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H2med erneut als EU-Projekt von gemeinsamem Interesse bestätigt
Der europäische Wasserstoffkorridor H2med ist erneut als Projekt von gemeinsamem Interesse (PCI) eingestuft worden. Mit der aktualisierten EU-Liste wurde erstmals auch die Anbindung Deutschlands an den Korridor gestärkt. Damit rückt der Zugang zu Importen von grünem Wasserstoff aus Südwesteuropa stärker in den Fokus der deutschen Energieversorgung. Zentrale Teilprojekte wie die Verbindungen BarMar (Barcelona–Marseille) und CelZa (Portugal–Spanien) sowie die angeschlossenen nationalen Wasserstoffnetze behalten ihren Status.
Die Entscheidung unterstreicht den Fortschritt und die zunehmende Reife des Projekts. H2med soll künftig Produktionskapazitäten für erneuerbaren Wasserstoff in Südwesteuropa mit industriellen Nachfragezentren in Mitteleuropa verbinden. Neben bestehenden Vorhaben wurden auch weitere Infrastrukturprojekte entlang des Korridors aufgenommen, darunter Transport-, Speicher- und Netzanschlusslösungen.
Mit dem PCI-Status profitieren die Projekte von beschleunigten Genehmigungsverfahren sowie verbesserten Fördermöglichkeiten, etwa im Rahmen der Connecting Europe Facility.