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Umweltpreis-Übergabe: (v.l.) Katja Günther, Hauke Jürgensen, Lisa Hebenstreit, Dr. Philipp Murmann (Fotoquelle: Studien- und Fördergesellschaft der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft e.V. / Thomas Eisenkrätzer)

Pressemitteilung -

SH Netz im Landeshaus in Kiel mit „Umweltpreis der Wirtschaft 2025“ ausgezeichnet

Studien- und Fördergesellschaft würdigt innovative ALM-Technologie zur Steigerung der Übertragungskapazitäten von Erneuerbaren Energien.

Meilenstein für die Energiewende: Für die Entwicklung der innovativen Auslastungsmonitoring-Technologie (ALM) ist Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) mit dem „Umweltpreis der Wirtschaft 2025“ ausgezeichnet worden. Den Preis nahmen Lisa Hebenstreit, Geschäftsführerin von SH Netz, und Hauke Jürgensen, Projektleiter Auslastungsmonitoring bei SH Netz, gestern Abend (25. November 2025) im Schleswig-Holstein-Saal im Kieler Landeshaus entgegen. „Wir freuen uns, durch diese Auszeichnung als Partner der Energiewende in und für Schleswig-Holstein wahrgenommen zu werden. Die Verleihung des Umweltpreises ist Ansporn für uns, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und würdigt insbesondere die wertvolle Arbeit unserer Beschäftigten für die Energiewende“, sagte Lisa Hebenstreit.

„Mit dem Auslastungsmonitoring setzt die Schleswig-Holstein Netz GmbH eine Technologie ein, die die Übertragungskapazitäten für grünen Strom steigert, ohne die Versorgungssicherheit oder die Netzstabilität zu gefährden und trägt so ganz maßgeblich zum Klimaschutz bei“, sagte Dr. Philipp Murmann, Präsident der Unternehmensverbände Hamburg und Schleswig-Holstein (UVNord) und Vorsitzender der Studien- und Fördergesellschaft, in der Laudatio vor mehr als 100 Gästen im Landeshaus. Die zehnköpfige Jury – bestehend aus Vertretern des Ministeriums für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur sowie Unternehmen, Hochschulen und Unternehmensverband – habe die innovative Technologie schnell als preiswürdig erkannt.

Das deutschlandweit innovative Auslastungsmonitoring ist bei SH Netz im Einsatz und erschließt bislang ungenutzte Reserven im Hochspannungsnetz. So wird auf einem mit ALM ausgerüsteten Teil des Stromnetzes eine bis zu 100 Prozent gesteigerte Übertragungskapazität für Erneuerbare Energien möglich, ohne die Netzstabilität oder die Versorgungssicherheit zu gefährden. Pro ALM-System können durchschnittlich 160 Megawatt (MW) an Wind- und Solarenergie zusätzlich übertragen werden, was dem Jahresbedarf von 100.000 Haushalten entspricht. „Mit dem ALM haben wir gezeigt, dass wir durch intelligente Steuerung mehr regenerative Energie über unsere Hochspannungsleitungen transportieren können“, betonte Lisa Hebenstreit. „Diese Technik werden wir in unserem Netz weiter ausbauen.“

Der Einsatz von ALM hat weitere Vorteile: Da Abregelungen von Erneuerbare-Energien-Anlagen samt entsprechenden Entschädigungen reduziert werden können, sinken auch die Kosten für die Stromverbraucher. „Für die Energiewende ist das ein echter Meilenstein“, so Lisa Hebenstreit. Die innovative Technologie trägt außerdem dazu bei, CO2-Emissionen in der Energieerzeugung zu reduzieren. Denn durch die Steigerung des Anteils an Erneuerbaren Energien im Strommix wird die Dekarbonisierung des Verkehrs- und Wärmesektors nachhaltig gestützt.

Einen kleinen Eindruck von der ALM-Technologie erhielten die Festgäste bei der Präsentation eines Films sowie durch ein Exponat.

Den renommierten Preis, der zu den ältesten seiner Art in Deutschland zählt, verleiht die Studien- und Fördergesellschaft der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft e.V. seit 1984. Ausgezeichnet werden Firmen und Institutionen, die zur Schonung natürlicher Ressourcen beitragen oder sich um den Klimaschutz verdient machen. Der Umweltpreis besteht aus einem von Bildhauer Georg Engst geschaffenen Bronze-Relief und einer Urkunde. Weitere Preisträger im Jahr 2025 sind die CSN-Solutions GmbH aus Gudow und die Gesellschaft für Energie- und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH) in Kiel.

Das gesamte Team von SH Netz gemeinsam mit Landtagsvizepräsidentin Eka von Kalben (l.) sowie Dr.Philipp Murmann, Vorsitzender der Studien- und Fördergesellschaft der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft (Achter v.l.), und Katja Günther, Staatssekretärin im Umweltministerium (Neunte v.l.)
(v.l.): Jörg Rudat, Lisa Fritz, Lisa Hebenstreit, Hauke Jürgensen, Alexander Kroggel und Dr. Xiaohu Tao.

Fotoquelle: Studien- und Fördergesellschaft der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft e.V. / Thomas Eisenkrätzer

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Die HanseWerk-Gruppe

Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt die HanseWerk-Gruppe ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, den Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung in mehreren Stufen entsprechend um.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie von rund 400 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

Schleswig-Holstein Netz

Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) betreibt für rund 2,8 Millionen direkt oder indirekt angeschlossene Kunden Strom- und Gasleitungen in mehr als 900 Kommunen in Schleswig-Holstein. Rund 400 schleswig-holsteinische Kommunen halten Anteile an SH Netz. Sie haben umfangreiche Mitspracherechte und erhalten eine Garantiedividende. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 30 Standorten in Schleswig-Holstein.

SH Netz hat als Partner der Energiewende bereits zehntausende Windräder und Solaranlagen an das Stromnetz angeschlossen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Energielösungen wie Smart-City-Anwendungen und unterstützt den Ausbau der Elektromobilität. SH Netz engagiert sich in Innovationsprojekten für mehr Klimaschutz. Dazu gehören beispielsweise Einspeiseanlagen, mit denen Biogas oder aus Windstrom produzierter Wasserstoff ins Erdgasnetz aufgenommen werden kann, oder staatlich geförderte Forschungsprojekte.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt SH Netz ihre sämtlichen Standorte, ihre mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte sowie den Strom- und Gasnetzbetrieb in mehreren Stufen entsprechend um. Außerdem unterstützt das Unternehmen seit vielen Jahren den regionalen Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein, zum Beispiel den SH Netz Cup in Rendsburg, das härteste Ruderrennen der Welt.


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