Die Harzreise: Ein Abgesang und eine Ahnung
Mit *„Die Harzreise“* legt Steffen Kopetzky eine reflektierte Annäherung an das deutsche Selbstbild vor – eine Annäherung, die sich bewusst im Schatten von Heinrich Heines klassischer Wanderung bewegt.
Mit *„Die Harzreise“* legt Steffen Kopetzky eine reflektierte Annäherung an das deutsche Selbstbild vor – eine Annäherung, die sich bewusst im Schatten von Heinrich Heines klassischer Wanderung bewegt.
Peter Jelinek und Katja Sinko schreiben kein geschlossenes politisches Traktat, sondern ein engagiertes, gut lesbares Plädoyer für ein anderes Europa: konkreter, demokratischer, sozialer und alltagsnäher.
Franz Xaver Gernstl ist ein Mann des Weges. Seit Jahrzehnten durchquert der bayerische Filmemacher und Journalist die Welt mit Kamera und Mikrofon, spricht mit Menschen, die niemand sonst befragt, und findet in den kleinen Geschichten das große Leben.
Mit *Alles andere ist Luft* legt der spanische Autor Juan Gómez Bárcena im Jahr 2026 beim Secession Verlag ein Werk vor, das von der ersten Seite an eine unverwechselbare literarische Handschrift trägt.
Holismus - Benjamin Otto legt mit „Holismus“ ein programmatisches Buch vor, das die Unternehmensführung seines Familienkonzerns mit einer weit ausgreifenden Gesellschaftsdiagnose verschränkt.
Franz Koglmann – Trompeter, Flügelhornist, Komponist, geboren 1947 in Mödling bei Wien – gilt seit Jahrzehnten als eine der eigensinnigsten Gestalten im europäischen Jazz.
Es gibt Bücher, bei denen man erst gegen Ende begreift, was man eigentlich gelesen hat. Thomas Grebers *Nebel am Hang* gehört dazu – und das ist durchaus als Kompliment gemeint.
Manche Bücher erzählen schon durch ihr Vergessensein eine Geschichte. Soma Morgensterns erster Roman, 1935 im Berliner Exilverlag Erich Reiss erschienen und danach jahrzehntelang kaum greifbar, ist so eines.
Es gibt Bücher, bei denen schon der Titel eine Warnung ist. „Am Meerschwein übt das Kind den Tod“ gehört dazu. Was zunächst wie eine pädagogische Binsenweisheit klingt, kippt schnell ins Bittere.
Najem Walis "Ein Ort namens Kumait" ist weit mehr als eine tragische Liebesgeschichte. Der Roman verbindet ein persönliches Schicksal mit einem präzisen Bild des Irak am Vorabend des iranisch-irakischen Krieges.
Es ist ein paradoxes Unterfangen: Ein Buch über das Lesen zu schreiben, während die globale Aufmerksamkeitsökonomie das lineare Verfolgen von Sätzen zum subversiven Akt erklärt.
Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen gehört zur wachsenden Tradition des konstruktiven Journalismus
Volker Hages „Eine Nacht in New York“ ist ein schmaler Band mit Kurzprosa, der seine Wirkung weniger aus Handlung als aus Verdichtung und Milieugenauigkeit bezieht.
Was bleibt von der Wildnis, wenn sie längst kartiert, erschlossen und zum Sehnsuchtsort einer naturfernen Gesellschaft geworden ist?
Die österreichische Adriasehnsucht ist kein Urlaubstraum, sondern ein kultureller Reflex – ein Echo aus verlorenen Küsten, ein Kindheitsschwimmen im Salzwasser der Erinnerung
Gabrielle Alioth - Die letzte Insel (Lenos Verlag, 2025) ist kein Katastrophenroman – es ist ein Trauerbuch.
Aufsteiger von Peter Huth ist ein Roman über soziale Bewegung – und über ihre inneren Kosten
„Die Tulpen von Istanbul“ von Thomas Kadelbach
Yahya Ekhou – Interview mit dem Autor und Menschrechtsaktivisten
Yahya Ekhou - Stimmen aus der Stille - Kurzbiografien mauretanischer Frauen – sichtbar gemacht