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Deutsche ReGas erhält Förderung für Produktion von grünem Wasserstoff in Bruchsal
Das Land Baden-Württemberg hat die Deutsche ReGas für eine Förderung des Wasserstoffprojekts „H₂-Hub Bruchsal“ ausgewählt. In Stuttgart wurde Mitte Dezember der Zuwendungsvertrag von Energieministerin Thekla Walker entgegengenommen. Die Förderung von rund 10 Millionen Euro soll für den Aufbau eines 15-MW-Elektrolyseurs in Bruchsal verwendet werden, welcher einen wichtigen Baustein für die dezentrale Wasserstoffstrategie von Deutsche ReGas darstellt. Die Anlage soll ab 2028 jährlich 1.200 – 2.250 Tonnen grünen Wasserstoff für Unternehmen und kommunale Abnehmer in der Region produzieren. Damit wird ein modularer Ansatz verfolgt, grünen Wasserstoff, unabhängig von bestehender Wasserstofftransportinfrastruktur, zu produzieren und regional zu vertreiben.
Der Förderbescheid wird im Rahmen des Förderprogramms „ELY“ des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg vergeben, das den Aufbau regionaler Elektrolysekapazitäten und die Entwicklung lokaler Wasserstoffcluster unterstützt. Das Projekt von Deutsche ReGas ist Teil des ersten Förderaufrufs des Landes, durch den 55 Megawatt neue Elektrolysekapazität entstehen soll. Insgesamt stellt Baden-Württemberg in diesem Jahr dafür 50,7 Millionen Euro für acht ausgewählte Projekte bereit.
Ingo Wagner, geschäftsführender Gesellschafter Deutsche ReGas, betont, dass damit die ReGas Teil des Aufbaus einer regionalen Wasserstoffinfrastruktur in Baden-Württemberg sei, sodass Unternehmen und Kommunen schnell und unkompliziert Zugang zu grünem Wasserstoff bekommen können.