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Feierliche Urkundenübergabe Junior-Ingenieur-Akademie (Foto: DHSN)

Pressemitteilung —

Zwölfter Jahrgang der Junior-Ingenieur-Akademie startet

Duale Hochschule Sachsen und Max-Klinger-Schule Leipzig fördern seit 2015 gemeinsam junge Talente für Technik und Ingenieurwissenschaften

16 Schülerinnen und Schüler sind am 11. September 2026 an der Staatlichen Studienakademie Leipzig, dem Leipziger Standort der Dualen Hochschule Sachsen, in den zwölften Jahrgang der Junior-Ingenieur-Akademie (JIA) aufgenommen worden. Gleichzeitig wurden 16 Absolventinnen und Absolventen des zehnten Jahrgangs verabschiedet. Seit dem Start der JIA im Jahr 2015 haben insgesamt 132 Schülerinnen und Schüler das zweijährige Programm abgeschlossen.

Die Junior-Ingenieur-Akademie ist ein Wahlpflichtangebot für Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Mittelstufe. Sie vermittelt praxisnahe Einblicke in technische und ingenieurwissenschaftliche Themen, macht wissenschaftliche Arbeitsweisen erlebbar und ermöglicht die Entwicklung eigener Projekte. Dabei lernen die Teilnehmenden auch verschiedene Studien- und Berufsfelder kennen. Das Leipziger Angebot wird von der Dualen Hochschule Sachsen gemeinsam mit der Max-Klinger-Schule durchgeführt. Dazu gehören unter anderem Exkursionen zum Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

„Die Junior-Ingenieur-Akademie schafft einen frühen und konkreten Zugang zu technischen und naturwissenschaftlichen Themen. Die Schülerinnen und Schüler lernen wissenschaftliche Arbeitsweisen kennen und können eigene Ideen praktisch erproben“, sagt Prof. Dr. Katja Glaser, Pro-Direktorin der Staatlichen Studienakademie Leipzig.

Zehn Jahrgänge Junior-Ingenieur-Akademie in Leipzig

Die Max-Klinger-Schule und die damalige Berufsakademie Sachsen, Staatliche Studienakademie Leipzig, stellten 2014 gemeinsam den Projektantrag für die Förderung durch die Deutsche Telekom Stiftung. Sie bildeten die erste Junior-Ingenieur-Akademie in Sachsen, welche sich im bundesweiten Wettbewerbsverfahren für die Teilnahme am Programm qualifizieren musste.

Am 18. September 2015 wurden die ersten Junior-Ingenieurinnen und Junior-Ingenieure der Max-Klinger-Schule immatrikuliert. Seitdem ist die JIA ein fester Bestandteil der Zusammenarbeit von Schule, Hochschule und außerschulischen Partnern. Das von der Deutschen Telekom Stiftung initiierte Programm gibt es inzwischen an mehr als 120 Schulen bundesweit. In Sachsen bestehen sechs JIA-Standorte, davon zwei in Leipzig.

„Dieser Ort atmet Wissenschaft und hier entsteht Zukunft. Wir sind stolz, seit mehr als zehn Jahren Teil dieses besonderen Programms der Deutsche Telekom Stiftung zu sein, das jungen Menschen Raum für Begabungsförderung und eigene Ideen gibt“, sagt Uta Dübener, Schulleiterin der Max-Klinger-Schule Leipzig.

Von Sensorik bis Robotik

Das aktuelle Programm der Max-Klinger-Schule umfasst unter anderem die Themen Kommunikation und Konstruktion, Messsensorik, 3D-Modellierung, Animation und Robotik. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit Kommunikationsnetzen, elektromagnetischen Wellen sowie Steuerungs- und Regelkreisen. Sie bauen eigene Temperatur- und Lichtsensoren, programmieren Computerspiele und digitale Escape Rooms, arbeiten mit VR-Brillen und erstellen dreidimensionale Modelle für den 3D-Druck.

Im Bereich Robotik entwickeln und programmieren die Teilnehmenden eigene Robotersysteme. Dabei wenden sie technische und informatische Kenntnisse an, planen Arbeitsprozesse im Team und erproben Lösungen für konkrete Aufgabenstellungen. Wissenschaftliche Partner wie die Duale Hochschule Sachsen und das UFZ sowie das Technologiezentrum GaraGe unterstützen die praxisnahe Arbeit.

Die Ergebnisse ihrer Projekte präsentieren die Schülerinnen und Schüler regelmäßig bei Wettbewerben. Beim Schülerwettbewerb Junior.ING der Ingenieurkammern entstandene Modelle wurden im Rahmen der Veranstaltung im Hörsaal der Staatlichen Studienakademie Leipzig ausgestellt. Außerdem beteiligten sich JIA-Teilnehmende im vergangenen Schuljahr am ExperiWatt-Wettbewerb und gewannen diesen bereits zum zweiten Mal.

Mit der Aufnahme des zwölften Jahrgangs und der Verabschiedung des zehnten Jahrgangs setzt die Junior-Ingenieur-Akademie ihre erfolgreiche Arbeit fort. Sie eröffnet Jugendlichen frühzeitig konkrete Zugänge zu Technik und Ingenieurwissenschaften und verbindet fachliches Lernen mit eigenständiger Projektarbeit, Teamarbeit und beruflicher Orientierung.

Über die Duale Hochschule Sachsen

Theorie trifft Praxis. An der Dualen Hochschule Sachsen kooperieren Wissenschaft und Wirtschaft in über 60 marktorientierten Studienangeboten in den Bereichen Wirtschafts-, Ingenieur- sowie Sozial- und Gesundheitswissenschaften. An insgesamt sieben Akademie-Standorten in Sachsen wird ein dreijähriges duales Studium mit curricular abgestimmten Theorie- und Praxisphasen angeboten, das Studierende optimal auf eine berufliche Tätigkeit vorbereitet. Das duale Studienkonzept der DHSN basiert auf dem Erfolgskonzept der 1991 gegründeten Berufsakademie Sachsen.

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