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Themen: Literatur

  • Alisha Gamisch - Parasiti

    In ihrem Debütroman „Parasiti“ vermisst Alisha Gamisch das ungesagte Erbe einer russlanddeutschen Familie über drei Generationen hinweg. Wenn in Familien über Jahrzehnte geschwiegen wird, verschwinden die Auslöser alter Erschütterungen nicht; sie lagern sich in Gesten, Routinen und Sprachmustern ab.

    Alisha Gamisch - Parasiti - Ein Generationenroman über das Schweigen und seine Erben
  • Die gebaute Lagune - Jana Revedins präzise Vermessung Venedigs

    Jana Revedin bietet in ihrem Buch "Venedig" einen neuen Blick auf die Lagunenstadt. Als Architektin erforscht sie Venedig als konstruktiven Organismus, der durch materielle Intelligenz und soziale Verdichtung seine Herausforderungen meistert, statt Klischees zu bedienen.

    Die gebaute Lagune - Jana Revedins präzise Vermessung Venedigs
  • Franco Supino - Annette sagt

    Franco Supinos Roman „Annette sagt“ ist das Porträt einer Frau, die sich ein Leben lang gegen die Zumutungen einer Gesellschaft behauptet, die ihr keinen Platz zugesteht. Annette Santonocito, Tochter eines Bauern, der sie lieber als Jungen gesehen hätte, arbeitet sich durch Institutionen, die sie übersehen, übergehen oder ausnutzen: Schule, Universität, Bildungsverwaltung.

    Franco Supino - Annette sagt
  • Steven Uhly und das Misstrauen in Kultur und Wort

    Identität ist ja die Festlegung auf etwas, das ich sein soll. Schon in dieser Beschreibung liegt eine Verhärtung, eine Unflexibilität, die mir zutiefst suspekt ist. Wir sind sowieso immer jemand - Identität ist etwas, das mit uns aufwächst, etwas, das wir uns aneignen. Schon die Sprache, die wir als erstes im Leben lernen, ist etwas Angeeignetes, etwas Uraltes, in dessen Strom wir eintauchen.

    Steven Uhly und das Misstrauen in Kultur und Wort
  • Nichts als Freude! – Steven Uhly

    In „Nichts als Freude!“ unterrichtet Steven Uhly eine junge Schreiberin – und legt dabei selbst viel von sich offen.

    In „Nichts als Freude!“ unterrichtet Steven Uhly eine junge Schreiberin – und legt dabei selbst viel von sich offen.
  • Peter Biro - von Menschen und Sitzmöbeln

    Ich bin ein pensionierter Arzt und Professor der Anästhesiologie, der die plötzlich verfügbare Zeit ohne das Hantieren mit Narkosemitteln zum kontemplativen Nachdenken nutzt.

    Peter Biro - von Menschen und Sitzmöbeln - ein Dialog zwischen Peter Biro und Frank-Michael Preuss
  • Die Faszination gepolsterter Rückenlehnen

    Ein Titel wie ein Achselzucken – und genau darin liegt seine Finesse. Peter Biro, pensionierter Zürcher Anästhesiologe und geboren im sozialistischen Rumänien, wählt für seinen ersten Roman die wohl unspektakulärste Ikone bürgerlicher Behaglichkeit: die gepolsterte Rückenlehne.

    Die Faszination gepolsterter Rückenlehnen
  • Das Buch meines Lebens haben Klügere geschrieben

    Ein schwarzes Notizbuch mit roten Ecken, an den Kanten schon brüchig – seit seiner Jugend trägt Hubertus Meyer-Burckhardt es mit sich herum. Darin hat der Gastgeber der NDR Talk Show Sätze gesammelt, die ihn festgehalten haben: Goethe, Mark Twain, Epikur, immer wieder Thomas Mann, aber auch Oriana Fallaci.

    Das Buch meines Lebens haben Klügere geschrieben
  • Tage des Lebens, Tage der Welt

    Was gibt es Intimeres als ein Tagebuch? Die Frage, die der Klappentext stellt, ist rhetorisch – und doch nicht ganz ehrlich. Denn das Tagebuch, das Shaun Usher in seiner Anthologie versammelt, ist nicht das heimliche, verschlossene Dokument, sondern das veröffentlichte, kuratierte, ästhetisch gerahmte.

    Tage des Lebens, Tage der Welt - Diaries of Note – Tage, die die Welt bewegten
  • Anna von Boetticher - Es ist nie nichts

    Anna von Boetticher ist eine der erfahrensten Apnoetaucherinnen der Welt. In „Es ist nie nichts“ unternimmt sie den Versuch, ihre jahrzehntelange Faszination für die Unterwasserwelt in eine literarische Form zu gießen, die sich explizit nicht als Sportlerbiografie versteht.

    Anna von Boetticher - Es ist nie nichts – Die Tiefe als Schule der Resilienz
  • Susanne Schanda - Möwen über der Scala dei Giganti

    Susanne Schanda hat einen Roman geschrieben, der sich in ein Terrain begibt, das literarisch noch immer unterschätzt wird: die Abgründe einer Familiengeschichte, die sich mit der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts verstrickt hat.

    Susanne Schanda - Möwen über der Scala dei Giganti
  • Sam Kean: Geschichte zum Anfassen. Penguin Verlag, 2026

    Sam Kean hat sich in den vergangenen Jahren als einer der verlässlichsten Grenzgänger zwischen Wissenschaft und Erzählprosa etabliert. Nun wendet Kean dieses Talent der Geschichtsschreibung zu – ein Schritt, der so naheliegend wie riskant ist.

    Sam Kean: Geschichte zum Anfassen. Penguin Verlag, 2026
  • Die Harzreise: Ein Abgesang und eine Ahnung

    Mit *„Die Harzreise“* legt Steffen Kopetzky eine reflektierte Annäherung an das deutsche Selbstbild vor – eine Annäherung, die sich bewusst im Schatten von Heinrich Heines klassischer Wanderung bewegt.

    Die Harzreise: Ein Abgesang und eine Ahnung
  • Das beste Europa aller Zeiten

    Peter Jelinek und Katja Sinko schreiben kein geschlossenes politisches Traktat, sondern ein engagiertes, gut lesbares Plädoyer für ein anderes Europa: konkreter, demokratischer, sozialer und alltagsnäher.

    Das beste Europa aller Zeiten
  • Franz Xaver Gernstl - „Glück gehabt!"

    Franz Xaver Gernstl ist ein Mann des Weges. Seit Jahrzehnten durchquert der bayerische Filmemacher und Journalist die Welt mit Kamera und Mikrofon, spricht mit Menschen, die niemand sonst befragt, und findet in den kleinen Geschichten das große Leben.

    Franz Xaver Gernstl - „Glück gehabt!"
  • Alles andere ist Luft - Juan Gómez Bárcena

    Mit *Alles andere ist Luft* legt der spanische Autor Juan Gómez Bárcena im Jahr 2026 beim Secession Verlag ein Werk vor, das von der ersten Seite an eine unverwechselbare literarische Handschrift trägt.

    Juan Gómez Bárcenas neues Werk im Zeichen von Verlust und Sprache
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