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Einladung Pressetermin zur Waldbegehung im Forst Reiersdorf, Brandenburg

Termin 3. August 2026 14:00 – 16:00

Dem Feuer den Nährboden entziehen: Wie naturnaher Waldumbau das Brandrisiko messbar senkt

  • Vor-Ort-Termin: Waldbegehung in drei Stationen
  • Thema: Brandrisiko in Nadelwald-Monokulturen, Trockenstress, Mikroklima und Waldumbau – Was Deutschland aus den Feuern in Südeuropa lernen muss
  • Datum & Uhrzeit: Montag, 3. August.2026, 14 Uhr
  • Treffpunkt: Amt für Forstwirtschaft Templin, Reiersdorf 2A, 17268 Templin-Gollin

Sehr geehrte Damen und Herren,

verheerende Waldbrände wüten in Spanien, Frankreich und vielen weiteren Regionen und können kaum unter Kontrolle gebracht werden. Auch in Deutschland brennen aktuell Wälder in Südhessen und den Chiemgauer Alpen, inzwischen wurde dort der Katastrophenfall ausgerufen.

Die Ursachen der Flächenbrände ähneln sich: Kiefernplantagen in Frankreich wirken auf ausgetrockneten Böden wie Brandbeschleuniger. Diese Kombination aus ausgetrockneten Böden und anfälligen Kiefernmonokulturen ist auch für Deutschland eine enorme Herausforderung und ein Risiko für Flächenbrände. Solche Monokulturen prägen Teile des Landes – allen voran Regionen in Brandenburg und Sachsen. Hitze und Dürre sind oft nur der Auslöser für Brände. Das wahre Risiko liegt im Zusammenspiel aus der sich zuspitzenden Klimakrise und der anfälligen Struktur vieler unserer Wälder.

Wir laden Sie zur Waldbegehung in Brandenburg ein und zeigen Ihnen vor Ort, wie ein naturnaher Waldumbau das Brandrisiko messbar senken kann.

Stationen der Tour
Die Kiefernmonokultur: Trockenheit, hoher Lichteinfall und brennbare Streuaufbau-Schichten (Vergleich zur Situation in der französischen Gironde).
Wald im Wandel: Naturverjüngung und die Rolle von Totholz als Feuchtigkeitsspeicher
Der strukturreiche Laubmischwald: Der „Kühlhaus-Effekt“ – wie mehrschichtige Blätterdächer Temperatur und Luftfeuchte regulieren und als feuerhemmender Schutzschild wirken können.

Gesprächspartner:innen vor Ort

  • Harald Gross, Experte für Waldschutz, Greenpeace e.V. (Wechselwirkungen zwischen Wäldern, Klima und Holznutzung )
  • Dietrich Mehl, Leiter des Forstamtes Reiersdorf (Einblicke in die forstliche Praxis & Waldumbau-Strategie)
  • Ggf. Teilnahme durch politische Vertreter:innen (angefragt

Anmeldung
Wir bitten aus organisatorischen Gründen um eine Anmeldung bis heute, 31. Juli 2026, 18 Uhr
per E-Mail an hgross@greenpeace.org oder telefonisch unter +491701832195. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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