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Sitz der EU-Kommission in Brüssel
Bild: doganmesut - stock.adobe.com

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Bundeswirtschaftsministerium beteiligt sich an der Europäischen Wasserstoffbank

Die EU-Kommission hat die dritte Ausschreibungsrunde des Innovationsfonds zur Förderung von erneuerbarem und kohlenstoffarmem Wasserstoff eröffnet. Die Europäische Wasserstoffbank gleicht dabei die Differenz zwischen Produktionskosten und Marktpreis aus; die Förderhöhe wird über ein wettbewerbliches Bieterverfahren ermittelt. Zuschläge erhalten Anbieter, die den geringsten Förderbetrag pro Kilogramm Wasserstoff verlangen.

Deutschland beteiligt sich über den EU-Mechanismus „Ausschreibungen als Service“ an der IF25-Auktion und stellt 1,3 Mrd. Euro bereit. Ziel ist es, Abnehmer im deutschen Wasserstoff-Kernnetz effizient mit erneuerbarem Wasserstoff zu versorgen und Investitionsanreize für eine grenzüberschreitende Pipeline-Infrastruktur zu schaffen. Der im Rahmen des deutschen Förderfensters produzierte Wasserstoff muss in die Pipeline „Danish Hydrogen Backbone 1“ eingespeist und anschließend an deutsche Kernnetz-Abnehmer geliefert werden.

Der Mechanismus ermöglicht es Mitgliedstaaten, zusätzliche Projekte zu fördern, die im Innovationsfonds zwar förderfähig, aber nicht mehr budgetierbar sind – ohne eigene nationale Ausschreibung. Voraussetzung ist, dass Projektentwickler die Nutzung dieses Instruments in ihrem Gebot angeben.

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  • The Federal Ministry for Economic Affairs and Energy is Participating in the European Hydrogen Bank

    The European Commission has launched the third round of tenders for the Innovation Fund to promote renewable and low-carbon hydrogen. The European Hydrogen Bank will cover the difference between production costs and the market price; the level of funding will be determined through a competitive bidding process. Contracts will be awarded to the bidders offering the lowest funding amount per kilogra

    The EU Commission is located in Brussels