Pressemitteilung -
Einblicke ins Studium: Hochschulerkundungstag der EHD auf dem Campus Hephata
Ob Auslandssemester, Praxisphase oder Vorlesungsinhalte: Beim Hochschulerkundungstag der Evangelischen Hochschule Darmstadt (EHD) am Studienstandort Treysa auf dem Campus der Hephata Diakonie haben Studieninteressierte viele Einblicke in das Bachelor-Studium der Sozialen Arbeit und Gemeindepädagogik erhalten.
Unter ihnen war auch Michel Juppe. Der 21-Jährige ist gelernter Kfz-Mechatroniker und denkt über einen beruflichen Wechsel und das Studium der Sozialen Arbeit nach. „Ich habe gemerkt, dass ich mehr mit Menschen arbeiten möchte. Die Soziale Arbeit ist ein wichtiges Themenfeld in der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Lage“, sagte er. Dass die EHD einen Studienstandort in Treysa bei der Hephata Diakonie habe, sehe er positiv. „Das ist eine sehr gute Option, wenn man wie ich aus dem ländlichen Raum kommt. So kann man auch lokal wirken.“ Ähnlich sieht es die 20-jährige Amelie, die sich ebenfalls über die Studienmöglichkeiten informierte. „Ich finde die Zusammenarbeit mit Menschen sehr spannend“, sagt sie. Sie wolle mit dem Studium und der dazugehörigen Sozialen Arbeiten einen positiven Beitrag für die Gesellschaft leisten.
Den besonderen Standort hob auch Prodekanin Prof. Dr. Jana Günther beim Hochschulerkundungstag hervor. „Für den ländlichen Raum ist es untypisch, dass es einen Hochschulstandort gibt. Unser Standort hier in Treysa ist ein großer Vorteil für die Region und die Studierenden. Auch die Nähe zur Hephata Diakonie mit ihren Einsatzmöglichkeiten und Handlungsfeldern ist positiv“, so Günther.
Während des Bachelor-Studiums Soziale Arbeit (sieben Semester) sowie des Doppel-Bachelors Diakonik/Gemeindepädagogik und Soziale Arbeit (neun Semester), die beide am EHD-Standort in Treysa angeboten werden, wird den insgesamt rund 200 Studierenden ein breites Spektrum an Wissen vermittelt und Einblick in die Praxis ermöglicht. „Die Studierenden lernen sehr viel kennen und haben die Möglichkeit, unterschiedlichste Seminare und Vorlesungen zu belegen“, erklärte Günther. Von Themen wie sozialer Ungerechtigkeit und Armut über gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleicht bis hin zu methodischen und rechtlichen Fragestellungen werde den Studierenden viel geboten. Im Doppel-Bachelor Diakonik/Gemeindepädagogik und Soziale Arbeit erhalten die Studierenden zudem vertiefte Einblicke in die Soziale Arbeit, unter anderem mit dem Fokus auf Interreligiosität und religionspädagogische Aspekte.
Um die Theorie in die Praxis umzusetzen, begleiten integrierte Praxisphasen das gesamte Studium. Durch Praktika, Praxissemester und Forschungsprojekte sammeln die Studierenden viele Einblicke in die Handlungsfelder und erste Berufserfahrung. „Wir legen Wert darauf, dass die Studierenden reflexionsfähig sind und ihr eigenes Handeln hinterfragen.“, sagte Günther. „Sowohl an der Hochschule als auch in der Praxis betreuen wir die Studierenden sehr eng. Jedes Wintersemester beginnen zwischen 30 und 55 Studierende bei uns. Das ist eine gute Größe.“
Günther betonte zudem, dass Auslandsemester möglich sind. „Wir kooperieren mit rund 40 europäischen und außereuropäischen Hochschulen. Für eine vergleichsweise kleine Hochschule wie unsere ist das hervorragend.“
Das NC-freie Studium kann sowohl in Voll- als auch in Teilzeit individuell gestaltet werden. Studiengebühren fallen nicht an, lediglich ein Semesterbeitrag. Dazu gehört auch ein Semesterticket, mit dem Studierende Nah- und einige Fernverkehrszüge nutzen können. Eine Bewerbung zum Start im Wintersemester ist ab dem 1. Mai 2026 möglich. Mehr Informationen gibt es auf der Website der Hephata Diakonie und der EHD: www.hephata.de/studium und www.eh-darmstadt.de/schwalmstadt
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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)
In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.
Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.
Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.
Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.