Thomas Greber - Nebel am Hang
Es gibt Bücher, bei denen man erst gegen Ende begreift, was man eigentlich gelesen hat. Thomas Grebers *Nebel am Hang* gehört dazu – und das ist durchaus als Kompliment gemeint.
Es gibt Bücher, bei denen man erst gegen Ende begreift, was man eigentlich gelesen hat. Thomas Grebers *Nebel am Hang* gehört dazu – und das ist durchaus als Kompliment gemeint.
Manche Bücher erzählen schon durch ihr Vergessensein eine Geschichte. Soma Morgensterns erster Roman, 1935 im Berliner Exilverlag Erich Reiss erschienen und danach jahrzehntelang kaum greifbar, ist so eines.
Es gibt Bücher, bei denen schon der Titel eine Warnung ist. „Am Meerschwein übt das Kind den Tod“ gehört dazu. Was zunächst wie eine pädagogische Binsenweisheit klingt, kippt schnell ins Bittere.
Najem Walis "Ein Ort namens Kumait" ist weit mehr als eine tragische Liebesgeschichte. Der Roman verbindet ein persönliches Schicksal mit einem präzisen Bild des Irak am Vorabend des iranisch-irakischen Krieges.
Es ist ein paradoxes Unterfangen: Ein Buch über das Lesen zu schreiben, während die globale Aufmerksamkeitsökonomie das lineare Verfolgen von Sätzen zum subversiven Akt erklärt.
Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen gehört zur wachsenden Tradition des konstruktiven Journalismus
Volker Hages „Eine Nacht in New York“ ist ein schmaler Band mit Kurzprosa, der seine Wirkung weniger aus Handlung als aus Verdichtung und Milieugenauigkeit bezieht.
Was bleibt von der Wildnis, wenn sie längst kartiert, erschlossen und zum Sehnsuchtsort einer naturfernen Gesellschaft geworden ist?
Die österreichische Adriasehnsucht ist kein Urlaubstraum, sondern ein kultureller Reflex – ein Echo aus verlorenen Küsten, ein Kindheitsschwimmen im Salzwasser der Erinnerung
Gabrielle Alioth - Die letzte Insel (Lenos Verlag, 2025) ist kein Katastrophenroman – es ist ein Trauerbuch.
Aufsteiger von Peter Huth ist ein Roman über soziale Bewegung – und über ihre inneren Kosten
„Die Tulpen von Istanbul“ von Thomas Kadelbach
Yahya Ekhou – Interview mit dem Autor und Menschrechtsaktivisten
Yahya Ekhou - Stimmen aus der Stille - Kurzbiografien mauretanischer Frauen – sichtbar gemacht
Knut Cordsen – Stand jetzt. Aus dem Wörterbuch meiner Mitmenschen
Gabrielle Zevin - Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry - Ein Roman über zweite Chancen
Anna Maschiks Debüt ist ein kleines, ungeschöntes Epos in Miniatur: vier Generationen auf einem Bauernhof an der Nordsee, erzählt in kurzen, verdichteten Sätzen, die mehr wie Messerstiche wirken als vage Beschreibungen.
Buchbesprechung: Steven Uhly - Death Valley - Zwischen Wüste und Trumps Amerika - Steven Uhlys neuer Roman als bizarrer Gesellschaftsparcours
Mit „Insel am Rand der Welt“ legt James Rebanks nach seinem erfolgreichen Erstlingswerk „Mein Leben als Schäfer“ ein bemerkenswertes literarisches Werk vor.
Marco Presta - Methusalem kauft Artischocken - Der älteste Mensch der Welt und die jüngsten Gedanken über das Leben