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Klaus Göttig und Klaus Lewinsohn pflegen die Olivenpflanzen in der Hephata-Gärtnerei.

Pressemitteilung -

Ein Stück Frieden aus der Gärtnerei: Hephata-Jubiläum startet an Ostersonntag

Ein bisschen Frieden hegen und pflegen, bewahren und teilen – das will die Hephata Diakonie zu ihrem 125. Bestehen mit einer Jubiläumspflanze aus der Hephata-Gärtnerei verwirklichen. Diese gibt es ab Ostersonntag, 5. April, zu kaufen. Mit dem Ostergottesdienst um 10 Uhr in der Hephata-Kirche startet das diakonische Unternehmen in sein Jubiläumsjahr.

Bei der Jubiläumspflanze handelt es sich um Olivenpflanzen der Sorte „Oliva Arbequenia“. Sie sind bereits im November in die Gewächshäuser der Hephata-Gärtnerei in Schwalmstadt-Treysa gezogen. „Die Sorte ist robust, sie wächst und gedeiht sehr gut“, sagt Klaus Lewinsohn, Leiter der Hephata-Gärtnerei. „Ursprünglich stammen die Pflanzen aus Spanien, sie akklimatisieren sich gerade an unsere Gefilde. Das ist ein spannendes Projekt, gerade auch für die Klientinnen und Klienten.“

In der Hephata-Gärtnerei arbeiten 45 Menschen mit Behinderungen und 17 Mitarbeiter*innen Hephatas. Die Gärtnerei ist nach den Bioland-Qualitätskriterien zertifiziert. Sie ist Teil der anerkannten Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) im Hephata- Geschäftsbereich Soziale Teilhabe. „Wir arbeiten nur mit Nützlingen, nicht mit chemischer Schädlingsbekämpfung, und auch nur mit organischem Dünger. Das bedeutet, dass wir gerade sehr viel dazulernen. Denn die Olivenpflanzen benötigen zum Beispiel andere Nützlinge, weil sie auch andere Schädlinge haben. Da ist Fingerspritzengefühl gefragt.“

Anspruchsvolle Anzucht, leichte Pflege

Auch bei der Erde hat sich das Team der Gärtnerei Rat bei Experten gesucht. „Wir haben nach den Biolandregeln eine eigene Erde gemischt, um ideale Wachstumsbedingungen zu schaffen. Momentan befinden sich die Pflanzen aber noch in der Winterruhe“, so Klaus Lewinsohn. Sie sind aktuell in Pflanztöpfen mit einem Durchmesser von acht Zentimetern, im April sollen es 13 Zentimeter sein. Die Pflanzen werden eine Höhe von zirka 25 Zentimetern erreichen.

„Die Anzucht ist anspruchsvoll, die Pflege später einfach. Gut gepflegt, leben die Pflanzen jahrelang. Wenn es keine Nachtfröste gibt, in der Regel zwischen Mai und Oktober, können sie ins Freiland oder auch im Kübel an sonnigen Stellen draußen stehen. In der kalten Jahreszeit müssen sie nach drinnen, um vor kaltem Wind und Frost geschützt zu sein. Ideal sind dann fünf bis zehn Grad Celsius.“

Mit der ersten Ernte ist bei dieser Sorte früher zu rechnen als bei anderen Sorten, ungefähr nach drei Jahren. „Ich bin gespannt, wie die Oliven schmecken werden. Vorrangig geht es aber um die Pflanze an sich und deren Bedeutung.“

Zeichen des Friedens und der Versöhnung

Sie geht unter anderem auf die Bibelgeschichte der Arche Noah zurück: Noah schickt eine Taube aus. Sie kommt mit einem frischen Olivenzweig zur Arche zurück. Das Zeichen dafür, dass es bewohnbares Land gibt und die Sintflut vorbei ist. Der Olivenzweig als Zeichen der Versöhnung und für ein friedvolles Miteinander. Eine ähnliche Symbolik findet sich bei der Bibelerzählung vom Einzug Jesus am Palmsonntag in Jerusalem: Menschen schwenken, nahe des Ölbergs, neben den Palmen- auch Olivenzweige für einen Mann, der für Friedfertigkeit und Menschlichkeit steht. Und nicht zu vergessen das Wappen der Vereinten Nationen (UNO), das den Ölzweig als Symbol für Frieden, Sicherheit und Freundschaft trägt.

„Natürlich sind Frieden, Versöhnung und Menschlichkeit Werte, die uns nicht nur zum 125. Geburtstag wichtig sind“, so Klaus Lewinsohn. „Aber mal ehrlich: Wer wünscht sich nicht, dass zu seinem Geburtstag auch der Frieden wächst?“

  • Die Olivenpflanzen sind zum offiziellen Start des Hephata-Jubiläumsjahres am Ostersonntag, 5. April, neben der Hephata-Kirche, danach ab Dienstag, 7. April, in der Hephata-Gärtnerei erhältlich. Außerdem gibt es die Pflanze als Teil der Kollektion125 im Café125 hinter der Hephata-Kirche - dort ist ab Ostern und bis zum Ersten Advent immer dienstags von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 16 Uhr die Jubiläums-Ausstellung zu sehen.

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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

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