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Pressemitteilung -

SH Netz nimmt Bauarbeiten am Gasnetz im Raum Neuenbrook wieder auf

Bauabschnitt zwischen Rethwisch und Hohenfelde startet. Arbeiten in Neuenbrook/West werden wiederaufgenommen.

Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) nimmt seine Bauarbeiten am Gasnetz im Raum Neuenbrook wieder auf. Nachdem das zuletzt winterliche Wetter mit Schnee, Eis und Minusgraden wärmeren Temperaturen gewichen ist, können die Bauarbeiten weitergehen.

„Aufgrund der anstehenden milderen Temperaturen und des geringen vorausgesagten Niederschlages wird unsere Partnerfirma Oellrich in der kommenden Woche (KW 4) mit dem Aufbau der Baustellenbeschilderung für den Abschnitt Rethwisch – Hohenfelde beginnen“, sagt Maik Heckens, Projektleiter für das Mitteldrucknetz bei SH Netz. „Anschließend werden wir erste Arbeiten beginnen.“

Entlang der Landesstraße 116 wird auf 1,5 Kilometern Länge unterhalb des asphaltierten Geh- und Radweges eine neue Mitteldruck-Gasleitung verlegt. „Wir werden die neue Gasleitung überwiegend im grabenlosen Horizontalbohrspülverfahren verlegen“, so Maik Heckens.

Von Rethwisch aus bleibt die L116 in südlicher Richtung für Anlieger bis kurz vor der Dorfstraße, Hausnummer 1, frei. Von dort bis zur Kreuzung mit der Straße Niederreihe (L112) ist für den sicheren Ablauf der Bauarbeiten eine Vollsperrung der Straße notwendig. Für Fußgänger und Radfahrer bleibt die Strecke frei. Diese werden um die abgesperrten Baugruben herumgeführt. Die ausgeschilderte Umleitung erfolgt im Süden über Steinburg und Neuenbrook sowie im Norden über Lägerdorf, Münsterdorf, Breitenburg und Dägeling.

Auch in Neuenbrook West starten die Bauarbeiten wieder. Dort wird die Partnerfirma Wähler ebenfalls in der kommenden Woche (KW 4) Baumaschine und -geräte anliefern. Geplant ist, ab Montag, 26. Januar 2026, die Bauarbeiten wiederaufzunehmen.

Der ursprünglich anvisierte Starttermin der Bauarbeiten zwischen Rethwisch und Hohenfelde am 12. Januar musste aufgrund der schlechten Witterung verschoben werden. Bei Tiefbauarbeiten und Leitungsverlegungen werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Winter durch das Wetter vor größere Herausforderungen gestellt. Es besteht erhöhte Rutsch- und Verletzungsgefahr für das Personal. Zudem verlieren bei Matsch und Schnee schwere Maschinen an Stabilität und Traktion. „Für uns hat die Arbeitssicherheit immer höchste Priorität“, sagt Maik Heckens. Deshalb ist es zur Arbeitspause gekommen.

Hinzu kommt: Durch die anhaltende Nässe leidet die Standfestigkeit des Bodens, was mit Verlust der Tragfähigkeit und erhöhtem Seitendruck auf Grabenverbauungen einhergehen kann. Eine ausreichende Verdichtung ist beim Verfüllen der Gruben dann gegebenenfalls nicht mehr in erforderlichem Maße möglich, wodurch spätere Absenkungen im Gehweg nicht auszuschließen sind. Vor diesem Hintergrund sind kurzzeitige Arbeitsunterbrechungen deshalb auch künftig möglich.

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Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt die HanseWerk-Gruppe ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, den Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung in mehreren Stufen entsprechend um.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie von rund 400 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) betreibt für rund 2,8 Millionen direkt oder indirekt angeschlossene Kunden Strom- und Gasleitungen in mehr als 900 Kommunen in Schleswig-Holstein. Rund 400 schleswig-holsteinische Kommunen halten Anteile an SH Netz. Sie haben umfangreiche Mitspracherechte und erhalten eine Garantiedividende. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 30 Standorten in Schleswig-Holstein.

SH Netz hat als Partner der Energiewende bereits zehntausende Windräder und Solaranlagen an das Stromnetz angeschlossen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Energielösungen wie Smart-City-Anwendungen und unterstützt den Ausbau der Elektromobilität. SH Netz engagiert sich in Innovationsprojekten für mehr Klimaschutz. Dazu gehören beispielsweise Einspeiseanlagen, mit denen Biogas oder aus Windstrom produzierter Wasserstoff ins Erdgasnetz aufgenommen werden kann, oder staatlich geförderte Forschungsprojekte.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt SH Netz ihre sämtlichen Standorte, ihre mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte sowie den Strom- und Gasnetzbetrieb in mehreren Stufen entsprechend um. Außerdem unterstützt das Unternehmen seit vielen Jahren den regionalen Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein, zum Beispiel den SH Netz Cup in Rendsburg, das härteste Ruderrennen der Welt.


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