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eins energie erhält Förderung für Wasserstoffanbindung von Chemnitz
Im Juni hat die eins energie in sachsen GmbH & Co. KG Fördermittelbescheide aus dem Just Transition Fund (JTF) der Europäischen Union in Höhe von mehr als 30 Millionen Euro erhalten. Davon sollen 20,7 Millionen Euro in die Vorbereitung der Anbindung der Stadt Chemnitz an das künftige Wasserstoff-Kernnetz fließen. Darüber hinaus ist die Errichtung einer Photovoltaikanlage mit Großbatteriespeicher am Energiepark Galgenberg geplant.
Für die Anbindung an das Wasserstoff-Kernnetz sollen bestehende Erdgasleitungen auf Wasserstoff umgestellt und neue Leitungen errichtet werden. Chemnitz soll künftig an die östlich von Freiberg verlaufende OPAL-Leitung angeschlossen werden, die Anfang der 2030er Jahre Teil des Wasserstoff-Kernnetzes werden soll. Geplant sind unter anderem der Bau einer Übernahmeregelanlage am Wasserstoff-Kernnetz östlich von Freiberg, einer weiteren Regelanlage im Oederaner Ortsteil Hartha sowie einer neuen Transportleitung einschließlich Steuerungskabel zwischen Hartha und dem vorgelagerten Wasserstoffnetz. Zudem wird eine bestehende Transportleitung von eins energie von Erdgas auf Wasserstoff umgestellt.
Die neue Infrastruktur soll zur Deckung des regionalen Wasserstoffbedarfs beitragen und Perspektiven für die Dekarbonisierung industrieller Prozesse sowie der Fernwärmeversorgung in Chemnitz eröffnen. Die Fertigstellung des Projekts ist für 2029 vorgesehen. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 29,6 Millionen Euro.
Sachsens Infrastrukturministerin Regina Kraushaar bezeichnete Wasserstoff als Schlüsseltechnologie für die zukünftige Energieversorgung. Mit der vorbereitenden Anbindung an das Wasserstoff-Kernnetz schaffe eins energie wichtige Voraussetzungen für die Versorgung von Chemnitz und Südwestsachsen mit klimafreundlichen Energieträgern.