Oberfranken, Niederbayern, Oberbayern und in der Oberpfalz gesucht. Videos der bisherigen Sieger sind im Bayernwerk-Kanal auf YouTube zu finden.

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Kurzprofil Bayernwerk Netz GmbH:

Die Bayernwerk Netz GmbH sorgt mit rund 2.700 Mitarbeitern für eine sichere und zuverlässige Energieversorgung von rund sieben Millionen Menschen in den bayerischen Regionen Unter- und Oberfranken, Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. Das Unternehmen ist der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern: Sein Stromnetz umfasst 156.000 Kilometer, sein Gasnetz 6.000 Kilometer und das Straßenbeleuchtungsnetz 34.600 Kilometer. In seinen Energienetzen verteilt das Unternehmen zu 60 Prozent elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen. Dafür sorgen knapp 300.000 dezentrale Erzeugungsanlagen, die in das Netz des Bayernwerks Ökostrom einspeisen. In Nord- und Ostbayern versorgt das Unternehmen Kunden auch über sein Erdgasnetz. Mit innovativen Lösungen entwickelt das Unternehmen Energiesysteme von morgen und ist an mehr als 20 Standorten im Land präsent.

Sitz der Bayernwerk Netz GmbH ist Regensburg. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.

Pressekontakte

Michael Bartels

Michael Bartels

Pressekontakt Stellvertretender Pressesprecher Bayernwerk AG Geschäftsfelder, Energielösungen, Lichttechnik +49 941 201 2077

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