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Bild: Shell Deutschland GmbH

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Shell feiert Richtfest für 100-MW-Elektrolyseur in Wesseling

Im Shell Energy and Chemicals Park Rheinland hat Shell das Richtfest für einen neuen 100-MW-Elektrolyseur gefeiert. Die Anlage entsteht im Werksteil Wesseling und soll nach Unternehmensangaben im Jahr 2027 in Betrieb gehen. Bei ausreichender Verfügbarkeit erneuerbarer Energien könnten jährlich bis zu 16.000 Tonnen erneuerbaren Wasserstoffs produziert werden. Das Projekt gilt als weiterer Baustein der Transformation des Standorts hin zu CO₂-ärmeren Produktionsprozessen, was der Dekarbonisierungsstrategie von Shell zuträglich sei.

Aus Sicht der Landespolitik hat das Vorhaben eine industriepolitische Bedeutung. Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsstaatssekretär Paul Höller erklärte, der Elektrolyseur sei ein wichtiger Schritt für Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Nachhaltigkeit der Chemieindustrie im Land. Der Einsatz von grünem Wasserstoff könne dazu beitragen, industrielle Prozesse klimafreundlicher zu gestalten und neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen.

Am Standort arbeitet bereits seit 2021 der 10-MW-Elektrolyseur REFHYNE 1. Zusammen mit der neuen Anlage könnten beide künftig mehr als zehn Prozent des jährlichen Wasserstoffbedarfs der Produktionsprozesse im Shell-Rheinland-Komplex decken. Beide Anlagen basieren auf der Polymer-Elektrolyt-Membran-Technologie (PEM).

Der neue Elektrolyseur ist Teil mehrerer Transformationsprojekte am Standort. Dazu zählen unter anderem Deutschlands größte Anlage zur Produktion von Bio-LNG für den Lkw-Verkehr sowie weitere Investitionen in CO₂-ärmere Produktionsverfahren. Mit diesen Maßnahmen will Shell den Standort langfristig auf eine stärker nachhaltige Produktion ausrichten.

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