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Wasserstoffprojekt WAL sichert sich Kapazitäten im H2-Kernnetz
Das Projekt „Wasserstoff aus Lubmin“ (WAL) hat mit dem Fernleitungsnetzbetreiber GASCADE Gastransport GmbH einen Kapazitätsreservierungsvertrag unterzeichnet. Damit sichert sich das Erzeugungsprojekt frühzeitig Einspeisekapazitäten im künftigen Wasserstoff-Kernnetz, um den in Lubmin produzierten Wasserstoff zuverlässig in die neuen Transportinfrastrukturen einspeisen zu können.
Mit dem Start der Kapazitätsreservierung Mitte März 2026 hätten die Betreiber des Wasserstoff-Kernnetzes ein wichtiges Signal für den Hochlauf des Wasserstoffmarktes gesetzt. Die Anbindung großer Erzeugungsstandorte wie Lubmin an industrielle Verbrauchszentren gilt dabei als zentrale Voraussetzung für den Aufbau eines funktionierenden Wasserstoffmarktes.
Carina Gewehr, Bereichsleiterin Regulierung und Markt bei GASCADE, erklärte, der Vertragsabschluss zeige, dass die geplante Wasserstoffinfrastruktur bereits auf konkrete Marktnachfrage treffe. Adalbert Graff, Geschäftsführer von WAL bei CIP, ergänzte, die Reservierung ermögliche es, die geplante Wasserstoffproduktion frühzeitig mit potenziellen Abnehmern zu verknüpfen und Lubmin als zentralen Produktionsstandort für grünen Wasserstoff zu etablieren.