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28 Absolventinnen und Absolventen starten als pädagogische Fachkräfte ins Berufsleben. Alle Namen lesen Sie am Ende des Textes.

Pressemitteilung

28 Absolventinnen und Absolventen starten als pädagogische Fachkräfte ins Berufsleben

28 Grad - 28 Absolvent*innen: Unter freiem Himmel feierten 28 Absolvent*innen und Absolventen der Hephata-Akademie jetzt den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung. Nach drei beziehungsweise vier Jahren Ausbildung erhielten die angehenden Erzieherinnen, Erzieher sowie Heilerziehungspfleger*innen ihre Abschlusszeugnisse und starten nun als pädagogische Fachkräfte ins Berufsleben.

In ihrer Ansprache würdigte Janine Nowikow, Abteilungsleiterin der Fachschule Sozialwesen, die Leistungen des Jahrgangs. Die vergangenen Ausbildungsjahre hätten von den Absolventinnen und Absolventen viel Engagement, Ausdauer und die Fähigkeit verlangt, unterschiedliche Anforderungen miteinander in Einklang zu bringen.

„Über drei oder teilweise vier Jahre mussten Sie immer wieder Balance halten – zwischen Theorie und Praxis, pädagogischer Planung und Spontanität, professioneller Nähe und Distanz“, sagte Janine Nowikow. Viele hätten dabei nicht nur die Herausforderungen der Ausbildung gemeistert, sondern zugleich Familie, Beruf und Schule miteinander vereinbart. „Das erfordert viel Kraft und eine gute Portion Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten.“ Einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Ausbildung haben auch die Praxisstellen der Studierenden geleistet, die die Studierenden über die Ausbildungsjahre hinweg unterstützt und begleitet haben, wofür sich Janine Nowikow im Namen der Hephata-Akademie herzlich bedankte.

Besonders im sozialen Bereich komme den Fachkräften eine große Verantwortung zu. „Das Wohl der Menschen hängt in kaum einem anderen Berufsfeld so eng mit dem Engagement und dem inneren Kompass der Fachkräfte zusammen“, betonte sie.

Während der Ausbildung beschäftigten sich die Auszubildenden mit einer breiten Palette fachlicher Themen – von bedürfnisorientierter Pädagogik und der Gestaltung von Erziehungsprozessen über Adultismus bis hin zu Unterstützter Kommunikation und sozialer Teilhabe, erzählt Tutor Boris Grimm, der die Auszubildenden während ihrer Ausbildungszeit begleitete. Mit dem erfolgreichen Abschluss eröffneten sich den Absolventinnen und Absolventen nun vielfältige berufliche Wege und Entwicklungsmöglichkeiten.

Für viele Absolventinnen und Absolventen war die Ausbildung auch persönlich ein wichtiger Schritt. Tobias Böge aus Felsberg entschied sich als Quereinsteiger bewusst für den sozialen Bereich. „Ich war auf der Suche nach einer Tätigkeit, die mich erfüllt“, sagte der nun staatlich anerkannte Erzieher. Besonders in Erinnerung bleiben ihm die Gemeinschaft und die gegenseitige Unterstützung während der Ausbildungszeit. „Es ist etwas Besonderes, wenn Menschen freundlich und herzlich miteinander umgehen und dabei trotzdem gemeinsam ernsthaft arbeiten. Das habe ich hier sehr geschätzt.“ Auch Jan-Philip Schliwinski fand über einen beruflichen Neuanfang zur Heilerziehungspflege. Ihm hat ebenfalls die unterstützende Arbeit und der kollegiale und herzliche Umgang untereinander an der Hephata-Akademie besonders gut gefallen sowie die unterstützende Arbeit mit den Klient*innen in seiner Praxisstelle. „Die Menschen geben einem viel zurück“, sagte er. Sören Ruppert, der künftig im Bereich Betreutes Wohnen tätig sein wird und zuvor in der Medienlandschaft tätig war, hob diese Eigenschaften ebenfalls positiv hervor. „Jetzt habe ich das Gefühl, als Heilerziehungspfleger auch langfristig sinnhafte Arbeit zu leisten“, sagte er.

Mit dem erfolgreichen Abschluss endet für die 28 Absolventinnen und Absolventen ein wichtiger Lebensabschnitt. „Gleichzeitig beginnt für sie ein neuer Weg als pädagogische Fachkräfte – mit fachlicher Kompetenz, praktischer Erfahrung und dem Anspruch, Menschen auf ihrem Lebensweg professionell zu begleiten“, sagte Janine Nowikow.

Wer Interesse an einer Ausbildung mit Beginn nach den Hessischen Sommerferien 2026 an der Hephata-Akademie hat, findet weitere Informationen auf der Website der Akademie unter www.hephata.de/ausbildung. Bewerbungen sind jederzeit möglich.


Bildunterschrift:
Feiern gemeinsam ihren Abschluss als Erzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen: Vorne von links: Kevin Ochs (Schwalmstadt), Sandy Brzenk (Frankenhain), Kerstin Schmidt: (Melsungen), Tobias Böge (Felsberg), Rana Selin Oyar (Stadtallendorf), Gessica Bulone (Neustadt), Anna-Lena Stein (Ottrau-Immichenhain), Fatemeh Bagherimooselou (Schwalmstadt), Laleh Ostadebrahimnezhad (Schwalmstadt). Mittlere Reihe von links nach rechts: Anna-Lena Schulz (Ebsdorfergrund), Merle Fries: (Münchhausen), Lena Johanna Wagner (Wetter-Amönau), Jessica Saalfeld (Nieste), Franziska Claus (Schrecksbach), Vanessa Knaak (Melsungen), Anna-Lena Zahn (Wohratal-Halsdorf), Anna-Lena Maiwald (Borken).Hintere Reihe von links: Naomi Keller (Lollar), Jamie Timothy King (Schwalmstadt), Benjamin Strupp (Willingshausen), Axianne Gillung (Gemünden), Gülizar Kaya (Schwalmstadt-Wiera), Jan-Philipp Schliwinski (Marburg), Lisa Schirmer (Sontra), Sören Ruppert (Neukirchen), Angelina Köhler (Großalmerode), Anne-Marie Eisel (Eschwege).

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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

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