Pressemitteilung -
Erzieherinnen und Heilerziehungspflegerinnen feiern Abschluss an Hephata-Akademie
Sie haben es geschafft: Sieben Erzieherinnen und Heilerziehungspflegerinnen haben ihre Prüfung zur staatlichen Anerkennung an der Akademie für soziale Berufe der Hephata Diakonie in Schwalmstadt-Treysa erfolgreich bestanden. Dabei sind die Ausbildungen auch für Quereinsteiger*innen attraktiv.
„Die Entscheidung für eine Ausbildung an der Hephata-Akademie war von Anfang an richtig“, sagt Rosi Unger. Mit 55 Jahren entschied sich die ausgebildete Florsitin dazu, eine vollschulische Ausbildung als Erzieherin an der Akademie zu beginnen. Zuvor arbeitete sie bereits 19 Jahre als Quereinsteigerin in einer Tagesstätte für Menschen mit psychischen Erkrankungen. „Ich wollte etwas Neues machen“, sagt sie. „Die Ausbildung an der Akademie hat mir unheimlich viel Wissen gebracht. Auch wenn sie manchmal viel Kraft gekostet hat.“
Während ihrer Ausbildung schätzte Unger vor allem den Kontakt zu Mitschüler*innen und Dozent*innen. „Wir waren eine unfassbar tolle Klasse. Von 19 bis 57 Jahren hatten wir jede Altersstufe dabei. Und die Dozent*innen haben uns immer unterstützt“, sagt Unger.
Neben der vollschulischen Ausbildung zur/zum Erzieher*in, die Rosi Unger absolvierte, bietet die Akademie zwei weitere Organisationsformen an: die praxisintegrierte, vergütete Ausbildung (PivA) und die berufsbegleitende/Teilzeit-Ausbildung. Alle Organisationsformen schließen mit der Prüfung zur staatlichen Anerkennung ab.
Auch die Ausbildung zur/zum Heilerziehungspfleger*in (HEP) bietet die Akademie als berufsbegleitende Ausbildung und PivA an. „Mir gefällt an der HEP-Ausbildung vor allem das Zusammenspiel aus Pädagogik und Pflege. Die ganzheitliche Ausrichtung ist sehr spannend“, sagt Absolventin Anja Nickel-Thiel, die früher in einer Fleischerei gearbeitet hat. Natalia Stabel, ebenfalls HEP-Absolventin und früher als Hauswirtschafterin tätig, ergänzt: „Ich habe mich in dem Ausbildungs- und Akademie-Konzept direkt wiedergefunden.“
„Nach mehreren Jahren voller Lernen, Herausforderung und persönlichem Wachstum haltet ihr eure Zeugnisse in der Hand. Darauf könnt ihr stolz sein“, freut sich Janine Nowikow, Abteilungsleitung der Fachschule für Sozialwesen an der Akademie, mit den Absolvent*innen.
Wer Interesse an einer Ausbildung mit Beginn nach den Hessischen Sommerferien 2026 an der Hephata-Akademie hat, findet weitere Informationen auf der Website der Akademie unter www.hephata.de/ausbildung. Bewerbungen sind jederzeit möglich.
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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)
In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.
Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.
Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.
Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.