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Bild: GASAG AG

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GASAG Tochter baut Hybridheizung in Berliner Bestandsbau

Die GASAG Solutions Plus, ein Unternehmen der GASAG-Gruppe, hat Ende April eine Hybridheizung in einem Mehrfamilienhaus der landeseigenen Wohnbaugesellschaft Gewobag in Berlin in Betrieb genommen. Durch die Modernisierung der rund 50 Jahre alten Immobilie sollen jährlich rund 21,6 Tonnen CO₂ eingespart werden. Damit erfülle die Anlage die gesetzlichen Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) mit einem Anteil von mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energien.

Die Hybridlösung besteht aus einer Luftwärmepumpe mit einer Leistung von 45 Kilowatt sowie einem gasbetriebenen Spitzenlastkessel. Die Wärmepumpe übernimmt den Großteil der Versorgung, während der Kessel nur bei Lastspitzen und sehr niedrigen Temperaturen zugeschaltet wird. Nach Angaben der Unternehmen steht das Gebäude exemplarisch für einen großen Teil des Berliner Bestands. Die Umrüstung sei ohne umfassende Sanierung möglich, benötige wenig Platz und könne sozialverträglich umgesetzt werden.

Matthias Prennig, Leiter Vertrieb bei GASAG Solutions Plus, erklärte, das Projekt zeige, dass eine GEG-konforme Modernisierung von Bestandsgebäuden zu marktfähigen Kosten umsetzbar sei. Es könne als Blaupause für die Transformation des Berliner Gebäudebestands dienen, für den nur eine dezentrale Wärmeversorgung in Betracht komme.

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