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Greenpeace zu steigenden Diesel- und Benzinpreisen

Berlin, 5. März 2026 - Die Diesel- und Benzinpreise sind seit Ausbruch des Iran-Kriegs drastisch gestiegen. Der ADAC und andere fordern deswegen eine vorübergehende Absenkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe (‘Tankrabatt’) wie kurz nach Beginn des Ukraine-Kriegs 2022. Viele Wirtschaftswissenschaftler:innen kritisierten den Tankrabatt als ineffizient. Greenpeace-Verkehrsexpertin Lena Donat hält andere Maßnahmen für wichtiger:

“Ein Tankrabatt wäre ein Bärendienst, denn er spielt in die Taschen der Ölkonzerne, fördert mit Steuergeldern dicke Spritschleudern und verstärkt die fossile Abhängigkeit. Steigende Spritpreise werden zur Kostenfalle und zeigen schmerzhaft, wie unsicher und teuer fossile Energien sind. Mittelfristig befreien uns nur kleine E-Autos, die mit Sonne und Wind fahren, sowie energieeffiziente Verkehrsmittel wie Fahrrad, Bus und Bahn aus dieser Abhängigkeit.

Um Menschen mit geringem Einkommen kurzfristig zu entlasten, sollte ein vergünstigtes “Deutschlandticket Sozial” eingeführt werden. Für Menschen auf dem Land wäre ein Zuschuss zum E-Auto-Leasing wichtig. So könnte die Bundesregierung den Weg zur Unabhängigkeit von Öl- und Gasimporten ebnen.”

Für Rückfragen erreichen Sie Lena Donat unter Tel. 0151-74290542 oder Lena.Donat@greenpeace.org

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